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Landsmannschaft Berlin-Mark Brandenburg

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Datei:DEU Provinz Brandenburg 1864-1945 COA.svg
Wappen der Mark Brandenburg

Die Landsmannschaft Ostbrandenburg/Neumark e. V. (Name bis 2015: Landsmannschaft Berlin-Mark Brandenburg<ref>Dietrich Radomski: 65 Jahre Landsmannschaft Berlin-Mark Brandenburg Landesverband Berlin/Brandenburg. Abgerufen am 17. März 2025.</ref>) mit Sitz in Fürstenwalde/Spree (VR 3111) ist ein Vertriebenenverband. Die Organisation ist Mitglied im Bund der Vertriebenen (BdV)<ref>Mitgliedsverbände: Landsmannschaften. In: bund-der-vertriebenen.de. Abgerufen am 17. März 2025.</ref> und gliedert sich in Kreisverbände. Ihr Symbol ist der kurbrandenburgische rote Adler, der das blauen Wappen mit dem Szepter trägt (das Wappen der preußischen Provinz Brandenburg, zu der bis 1945 die Region Ostbrandenburg/Neumark gehörte).

Die Landsmannschaft wurde am 9. Oktober 1949 unter dem Namen Landsmannschaft Berlin-Mark Brandenburg in Hamburg gegründet.<ref name="brandenburgkurier" details="S. 1"/> Das erste Bundestreffen fand 1951 in Lüneburg statt. Zum ersten Bundessprecher wurde 1950 Walter von Keudell gewählt,<ref>Die Landsmannschaft stellt sich vor! In: Landsmannschaft Berlin - Mark Brandenburg, Landesverband Hamburg e.V. Abgerufen am 17. März 2025.</ref> sein Nachfolger wurde Heinz Kiekebusch.<ref name="Vorstellung"/>

Die Landsmannschaft gehörte den Vereinigten Ostdeutschen Landsmannschaften an und 1951 zu den ersten vier Mitgliedsverbänden des Bundes der vertriebenen Deutschen (BVD).<ref name="Gaida1973" details="S. 25, Fußnote 33"/>

Offizielles Organ der Landsmannschaft war seit 1949 die Märkische Zeitung, die zweimonatlich erschien und 1957 eine Auflage von 7.200 hatte.<ref name="Gaida1973" details="S. 45/46"/> Heute erfüllt der vierteljährlich erscheinende Brandenburgkurier diese Rolle.<ref name="brandenburgkurier" details="S. 12"/>

Im Jahr 1999 eröffnete sie das „Haus Brandenburg“ in Fürstenwalde, wohin auch die (zuvor seit 1965 in Stuttgart befindliche) Bundesgeschäftsstelle verlegt wurde.<ref>Die (Ost-)Brandenburger. In: Zentrum gegen Vertreibungen. Abgerufen am 17. März 2025.</ref> Im Jahr 2001 gründete die Landsmannschaft die „Stiftung Brandenburg“.<ref>Landsmannschaft. In: stiftung-brandenburg.de. Abgerufen am 17. März 2025. </ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="brandenburgkurier">Leitartikel. In: BRANDENBURG KURIER. Band 33, Nr. 3, September 2019, S. 1 (S. 25 im verlinkten pdf) (stiftung-brandenburg.de [PDF]).</ref> <ref name="Gaida1973">Hans-Jürgen Gaida: Die offiziellen Organe der ostdeutschen Landsmannschaften. In: Beiträge zur Politischen Wissenschaft. Band 15, 1973 (archive.org).</ref> <ref name="Vorstellung">Landsmannschaft Berlin-Mark Brandenburg. In: Ständiger Rat der ostdeutschen Lansmannschaften (Hrsg.): Landsmannschaften stellen sich vor. S. 29 (ostpreussen.de [PDF] o. J. (nach 1983, vor 1990)).</ref> </references>

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