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Landtagswahl in Bayern 2008

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(Weitergeleitet von Landtagswahlen in Bayern 2008)

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← 2003Landtagswahl 20082013 →
(in %)
(57,9 % Wahlbeteiligung – 1,7 % ungültige Stimmen)<ref name="Wahl2008">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Wahl zum 16. Bayerischen Landtag am 28. September 2008.] Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Oktober 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
 %
50
40
30
20
10
0
43,4
18,6
10,2
9,4
8,0
4,4
2,0
1,4
1,2
1,1
0,4
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2003
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−12
−14
−16
−18
−17,3
−1,0
+6,2
+1,7
+5,4
+4,4
± 0,0
−0,8
+1,2
+0,3
−0,1
     
Insgesamt 187 Sitze
Verhältnis Regierung-Opposition
im 16. Bayerischen Landtag
108
79
108 79 
Insgesamt 187 Sitze

Die Wahl zum 16. Bayerischen Landtag fand am 28. September 2008 statt. Die Wahlbeteiligung lag bei 57,9 Prozent und damit rund einen Prozentpunkt höher als bei der vorangegangenen Landtagswahl.

Die CSU von Ministerpräsident Günther Beckstein verlor im Vergleich zur Wahl 2003 17,3 Prozentpunkte, sackte auf 43,4 % ab und verlor somit die seit 1962 ununterbrochen erreichte absolute Mehrheit der Landtagsmandate. Die SPD verlor einen Prozentpunkt gegenüber dem bereits niedrigen Ergebnis von 2003 und erzielte damit ihr bis dahin schlechtestes Ergebnis bei einer bayerischen Landtagswahl seit 1946. Erstmals zogen die Freien Wähler in den Landtag ein und wurden mit 10 Prozent drittstärkste Fraktion. Die Grünen erhöhten ihren Wähleranteil um knapp zwei Prozentpunkte auf nunmehr 9,4 Prozent. Die FDP war mit 8 Prozent nach 14 Jahren Abwesenheit wieder im Landtag vertreten. Für alle drei Parteien war es das jeweils beste Ergebnis, welches sie bei Landtagswahlen in Bayern seit Kriegsende erreichten. Die Linke scheiterte, wie auch alle weiteren Parteien, an der Fünf-Prozent-Hürde.

Ausgangssituation

Bei der Landtagswahl im Jahr 2003 hatte die CSU zum ersten und bislang einzigen Mal die Zweidrittelmehrheit der Mandate erreicht. Die Staatsregierung hatte zunächst aus einer CSU-Alleinregierung unter Führung von Ministerpräsident Edmund Stoiber bestanden, ehe dieser im Oktober 2007 von Günther Beckstein abgelöst wurde.

Nur drei Parteien waren nach der Wahl 2003 im Landtag vertreten. Die Opposition bestand aus den Fraktionen von SPD und Grünen.

Kandidaturen

Datei:Dr-guenther-beckstein2.jpg
Günther Beckstein,
Spitzenkandidat der CSU
Datei:Maget 2008-01-0092.jpg
Franz Maget,
Spitzenkandidat der SPD
Datei:Hubert Aiwanger.JPG
Hubert Aiwanger,
Spitzenkandidat der Freien Wähler
Datei:2008-10-24 Sepp Daxenberger 1086.jpg
Sepp Daxenberger († 2010),
Spitzenkandidat der Grünen
Datei:Martin Zeil (2010).JPG
Martin Zeil,
Spitzenkandidat der FDP

Parteien und Wählergruppen mussten ihre Beteiligung an der Wahl schriftlich bis 30. Juni 2008 beim Landeswahlleiter anzeigen, wenn diese nicht im Bundestag oder Landtag vertreten waren, und diese wurden am 3. Juli 2008 veröffentlicht.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig 22 politische Vereinigungen mit Wahlvorschlagsrecht.] (PDF; 40 kB) Der Landeswahlleiter des Freistaates Bayern, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Oktober 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Wahlkreisvorschläge waren bis zum 17. Juli 2008 beim zuständigen Wahlkreisleiter schriftlich einzureichen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Aufforderung zur Einreichung von Wahlkreisvorschlägen.] Landeswahlleiterin, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Oktober 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

