Lågøya
| Lågøya
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Gewässer | Arktischer Ozean | |||||
| Inselgruppe | Spitzbergen | |||||
| Geographische Lage | 80° 18′ N, 18° 21′ O
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dim=14000 | globe= | name=Lågøya | region=NO-21 | type=isle
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| Länge | 14 km | |||||
| Breite | 12 km | |||||
| Fläche | 86 km² | |||||
| Höchste Erhebung | 57 m | |||||
| Einwohner | unbewohnt | |||||
Lågøya ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine zum norwegischen Spitzbergen-Archipel gehörende Insel unmittelbar nordwestlich von Nordostland.
Geographie
Die Insel liegt am nordöstlichen Eingang der Hinlopenstraße 5,4 km nordwestlich der Insel Nordostland bei Kapp Lady, sowie vor dem Ausgang des Lady Franklinfjorden, und ist von den zu Nordostland gehörenden Halbinseln Botniahalvøya im Osten und Storsteinhalvøya im Süden jeweils etwa 5 km entfernt. Nordöstlich sind ihr die Nordlysøyane (deutsch Nordlichtinseln) vorgelagert. Lågøya ist bei einer Fläche von 86 km²<ref name="Pilot">The Norwegian Pilot. Band 7: Sailing Directions Svalbard and Jan Mayen (PDF; 31 MB), The Norwegian Hydrographic Service and Norwegian Polar Institute, 3. Auflage, Stavanger 2012 (PDF-Version 3.5, Mai 2016), ISBN 978-82-90-65330-4, S. 43 (englisch).</ref> 14 km lang und 12 km breit.<ref>Lågøya. In: The Place Names of Svalbard (Erstausgabe 1942). Norsk Polarinstitutt, Oslo 2001, ISBN 82-90307-82-9 (englisch, norwegisch).</ref> Die Insel ist – wie ihr Name sagt – überwiegend flach, nur auf Lambrechtsodden, ihrer östlichsten Landspitze, erreicht sie eine Höhe von 57 m.
Flora und Fauna
Die Vegetation ist auf Lågøya sehr kärglich.<ref>Lågøya auf www.spitzbergen.de, abgerufen am 20. November 2012</ref> Die Insel ist aber ein wichtiges Brutgebiet für Seevögel wie die Schwalbenmöwe.<ref>Sabine’s gull auf der Website des Norwegischen Polarinstituts </ref> Auch Thorshühnchen und Eiderenten sind hier heimisch. Da auch Walrosse auf Lågøya anzutreffen sind und hier kalben, wird die Insel häufig von Touristenschiffen angelaufen. Es gibt Pläne, für die Westküste der Insel ein jährliches Fahr- und Anlandungsverbot für den Zeitraum vom 15. Mai bis 15. August auszusprechen.<ref>Forvaltningsplan for Øst-Svalbard klar for høring, 13. Juli 2012, abgerufen am 20. November 2012</ref> Lågøya gehört zum 1973 gegründeten Nordost-Svalbard-Naturreservat.
Geschichte
1773 landeten einige Teilnehmer der britischen Expedition unter Leitung von Constantine Phipps auf Lågøya. Vom Schiffsarzt Dr. Irving stammt eine Beschreibung der Insel sowie der vorgefundenen Tiere und Pflanzen.<ref>Constantine Phipps: A Voyage towards the North Pole undertaken by His Majesty’s Command 1773, J. Nourse, London 1774, S. 58f. (englisch).</ref>
1908 wurde im Nordosten der Insel vom Trapper Sverdrup Zakariassen aus Tromsø eine Hütte gebaut, in der er mit fünf weiteren Männern überwinterte. Erst im Winter 1923/24 war die Hütte, die inzwischen sehr baufällig war, wieder besetzt. Trapper Meyer Olsen und seine vier Begleiter hatten ursprünglich Ostgrönland anlaufen wollen, was die Eisverhältnisse jedoch nicht erlaubt hatten. 1928 baute Karl J. Bengtssen (1886–1939)<ref>Bengtssenbukta. In: The Place Names of Svalbard (Erstausgabe 1942). Norsk Polarinstitutt, Oslo 2001, ISBN 82-90307-82-9 (englisch, norwegisch).</ref> aus Bergen eine neue Hütte weiter im Norden, in der er mit zwei weiteren Männern überwinterte. Im Frühjahr 1929 suchten sie die Nordküste Nordostlands bis zum Kap Leigh Smith vergeblich nach Überlebenden des Absturzes des Luftschiffs Italia ab. Im Juli ruderten sie innerhalb von 18 Tagen nach Ny-Ålesund.<ref>Gustav Rossnes: Norsk overvintringsfangst på Svalbard 1895–1940. Norsk Polarinstitutt Meddelelser Nr. 127, Norsk Polarinstitutt, Oslo 1993, S. 181–184 (norwegisch).</ref>
Einzelnachweise
<references />