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Lauer (Fluss)

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Vorlage:Infobox Fluss Die Lauer (Vorlage:Audio) ist ein kleiner Fluss in Unterfranken mit gut 30 km Länge. Sie ist der Namensgeber für das Lauertal und entspringt in Oberlauringen.

Name

Der Name Lauer leitet sich vom germanischen hlūra ab, das die klare bedeutet.<ref name="LfO">Vorlage:BibISBN</ref> Das Gewässer gab den Orten Oberlauringen, Stadtlauringen, Poppenlauer, Burglauer und Niederlauer ihre Namen.

Geographie

Quelle

Die Quelle nennt man auch Storchenbrünnlein, aufgrund des auf dem Stein an der Quelle abgebildeten Storches. Dieser Ort, so sagt es die Legende, soll jungen Pärchen beim Kinderwunsch behilflich sein. Der Dichter und Orientalist Friedrich Rückert hat in seinem Gedichtband „Erinnerungen aus den Kinderjahren eines Dorfamtmannsohns“ dem Storchenbrünnle das Gedicht „Das Lauerbrünnlein“ gewidmet.

Datei:CIMG0295.JPG
Lauer Quelle Storchenbrünnle
Datei:Storchenbrünnle.jpg
Lauerquelle, genannt das Storchenbrünnlein

Vorlage:Absatz

Verlauf

Im Flusstal liegen die Orte Rothhausen, Maßbach, Poppenlauer, Brünn, Althausen und Münnerstadt. Die Lauer mündet bei Niederlauer in die Fränkische Saale. Der Abschnitt durchs Lauertal ist ein wichtiger, da profilarmer Teil des Fernradwanderweges zwischen der Rhön und den Hassbergen. Sehenswert sind vor allem die vielen Mühlen, die größtenteils heute noch betrieben werden.

Zuflüsse

Direkte und indirekte Zuflüsse

Liste der direkten Zuflüsse und Datei:RiverIcon-SmallLake.svg Seen von der Quelle zur Mündung. Mit Gewässerlänge<ref name="GV24-Länge" /> Einzugsgebiet<ref name="GV24-EZG" /> und Höhe<ref name="Abgefragt-Höhe" group="BA" />. Andere Quellen für die Angaben sind vermerkt.
Auswahl.

Datei:Lauer FraenkischeSaale catchment.png
Einzugsgebiet der Lauer. Innerhalb des schraffierten Gebiets treten kaum Oberflächenabflüsse auf.

Einzugsgebiet

Das 296 km² Einzugsgebiet der Lauer entwässert Teile des westlichen Vorlands der Hassberge und das südliche Grabfeld. Im Südwesten ist das orografische Einzugsgebiet weitgehend frei von Oberflächenabflüssen.

Flusssystem Fränkische Saale

Fauna

In der Lauer kommen Bachforelle, Bachschmerle, Elritze, Flussbarsch, Gründling, Hasel, Hecht, Karpfen, Mühlkoppe, Regenbogenforelle, Rotauge, Aal, Aitel, Schleie und Dreistachliger Stichling, sowie. in einzelnen Nebengewässern der Steinkrebs vor.<ref name="fischereiverband" />

Weblinks

Vorlage:Commonscat

Einzelnachweise

BayernAtlas („BA“)

Amtliche Online-Gewässerkarte mit passendem Ausschnitt und den hier benutzten Layern: Lauf und Einzugsgebiet der Lauer
Allgemeiner Einstieg ohne Voreinstellungen und Layer: Vorlage:GeoQuelle <references group="BA"> Höhe:

   <ref name="Abgefragt-Höhe" group="BA">Höhe abgefragt auf dem Hintergrundlayer Amtliche Karte (Rechtsklick).</ref>
   <ref name="Blau-Höhe" group="BA">Höhe nach blauer Beschriftung auf dem Hintergrundlayer Amtliche Karte.</ref>

Länge:

   <ref name="Abgemessen-Länge" group="BA">Länge abgemessen auf dem Hintergrundlayer Amtliche Karte.</ref>

EZG:

   <ref name="Abgemessen-EZG" group="BA">Einzugsgebiet abgemessen auf dem Hintergrundlayer Amtliche Karte.</ref>

</references>

Sonstige

<references>

   <ref name="BfL-140">Vorlage:GeoQuelle</ref>
   <ref name="BfL-141">Vorlage:GeoQuelle</ref>
   <ref name="GV24-Länge">Länge nach: Vorlage:GeoQuelle</ref>
   <ref name="GV24-EZG">Einzugsgebiet nach: Vorlage:GeoQuelle</ref>
   <ref name="fischereiverband">Vorlage:Toter Link</ref>
   <ref name="Name-Ortgraben">Name Ortgraben aus dem Namen der in Burglauer begleitenden Straße Am Ortbach erschlossen.</ref>

</references>

Vorlage:Normdaten