In der Pressemitteilung vom 5. August wurde die Zulassung folgender Parteien bestätigt:<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Wahlvorschläge in den sieben Wahlkreisen Bayerns.] (PDF; 41 kB) Der Landeswahlleiter des Freistaates Bayern, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 4. Oktober 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Abkürzung Vollständige Bezeichnung Spitzenkandidat (Alter in Jahren) Mitglieder Wahlziel (*)
CSU Christlich-Soziale Union in Bayern Günther Beckstein (64)<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Der Landesvater.] Spiegel Online, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 3. Oktober 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> 167.000 50 Prozent plus x<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Huber nennt SPD „Steigbügelhalter der Kommunisten“.] Frankfurter Allgemeine Zeitung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Oktober 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands Franz Maget (54)<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Der Unerschütterliche.] Spiegel Online, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Oktober 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> 71.713 25 Prozent<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Der Obama von München.] taz.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Oktober 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Viererkoalition<ref name="Welt02908">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ziele und Programme der bayerischen Parteien.] Welt Online, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Oktober 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen Sepp Daxenberger (46)<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Der Bajuwar.] Spiegel Online, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. Oktober 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> 6.300 zweistelliges Ergebnis<ref>Daxenberger zum Spitzenkandidaten nominiert. Grünen-Parteitag. In: Die Welt. 7. Juni 2008, abgerufen am 12. Januar 2011.</ref>
Viererkoalition<ref name="Welt02908" />
FDP Freie Demokratische Partei Martin Zeil (52)<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Der Unbekannte.] Spiegel Online, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. Oktober 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> 5.501 „6 + x“<ref>Mitgliedermagazin der FDP-Bayern. (PDF) Ausgabe 4/2008. 2008, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 12. Oktober 2008.@1@2Vorlage:Toter Link/lv.fdp-bayern.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
Koalition mit der CSU<ref>Die Liberalen wollen regieren - aber nur mit der CSU. Landtagswahl in Bayern. In: Süddeutsche Zeitung. 28. Mai 2008, abgerufen am 12. Januar 2011.</ref>
FW FREIE WÄHLER Freie Wähler Bayern e. V. Hubert Aiwanger (37)<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Der Anti-CSU-Landwirt.] Spiegel Online, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. Oktober 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> 40.000
ödp Ökologisch-Demokratische Partei / Bündnis für Familien Bernhard Suttner (59)<ref>kurz & bündig: ÖDP: Bernhard Suttner ist Spitzenkandidat. In: Mainpost. 29. Juni 2008 (Online [abgerufen am 5. Juli 2008]).</ref> 4.000
DIE LINKE Die Linke Fritz Schmalzbauer (61)<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Der Quasi-Spitzenkandidat.] Spiegel Online, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. Oktober 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> 2.800
BP Bayernpartei Florian Weber (44)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Spitzenkandidaten der Bayernpartei (Memento vom 14. September 2008 im Internet Archive) auf „Für Bayerns Zukunft“</ref> 5.100
REP Die Republikaner Johann Gärtner (58) 2.360
BüSo Bürgerrechtsbewegung Solidarität Werner Zuse k. A.
BB Bürger-Block Robert Mertel k. A.
DIE VIOLETTEN Die Violetten – für spirituelle Politik Gudula Blau (68) & Bruno Walter 853
NPD Nationaldemokratische Partei Deutschlands Sascha Roßmüller (35) 1.100
RRP Rentnerinnen- und Rentner-Partei Johann Lampl 1.200

(*) Das Wahlziel Einzug in den Landtag wurde nicht explizit aufgeführt.

Nicht zugelassen wurden:

Abkürzung Vollständige Bezeichnung
Alternative Trans Alternative Liste Trans
APPD Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands
Die PARTEI Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative
KEINE Keine Partei entspricht meinem Wählerwillen
PBC Partei Bibeltreuer Christen
PIRATEN Piratenpartei Deutschland
SAG Soziale Alternative für Gerechtigkeit – Landesverband Bayern

