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Līvāni

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Līvāni (dt. Livenhof)
Wappen von Līvāni
Līvāni (Lettland)
Līvāni (Lettland)
Einwohner Zahlenformat
Basisdaten
Staat: LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Lettland
Verwaltungsbezirk: Līvānu novads
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code_type:city 56° 22′ N, 26° 11′ O keine Zahl: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LVKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code_type:city 56° 22′ 0″ N, 26° 11′ 0″ O
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Einwohner: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV (Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“)
Fläche: 6,37 km²
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ Einwohner je km²
Stadtrecht: seit 1926
Webseite: www.livani.lv
Postleitzahl: 5316
ISO-Code: LV-056
Datei:Līvānu stacija.JPG
Bahnhof Līvāni
Datei:Līvāni center - panoramio.jpg
Im Zentrum von Līvāni

Līvāni (historisch: Lievenhof nach dem Geschlecht Lieven) ist eine Stadt im Südosten Lettlands an der Einmündung des Flusses Dubna in die Daugava. Hier verläuft die Straße A6, die von Daugavpils zur Hauptstadt Riga führt. Die Stadt liegt in der historischen Landschaft Latgale.

Geschichte

Der Ort erhielt seinen Namen nach dem 1553 gegründeten Lievenhof der Adelsfamilie von Lieven. Im alten Gutshof befindet sich heute ein von EU-Mitteln unterstütztes Kulturzentrum zur Geschichte des Handwerks in der Gegend um Līvāni.

Mit der Eröffnung der Eisenbahnlinie RigaDünaburg 1861 begann der wirtschaftliche Aufschwung der Stadt. Dieser wurde im Ersten Weltkrieg jäh gestoppt, als die Stadt zweieinhalb Jahre lang an der Frontlinie lag.

In der sowjetischen Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war Līvāni eine Industriestadt mit einer großen Glasfabrik, in der nach ihrer Privatisierung 1992 unter dem Namen Lettglas hauptsächlich für den Export nach Westeuropa und in die USA produziert wurde. Das Unternehmen stellte seine Produktion nach Zahlungsunfähigkeit im Jahr 2008 ein. Das angeschlossene kleine Glasmuseum wird weiterhin von der Stadt Līvāni betrieben.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Industrielle Traditionen. Website der Gemeinde (Memento vom 19. Mai 2007 im Internet Archive).</ref> In Līvāni gibt es zwei Grund- und zwei weiterführende Schulen.

Līvānu novads

Im Zuge einer Verwaltungsreform bildete die Stadt 1999 mit zwei Landgemeinden eine Verwaltungsgemeinschaft (Līvānu novads), welcher 2009 noch drei weitere Gemeinden beitraten. Im Jahr 2010 waren 14046 Einwohner gemeldet.

Sehenswürdigkeiten

  • Römisch-katholische Kirche des Erzengels Michael in Līvāni, erbaut 1861. Von 1907 bis 1908 erweitert.
  • Evangelisch-lutherische Kirche, erbaut 1929–1932
  • Orthodoxe Kirche Līvāni, erbaut 1937–1939

Persönlichkeiten

Städtepartnerschaften

Līvāni listet folgende Partnerstädte auf:<ref name="Twins">Sadraudzības pilsētas ǀ Līvānu novada pašvaldība (Zwillingsstädte). Gemeinde Līvāni, abgerufen am 16. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Stadt Land seit
Dachnoye, Sudak Datei:COA Sudak.svg UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Krim, Ukraine
Haabersti, Tallinn Datei:Tallinn wapen.svg EstlandDatei:Flag of Estonia.svg Harju, Estland
Halden Datei:Halden komm.svg NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Østfold, Norwegen
Kamjanez-Podilskyj Datei:COA Kamjantec-Podilsky.svg UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Chmelnyzkyj, Ukraine
Tarnowo Podgórne Datei:POL gmina Tarnowo Podgórne COA.svg Polen[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Wielkopolskie, Polen 2012
Ukmergė Datei:Ukmergė COA.svg LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg Vilnius, Litauen 2007

Literatur

  • Astrīda Iltnere (Red.): Latvijas Pagasti, Enciklopēdija. Preses Nams, Riga 2002, ISBN 9984-00-436-8.

Weblinks

Commons: Līvāni – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />