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Lögel

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{{#if: behandelt das Volumenmaß für Flüssigkeiten. Für die Gleitringe auf Segelschiffen siehe die Liste seemännischer Fachwörter unter „L“.

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Der oder das Lögel, auch die Logel,<ref name="Mone">Franz Joseph Mone: Beiträge zur Geschichte der Volkswirthschaft aus Urkunden. Verlag G. Braunsache Hofbuchhandlung, Karlsruhe 1859, S. 20. </ref> war ein deutsches Volumenmaß für Flüssigkeiten.

Es war ein „großherzoglich hessisches Maß“. Das Maß galt ab 1. Mai 1825 gemäß der Verordnung vom 10. August 1824 in der Landgrafschaft Hessen–Homburg. Zu einem Ohm rechnete man 3 1/5 Lögel<ref>Eduard Döring: Handbuch der Münz-, Wechsel-, Maß- und Gewichtskunde. Verlag J. Hölscher, Koblenz 1862, S. 234.</ref>, also 8065,99 Pariser Kubikzoll<ref>Christian Noback, Friedrich Eduard Noback: Vollständiges Taschenbuch der Münz-, Maß- und Gewichtsverhältnisse. Band 1, F. A. Brockhaus, Leipzig 1851, S. 361.</ref> oder 160 Liter.

Das Maß wurde auch Homburger Lögel genannt.

  • 1 Logel = 4 Viertel = 40 Liter<ref name="Mone" />
    • 4 Logel = 1 Ohm<ref name="Mone" />
    • Edenkoben: 40 Logel = 1 Fuder<ref name="Mone" />

Siehe auch

Literatur

  • C. L. W. Aldefeld: Die Maße und Gewichte der deutschen Zoll-Vereins-Staaten und vieler anderer Länder und Handelsplätze in ihren gegenseitigen Verhältnissen. Verlag J. G. Cotta’sche Buchhandlung, Stuttgart/Tübingen 1838, S. 102.

Einzelnachweise

<references />