Umfragen

Umfragen zur Landtagswahl
Institut Datum CSU SPD Grüne FDP FW Linke Sonstige
Emnid<ref>Sonntagsfrage – Bayern</ref> 23.09.2008 49 % 20 % 8 % 8 % 7 % 5 % 3 %
GMS<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Fast jeder zweite Wahlberechtigte noch nicht festgelegt.] Sat.1 17:30 live für Bayern, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 8. Oktober 2011.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gms-gmbh.comVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> 22.09.2008 48 % 19 % 10 % 7 % 7 % 4 % 5 %
Forschungsgruppe Wahlen<ref>Video unbekannt in der ZDFmediathekVorlage:Abrufdatum (offline)</ref> 19.09.2008 47 % 20 % 8 % 9 % 8 % 4 % 4 %
Infratest dimap<ref name="Umfragen-Link" /> 18.09.2008 47 % 21 % 9 % 8 % 7 % 4 % 4 %
Forsa<ref name="Umfragen-Link" /> 17.09.2008 50 % 19 % 9 % 6 % 8 % 4 % 4 %
GMS<ref name="Umfragen-Link" /> 09.09.2008 49 % 19 % 11 % 7 % 5 % 4 % 5 %
Forschungsgruppe Wahlen<ref name="Umfragen-Link" /> 01.08.2008 50 % 20 % 9 % 6 % 7 % 4 % 4 %
Infratest dimap<ref name="Umfragen-Link" /> 30.07.2008 48 % 22 % 9 % 8 % 5 % 4 % 4 %
Emnid<ref name="Umfragen-Link" /> 19.07.2008 51 % 19 % 9 % 7 % (*) 5 % 9 %
Infratest<ref name="Umfragen-Link" /> 11.07.2008 48 % 21 % 11 % 8 % 5 % 4 % 3 %
GMS<ref name="Umfragen-Link" /> 10.07.2008 50 % 20 % 8 % 5 % 4 % 5 % 8 %
GMS<ref name="Umfragen-Link" /> 05.06.2008 49 % 20 % 9 % 5 % 5 % 5 % 7 %
Infratest dimap<ref name="Umfragen-Link" /> 01.05.2008 48 % 23 % 10 % 6 % 5 % 4 % 4 %
mifm<ref name="Umfragen-Link" /> 25.04.2008 44 % 20 % 11 % 9 % 9 % 3 % 4 %
mifm<ref name="Umfragen-Link" /> 25.04.2008 40 % 19 % 12 % 11 % 11 % 4 % 3 %
GMS<ref name="Umfragen-Link" /> 19.04.2008 51 % 20 % 10 % 6 % 4 % 4 % 5 %
GMS<ref name="Umfragen-Link" /> 07.04.2008 50 % 21 % 10 % 5 % 4 % 4 % 6 %
Emnid<ref name="Umfragen-Link" /> 02.03.2008 51 % 19 % 11 % 6 % 3 % 4 % 6 %
mifm<ref name="Umfragen-Link" /> 15.02.2008 50 % 20 % 11 % 7 % 4 % 3 % 5 %
Infratest dimap<ref name="Umfragen-Link" /> 09.01.2008 52 % 21 % 10 % 6 % 2 % 3 % 6 %
Emnid<ref name="Umfragen-Link" /> 05.01.2008 54 % 20 % 10 % 6 % (*) 4 % 6 %
GMS<ref name="Umfragen-Link">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Umfragen Bayern.] Wahlrecht.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 8. Oktober 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> 04.01.2008 56 % 21 % 9 % 4 % 3 % 3 % 4 %

(*) Enthalten in Sonstige

Kontroversen

Wahl-O-Mat des Bayerischen Jugendrings

Per einstweiliger Anordnung ließ die ödp dem Bayerischen Jugendring untersagen, den Wahl-O-Mat zur Landtagswahl in Bayern 2008 freizuschalten, da die ödp berücksichtigt werden wollte.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig ödp will beim Wahl-O-Mat berücksichtigt werden.] Ökologisch-Demokratische Partei, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 8. Oktober 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Weiter Streit um „Wahl-O-Mat“.] heise online, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. Oktober 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Der Bayerische Jugendring sah nur die Berücksichtigung von Parteien, die im Landtag bereits vertreten sind oder bei den letzten Sonntagsfragen mehr als drei Prozent erreicht hatten, vor. Da durch die Begründung des Verwaltungsgerichts München sieben weitere Klein- und Kleinstparteien die Beteiligung erzwingen können, verzichtete der Bayerische Jugendring auf die Veröffentlichung des Wahl-O-Mats.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Aus für Wahl-O-Mat in Bayern.] Bayerischer Jugendring e. V., , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. Oktober 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Bei anderen Ausgaben des Wahl-O-Mat wurden seitdem alle zur Wahl stehenden Parteien berücksichtigt.

