Löffler-Syndrom
Erscheinungsbild
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| {{#if: J82 | J82 | Eintrag fehlt }} | Eosinophiles Lungeninfiltrat, anderenorts nicht klassifiziert Löffler-Syndrom (I) | Eintrag fehlt }} |
| {{#ifeq:|ja|ICD-10 online (GM-Version 2026)|ICD-10 online (WHO-Version 2019)}} | |
Das Löffler-Syndrom ist eine allergische Entzündung von Herz (Löffler-Endokarditis), ZNS, Haut, Lunge, Augen und/oder des Gastrointestinaltraktes mit eosinophiler Infiltration und ausgeprägter Eosinophilie des Blutes. Das Syndrom ist benannt nach dem Schweizer Internisten Wilhelm Löffler (1887–1972).
Meist findet sich kein Auslöser (idiopathisch) der Erkrankung. Ursachen einer Eosinophilie können
- Parasitosen, insbesondere durch Wurmlarven<ref>Werner Köhler: Loeffler-Syndrom. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 861.</ref>
- Medikamentennebenwirkungen (Antibiotika, Zytostatika, Antidepressiva, Anabolika),
- Allergien,
- Granulomatosen,
- Malignome, insbesondere Leukämien oder
- Aspergillose
sein.
Die Beschwerden sind abhängig von der Organmanifestation.
Die Therapie richtet sich nach der Grunderkrankung.
Literatur
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Einzelnachweise
<references />