Lanzo d’Intelvi
| Lanzo d’Intelvi | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Staat | Italien | |||||||
| Region | Lombardei | |||||||
| Provinz | Como (CO) | |||||||
| Gemeinde | Alta Valle Intelvi | |||||||
| Koordinaten | 45° 59′ N, 9° 2′ O
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| Höhe | Vorlage:Höhe/Fmt m s.l.m. | |||||||
| Fläche | 10 km² | |||||||
| Einwohner | 1.480 (2016) | |||||||
| Bevölkerungsdichte | 148 Einw./km² | |||||||
| Patron | San Siro | |||||||
| Kirchtag | 9. Dezember | |||||||
| Telefonvorwahl | 031 | CAP | 22024 | |||||
Lanzo d’Intelvi ist eine Fraktion der italienischen Gemeinde (comune) Alta Valle Intelvi in der Provinz Como, Region Lombardei.
Geographie
Der Ort liegt an der Grenze zur Schweiz zwischen dem Luganersee und dem Comer See, auf einer Seehöhe von 900 bis 1000 Meter und rund 35 km von Como entfernt.
Geschichte
Die Entdeckung der Überreste eines Gebäudes und zahlreicher Felsbrocken mit Schalenabdrücken auf dem Monte Caslè zeugt von menschlicher Anwesenheit seit prähistorischen Zeiten. Weitere Schalenabdrücke finden sich auf einem großen erratischen Felsblock, dem Sasso di Verceia, in Pian delle Noci. Zwei Felsbrocken, die in der Nähe der Pfarrkirche von Scaria, einem seit 1929 zu Lanzo gehörenden Ortsteil, gefunden wurden, stammen aus der Römerzeit. Im Mittelalter gehörten Scaria und Lanzo zunächst zum Lehen von Campione, das von den Äbten des Mailänder Klosters Sant’Ambrogio[6] regiert wurde. Später, zur Zeit des Herzogtums Mailand, wurden die beiden Zentren in das Lehen Valle Intelvi eingegliedert, dessen Schicksal sie bis ins 18. Jahrhundert folgten.
Am 1. Januar 2017 schloss sich Lanzo d’Intelvi mit den Gemeinden Pellio Intelvi und Ramponio Verna zur neuen Gemeinde Alta Valle Intelvi zusammen. Zur ehemaligen Gemeinde Lanzo d’Intelvi gehörte die Fraktion Scaria.
Die Nachbargemeinden waren Arogno und Lugano (Kanton Tessin, Schweiz) sowie Pellio Intelvi, Ramponio Verna und Valsolda (IT).
Bevölkerung
| Bevölkerungsentwicklung' | ||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | 1861 | 1871 | 1881 | 1901 | 1911 | 1931 | 1951 | 1971 | 1991 | 2001 | 2011 | 2016 | ||
| Einwohner | 1106 | 1047 | 1185 | 1290 | 1476 | 1515 | 1460 | 1449 | 1362 | 1304 | 1420 | 1480 | ||
| Quelle: ISTAT | ||||||||||||||
Sehenswürdigkeiten
- Pfarrkirche San Siro<ref>Pfarrkirche San Siro (Foto) auf lombardiabeniculturali.it</ref>
- Wallfahrtskirche Madonna di Loreto<ref>Wallfahrtskirche Madonna di Loreto (Foto)</ref>
- Kirche Santa Maria in der Fraktion Scaria mit sein Paradisin.<ref>Il Paradisin (Film) (italienisch) auf appacuvi.org</ref><ref>Kirche Santa Maria (Foto)</ref>
- Kirche Santi Nazaro und Celso in der Fraktion Scaria. Außerhalb des Dorfes befindet sich die Kirche romanischen Ursprungs, ein Gebäude, das ursprünglich als Pfarrkirche diente. Die Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert, wurde aber zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert umgestaltet und weist eine malerische Dekoration aus dem 16. und 17. Ein mit Edelsteinen verziertes Metallkreuz, das in der Nähe der Kirche gefunden wurde, stammt aus dem Mittelalter. An der südlichen Außenseite schmücken Fresken aus dem 17. Jahrhundert die Wand gegenüber dem Friedhof, auf dem die Brüder Carloni, Söhne von Scaria, begraben sind. Auf der gleichen Seite befindet sich der Glockenturm, der wahrscheinlich eine Umgestaltung eines früheren Turms darstellt. Der seitliche Portikus wurde im 17. Jahrhundert hinzugefügt. Außen hat die Kirche eine quadratische Apsis, die auf ein ähnliches Bauwerk mit halbkreisförmigem Grundriss aufgepfropft ist, im Inneren ist die Apsis mit einer thronenden Madonna geschmückt, auf die eine Schar von Heiligen und Aposteln zuläuft, Fresken von Giovanni Andrea De Magistris (1516)<ref>La Passione di Cristo nella Chiesa dei Santi Nazaro e Celso a Scaria (Film) (italienisch) auf appacuvi.org</ref> und Giovanni Battista Tarilli aus Cureglia.<ref>Kirche Santi Nazaro und Celso (Foto)</ref>
- Museo Diocesano d’Arte Sacra<ref>Museo Diocesano d’Arte Sacra</ref>
- Villa Cirla<ref>Villa Cirla (Foto)</ref>
- Villa Poletti<ref>Villa Poletti (Foto)</ref>
- Villa Turconi<ref>Villa Turconi (Foto)</ref>
- Villa Luna
- Panorama vom Sighignola
- Panorama vom Belvedere di Lanzo.
- ehem. Seilbahn Lanzo–Santa Margherita<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. ( des Vorlage:Referrer vom 2. Oktober 2015 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-botSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref>
- zwei Schalensteine, einer im Ortsteil Verceja und ein anderer beim Golf Club Lanzo<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. ( vom 21. Mai 2015 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref>
Persönlichkeiten
Bilder
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Pfarrkirche San Siro
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Pfarrkirche San Siro, Fresken (16. Jahrhundert)
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Belvedere di Lanzo
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Landschaft
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Ehemalige Seilbahn Lanzo–Santa Margherita
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Blick von Sighignola auf den Luganersee
Literatur
- Franco Cavarocchi: Arte e artisti della Valle Intelvi, con note storico-geografiche. San Colombano al Lambro 1992, S. 190–191.
- Marco Lazzati: La Valle Intelvi, le origini, la storia, l’arte, il paesaggio, gli artisti comacini. Mailand 1986.
- Emilio Maroni: La Valle Intelvi. Contributi per la conoscenza di arte, archeologia, ambiente, architettura, storia e lettere comacine. La Chiesa di San Siro e il Santuario della Beata Vergine di Loreto a Lanzo. Como 1999, S. 67–68, 70.
- Daniela Pauli-Falconi: Vorlage:Str replace. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 2008.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.
- Andrea Spiriti, Maria Cristina Terzaghi, Giovanna Virgilio: Guide della Provincia di Como. Da Cernobbio alla Valle Intelvi. Como 1997.
Weblinks
Vorlage:Wikidata-Registrierung
- Comune di Lanzo d'Intelvi bei Comuni italiani
- Vorlage:Tessinerkuenstler
- Val d’Intelvi auf valleintelvi.info
Einzelnachweise
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