Wahlsendung im Bayerischen Rundfunk

Am 15. September, zwei Wochen vor der Landtagswahl, löste der ödp-Spitzenkandidat Bernhard Suttner einen Eklat aus. Im Bayerischen Rundfunk (BR) lief eine Sendung, die die zur Wahl antretenden Spitzenkandidaten der Kleinparteien behandelte. Suttner verließ vor laufender Kamera die Sendung, da Äußerungen des NPD-Politikers Sascha Roßmüller seiner Meinung nach von der Moderation zu unkritisch behandelt worden waren.<ref>Jan Adam: ÖDP-Spitzenkandidat verlässt Wahlsendung des Bayerischen Rundfunks wegen NPD. In: endstation-rechts.de. 17. September 2008, abgerufen am 11. Januar 2011.</ref>

Wahlprogramme

CSU

Auf dem Parteitag am 19. Juli in Nürnberg warnte die CSU vor einer Vier- oder Fünferkoalition gegen sie und verabschiedete ihr Wahlprogramm mit den Punkten:<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig CSU will keine „hessische Hängepartie“.] Frankfurter Allgemeine Zeitung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. Oktober 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig CSU spricht sich Mut zu.] Nürnberger Nachrichten, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. Oktober 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Wahlkampfprogramm der CSU zur bayerischen Landtagswahl 2008. (PDF) Kurzfassung. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. September 2008; abgerufen am 12. September 2008.</ref>

SPD

Auf dem Parteitag am 5. Juli in Weiden beschloss die SPD ihr „Regierungsprogramm“:<ref>Bayern, aber gerechter. (PDF; 377 kB) Regierungsprogramm der BayernSPD 2008-2013. 5. Juli 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. Juni 2011; abgerufen am 12. Januar 2011.</ref><ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.nn-online.de„SPD-Landesparteitag, Bayern-SPD will an die Macht“ (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive ), nn-online.de 6. Juli 2008</ref>

  • Mit einem Wahlziel von 25 + x soll eine Viererkoalition mit Grünen, Freien Wählern und FDP gebildet werden;
  • Schwerpunkt ist die Bildungspolitik. Das bedeutet konkret: keine Klasse über 25, Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Ganztagsschule, Sitzenbleiben und die Studiengebühren sollen abgeschafft werden;
  • kostenfreie Kindergärten;
  • Einführung von Mindestlöhnen und einer Vermögenssteuer;
  • das verabschiedete „Energiemanifest“ fordert die Umstellung der bayerischen Versorgung auf erneuerbare Energien.

GRÜNE

Die Landesdelegiertenkonferenz verabschiedete am 6. Juni in Augsburg ihr Landeswahlprogramm<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Programm zur Landtagswahl 2008.] (PDF; 345 kB) Bündnis 90/Die Grünen Landesverband Bayern, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 13. Oktober 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> mit den Punkten:

  • Nachhaltigkeit (100 Prozent der Energieversorgung in Bayern aus erneuerbaren Energien; „Wer für die Gentechnik ist, der entscheidet sich gegen das Leben und gegen die Schöpfung.“)<ref>Grüner TV-Spot zur Landtagswahl 2008 auf youtube.com</ref>
  • Soziale Gerechtigkeit (längere gemeinsame Schulzeit, Mindestlohn)
  • Selbstbestimmung und Vielfalt
  • Demokratie und Rechtsstaatlichkeit

Freie Wähler

Die Landesdelegiertenkonferenz verabschiedete am 5. April in Landshut ihr Wahlprogramm<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Themen/Programm.] Freie Wähler, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 13. Oktober 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> mit den Punkten:

  • Bildung (G8-Reform, Aufwertung der Hauptschulen)
  • Umwelt und Gesundheit (Förderung Alternativer Energien, Nein zu Grüner Gentechnik)
  • Ländlicher Raum (bessere Arztversorgung, DSL-Ausbau)
  • Familie (verstärkte Einbindung von Senioren in die Gesellschaft, mehr Kinderkrippen)
  • Wirtschaft (weniger Bürokratie für den Mittelstand, Förderung der Landwirtschaft)
  • Öffentlicher Dienst (Verwaltungs-/Polizeireform)

