Zum Inhalt springen

Lövenich (Zülpich)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Lövenich
Stadt Zülpich
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(240)&title=L%C3%B6venich 50° 40′ N, 6° 40′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(240) 50° 40′ 20″ N, 6° 40′ 9″ O
 {{#coordinates:50,672222222222|6,6691666666667|primary
dim=10000 globe= name=Lövenich region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 163 m
Fläche: 4,36 km² (mit Linzenich)
Einwohner: 240 (31. Dez. 2020)<ref name="EinwohnerZuelpich" />
Bevölkerungsdichte: 55 Einwohner/km²
Postleitzahl: 53909
Vorwahl: 02252
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Lövenich ist ein Stadtteil von Zülpich im Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen.

Lage

Lövenich liegt in der Zülpicher Börde. Direkt ineinander übergehend liegt der Nachbarort Linzenich. Dazwischen fließt der Rotbach. Weitere Nachbarorte sind Sinzenich, Hoven und Nemmenich. Durch den Ort verläuft die Kreisstraße 31. Südlich liegt der Schievelsberg, eine alte Dingstätte. Nördlich grenzt der Wassersportsee Zülpich an den Ort.

Geschichte

Zahlreiche Funde aus römischer Zeit lassen auf eine frühe Besiedlung schließen. Kirche und Burg in Lövenich bildeten früher ein umfriedetes Ganzes. Heute gibt es davon nur noch die Kirche. 1124 wurden erstmals die Güter der Edelherren von Hengebach in Lövenich erwähnt. 1872 wurden die letzten Reste der ehemaligen Wasserburg abgerissen.

In und um Lövenich gab es eine Mehlmühle, die sich nach ihren früheren Besitzern zunächst Ludersdorfer, später Aachener oder Colyns-Mühle nach ihrem Besitzer Bonifacius Colyn, dem Aachener Bürgermeister und Vorkämpfer des Protestantismus, nannte, sowie die heute nicht mehr existierende Stein-Mühle, die Propst-Mühle und die Pfeiffer- oder Nonnen-Mühle.

Am 1. Juli 1969 wurde die Gemeinde Linzenich-Lövenich nach Zülpich eingemeindet.<ref name="Buenermann88" />

Kirche

Datei:Lövenich2.JPG
Kirche St. Agnes

Die Kirche steht unter dem Patrozinium der Hl. Agnes. Bereits in römischer Zeit muss es eine Kapelle gegeben haben, denn in den Kirchenmauern sind Relikte davon eingemauert. 1210–1240 baute Joseph von Lövenich die alte Kirche auf dem Seitenschiff der Kapelle auf. Sie besaß Turm, Chor und Seitenschiff. 1922 wurde senkrecht zu dem alten Bau die neue Kirche gebaut.

Politik

Ortsvorsteher für Lövenich und Linzenich ist Franz Glasmacher (Stand April 2021).<ref name="Ortsvorsteher" />

Verkehr

Der Ort liegt im Verbundraum des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS). Die Busse der RVK fahren mit der Linie 810 auf ihrer Strecke von Euskirchen nach Schwerfen durch den Ort. Die Buslinie 774 verbindet als Citybus Zülpich den Ort u. a. mit der Innenstadt Zülpich und dem Zülpicher Bahnhof.

Linie Verlauf

Vorlage:Linienverlauf VRS Vorlage:Linienverlauf VRS

Sonstiges

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="EinwohnerZuelpich"> Einwohnerzahlen der Stadt Zülpich (Stand 31.12.2020). (PDF; 46,2 kB) In: zuelpich.de. Stadt Zülpich, abgerufen am 27. April 2021. </ref> <ref name="Buenermann88"> Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 88. </ref> <ref name="Ortsvorsteher"> Ortsvorsteher/innen. In: zuelpich.de. Stadt Zülpich, abgerufen am 30. April 2021. </ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende