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Langgriffliger Rosenwaldmeister

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Langgriffliger Rosenwaldmeister
Datei:Phuopsis stylosa01.JPG

Langgriffliger Rosenwaldmeister (Phuopsis stylosa)

Systematik
Ordnung: Enzianartige (Gentianales)
Familie: Rötegewächse (Rubiaceae)
Unterfamilie: Rubioideae
Tribus: Rubieae
Gattung: Rosenwaldmeister
Art: Langgriffliger Rosenwaldmeister
Wissenschaftlicher Name der Gattung
Phuopsis
(Griseb.) Benth. & Hook. f.
Wissenschaftlicher Name der Art
Phuopsis stylosa
(Trin.) G.Nicholson

Der Langgrifflige Rosenwaldmeister (Phuopsis stylosa) ist die einzige Art der Pflanzengattung Rosenwaldmeister oder Scheinwaldmeister (Phuopsis).<ref name="Rothmaler 5" />

Beschreibung

Vorlage:Hinweisbaustein

Datei:Phuopsis stylosa02.JPG
Blütenstand

Vegetative Merkmale

Der Langgrifflige Rosenwaldmeister ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 20 Zentimeter erreicht. Der Stängel ist niederliegend bis aufsteigend. Die Laubblätter sind linealisch bis schmal-elliptisch und 12 bis 30 Millimeter lang. Sie sind jeweils zu sechst bis neunt in einem Quirl angeordnet.<ref name="Rothmaler 5" />

Generative Merkmale

Die Blütezeit reicht von Juni bis August.<ref name="Rothmaler 5" /> Es wird ein Blütenstand gebildet.

Die zwittrige Blüte ist radiärsymmetrisch. Die Blütenkrone ist rosafarben oder seltener weiß, duftend und 12 bis 15 Millimeter lang. Die Griffel ragen über die Kronröhre hinaus.<ref name="Rothmaler 5" />

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 22.<ref name="IPCN" />

Vorkommen

Der Langgrifflige Rosenwaldmeister kommt ursprünglich im Kaukasusraum nur in Aserbaidschan und im Iran vor.<ref name="GRIN" /><ref name="POWO" /> Er gedeiht in Gebüsch- und Waldrändern, auf Waldlichtungen und auf Felsfluren.<ref name="Rothmaler 5" /> In Mitteleuropa wurde er verwildert beobachtet in Bayern, in der Steiermark, in den Kantonen Bern, St. Gallen und Waadt, in Belgien und in den Niederlanden.<ref name="Schmeil und Fitschen2024" />

Taxonomie und Systematik

Die Erstbeschreibung erfolgte 1818 unter dem Namen (Basionym) Crucianella stylosa durch Carl Bernhard von Trinius in Mémoires de l'Academie Imperiale des Sciences de St. Petersbourg, Band 6, Seite 490–493, Tafel 11. Die Neukombination zu Phuopsis stylosa <templatestyles src="Person/styles.css" />(Trin.) G.Nicholson wurde 1886 durch George Nicholson in Illustrated Dictionary of Gardening, a Practical and Scientific Encyclopaedia of Horticulture for Gardeners and Botanists, Band 3, Seite 109 veröffentlicht.<ref name="POWO" />

Phuopsis stylosa ist die einzige Art der Gattung Phuopsis <templatestyles src="Person/styles.css" />(Trin.) Hook. f. Die Gattung Phuopsis gehört zur Subtribus Rubiinae der Tribus Rubieae<ref name="Soza Olmstead" /> in der Unterfamilie Rubioideae <templatestyles src="Person/styles.css" />Verdc. innerhalb der Familie Rubiaceae.

Nutzung

Der Langgrifflige Rosenwaldmeister wird selten als bodendeckende Zierpflanze für Steingärten und Rabatten genutzt. Der Langgrifflige Rosenwaldmeister ist seit spätestens 1836 in Kultur. Es sind einige Sorten bekannt. Der Langgrifflige Rosenwaldmeister benötigt im Garten oder Park einen sonnigen bis halbschattigen, trockenen Standort mit sandigem Boden. Der Langgrifflige Rosenwaldmeister lässt sich durch Teilung und Aussaat vermehren.<ref name="Rothmaler 5" />

Einzelnachweise

<references> <ref name="IPCN"> Phuopsis stylosa bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="POWO"> Phuopsis. In: POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew ScienceVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="Rothmaler 5"> Eckehart J. Jäger, Friedrich Ebel, Peter Hanelt, Gerd K. Müller (Hrsg.): Rothmaler - Exkursionsflora von Deutschland. Band 5: Krautige Zier- und Nutzpflanzen. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-0918-8. </ref> <ref name="Soza Olmstead"> </ref> <ref name="Schmeil und Fitschen2024">Jens G. Rohwer: Rubiaceae. In: Schmeil-Fitschen: Die Flora Deutschlands und angrenzender Länder. 98. Auflage. Verlag Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2024. ISBN 978-3-494-01943-7. S. 633.</ref> </references>

Weblinks