FDP

Auf dem Parteitag Ende April in Bamberg betonte die FDP folgende Punkte:<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Ein Hinterbänkler mit großen Ambitionen“ (Memento vom 21. August 2008 im Internet Archive) br-online.de, 29. Mai 2008</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Kontrastprogramm 2008 - Perspektiven für Bayern“ (Memento vom 13. September 2008 im Internet Archive) fdp-bayern.de, 15. September 2008</ref>

ÖDP

Zur bayerischen Wahl tritt die Partei unter der Bezeichnung Ökologisch-Demokratische Partei / Bündnis für Familien an.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Zwischenstand bei Bteiligungsanzeigen.] (PDF; 40 kB) Der Landeswahlleiter des Freistaates Bayern, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 13. Oktober 2011.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wahlen.bayern.deVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Programmpunkte sind unter anderem:

LINKE

Auf dem Parteitag am 26. Juli in Nürnberg beschloss Die Linke Kernpunkte ihres Wahlprogramms:<ref>Bayern für alle - Original Sozial! Wahlprogramm für die bayerische Landtagswahl. DIE LINKE. Bayern, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. Juli 2010; abgerufen am 12. Januar 2011.</ref>

  • Bildung für alle: Flächendeckende Gemeinschaftsschule, Abschaffung der Studiengebühren, Lernmittelfreiheit und Erwachsenenbildungsgesetz
  • Ausstieg aus der Atomenergie
  • Stärkung der gesetzlichen Rentenkasse
  • Mindestlohn von 8,50 Euro, Pendlerpauschale mit zusätzlicher Komponente für Niedrigverdiener und Abschaffung der Hartz-IV-Regelung
  • Verbot der Leiharbeit für öffentliche Arbeitgeber
  • Keine Privatisierung von Wasser- und Abwasserbetrieben
  • Keine Telefonüberwachung und Vorratsdatenspeicherung
  • Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs
  • Geschlechtergerechtigkeit

BP

Auf der Parteiausschusssitzung am 25. Mai 2008 wurde das derzeitige Programm für die Landtagswahl beschlossen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Für Bayerns Zukunft“ (Memento vom 30. Mai 2009 im Internet Archive) - Seite der Bayernpartei zur Landtagswahl</ref> Wichtige Punkte sind:

  • Unabhängigkeit Bayerns von Deutschland
  • Stärkung der direkten Demokratie
  • Autonomie der Bayerischen Bezirke
  • Abschaffung von Ökosteuer und Solidaritätszuschlag
  • drastische Vereinfachung des Steuerrechts
  • maßvollerer Nichtraucherschutz
  • Garantie für Kindergartenplätze
  • Schutz der Feiertage
  • Stärkung bayerischer Kultur und der verschiedenen Dialekte im Freistaat
  • Ausstieg aus der Kernenergie und Förderung erneuerbarer Energien
  • kein Überwachungsstaat

Ergebnis

Datei:Landtagswahlen-in-bayern.svg
Prozentuale Entwicklung der Stimmenverteilung bei den Landtagswahlen seit 1946<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Landtagswahlen in Bayern seit 1946.] Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. Oktober 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Endgültige Ergebnisse der Landtagswahl vom 28. September 2008<ref name="Wahl2008" /><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Sitzeverteilung im Bayerischen Landtag 2008 und Veränderung gegenüber 2003.] Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Oktober 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Partei Erst-
stimmen
Zweit-
stimmen
Gesamt-
stimmen
Summe
in Prozent
Vergleich
zu 2003
Sitze Vergleich
zu 2003
Stimmen/Sitze Gesamt 5.330.032 5.282.243 10.612.275 100% 187 +7
CSU 2.267.521 2.336.439 4.603.960 43,4% −17,3% 92 −32
SPD 1.017.153 955.284 1.972.437 18,6% −1,0% 39 −2
FW 567.509 518.387 1.085.896 10,2% +6,2% 21 +21
GRÜNE 484.092 515.019 999.111 9,4% +1,7% 19 +4
FDP 432.948 414.279 847.227 8,0% +5,4% 16 +16
LINKE 234.480 227.275 461.755 4,4% +4,4%
ÖDP 114.261 97.939 212.200 2,0% +0,0%
REP 74.788 71.285 146.073 1,4% −0,9%
NPD 63.370 60.029 123.399 1,2% +1,2%
BP 60.815 55.649 116.464 1,1% +0,3%
RRP 4.337 15.423 19.760 0,2% +0,2%
Violette 6.108 9.357 15.465 0,1% +0,1%
BB 2.472 4.834 7.306 0,1% +0,0%
BüSo 178 1.044 1.222 0,0% −0,1%

Von den 91 Stimmkreisen gewann die CSU 90, nur in München-Milbertshofen konnte sich der SPD-Spitzenkandidat Franz Maget durchsetzen. Dadurch ergibt sich nach dem Bayerischen Wahlsystem eine höhere Gesamtzahl an Sitzen im Vergleich zu 2003 wegen Überhang- und Ausgleichsmandaten.

Auswirkungen

Koalitionsoption Sitze
Zweidrittelmehrheit (128 Sitze)
Vorlage:Koalitionsoption
Absolute Mehrheit (≥ 94 Sitze)
Vorlage:Koalitionsoption
Vorlage:Koalitionsoption
Vorlage:Koalitionsoption
Vorlage:Koalitionsoption
Sitze gesamt 187
Datei:Seehofer.JPG
Horst Seehofer, Ministerpräsident ab Oktober 2008

Infolge des Wahlergebnisses war es für die CSU zur Bildung einer neuen Regierungsmehrheit notwendig, eine Koalition mit einer weiteren ins Parlament gewählten Partei einzugehen. Dies geschah gemeinsam mit der bayerischen FDP. Es wurde das Kabinett Seehofer I gebildet.

Wegen des für die CSU enttäuschenden Ergebnisses bei der Landtagswahl in Bayern kündigte am 30. September 2008 Parteichef Erwin Huber seinen Rücktritt für Ende Oktober an. Auch die Generalsekretärin Christine Haderthauer bot bereits am Wahlabend ihren Rücktritt an.<ref>Haderthauer: Rücktritt war „selbstverständlich“. In: Mittelbayerische Zeitung. 30. September 2008, abgerufen am 12. Januar 2011.</ref>

Einen Tag danach zog auch der Bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein Konsequenzen und kündigte seinen Rücktritt an.<ref>Bayerns Ministerpräsident Beckstein gibt auf. Künftiger CSU-Chef Seehofer prinzipiell zur Nachfolge bereit. In: Neue Zürcher Zeitung. 1. Oktober 2008, abgerufen am 12. Januar 2011.</ref> Sein Nachfolger wurde Horst Seehofer, der auch den Parteivorsitz der CSU übernahm.

Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag
Fraktion Name Amtszeit
Datei:Christlich-Soziale Union, Logo um 2000.svg Georg Schmid
Christa Stewens<ref>CSU wählt Stewens zur Fraktionschefin. In: Süddeutsche Zeitung. 26. April 2013, abgerufen am 26. April 2013.</ref>
2007–2013
2013
Sozialdemokratische Partei Deutschlands Franz Maget
Markus Rinderspacher
2008–2009
seit 2009
Freie Wähler Hubert Aiwanger seit 2008
Bündnis 90/Die Grünen Margarete Bause
Sepp Daxenberger
Martin Runge<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Martin Runge neuer Fraktionschef.] Bayerischer Rundfunk, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Oktober 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Martin Runge zum Grünen-Fraktionschef gewählt.] Nürnberger Nachrichten, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Oktober 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
2003–2017
2008–2010
2011–2013
Freie Demokratische Partei Thomas Hacker 2008–2013

Siehe auch

Literatur

  • Peter James: End of an era? The 'Landtagswahl' in Bavaria, September 2008, in: German politics, 1/2009, S. 103–109.
  • Rainer-Olaf Schultze, Jan Grasnick: Die bayerische Landtagswahl vom 28. September 2008. Betriebsunfall oder Ende eines Mythos?, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen, 1/2009, S. 34–55.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Wahlen zum Bayerischen Landtag

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hervorgegangen aus: Freistaat Bayern (1919–1934)
a = als Teil der US-amerikanischen Besatzungszone; b = nach Initiative aus Landtag; c = nach Volksbegehren
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