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Kühne-Stiftung

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Die Kühne-Stiftung ist eine gemeinnützige Schweizer Stiftung mit Sitz in Schindellegi, Schwyz. Gegründet wurde sie 1976 von den Erben und Unternehmern des Logistikkonzerns Kühne + Nagel (K + N), Alfred Kühne, seiner Frau Mercedes und ihrem Sohn Klaus-Michael Kühne<ref>Stifter | Kühne Foundation. Abgerufen am 17. Februar 2025.</ref> – der keine Nachkommen hat. Die Stiftung wird später das Unternehmenskapital – laut Spiegel ca. 33 Mrd. Euro (Stand Mai 2022)<ref>Sein letzter Wille In: Der Spiegel. Nr. 22, 28. Mai 2022, S. 66–70.</ref> – der Kühne Holding AG übernehmen, die derzeit über ein K + N-Aktienpaket von 53 Prozent verfügt.

Stiftungsrat

Das Gremium setzt sich aus 10 Mitgliedern zusammen. Geschäftsführender Kühne-Stiftungsrat ist seit dem 1. April 2022 der ehemalige Bertelsmann Stiftungs-Vorstand Jörg Dräger.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Dr. Jörg Dräger wird Geschäftsführender Stiftungsrat (Memento des Vorlage:IconExternal vom 17. August 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kuehne-stiftung.org, Medienmitteilung vom 17. August 2021, kühne-stiftung.org.</ref> Präsident der Kühne-Stiftung ist Klaus-Michael Kühne – unterstützt von seiner Frau Christine. Vizepräsident ist der Jurist Thomas Staehelin. Weitere Mitglieder sind Michael Behrendt, Karl Gernandt, Lino Guzzella, Wolfgang Peiner, Jörg Wolle, Gregor Zünd (Stand 5/2022).<ref>Stiftungsrat, kuehne-stiftung.org.</ref>

Ziele

Laut Satzung verfolgt die Stiftung die „Förderung der Aus- und Weiterbildung sowie der Wissenschaft und Forschung auf den Gebieten Verkehrswirtschaft und Logistik“, daneben fördert sie die „Unterstützung medizinischer Wissenschaften, humanitärer und karitativer Anliegen sowie kultureller Vorhaben“.<ref>Mission | Kühne Foundation. Abgerufen am 17. Februar 2025.</ref>

Projekte

Logistik

Mit einer Großspende der Stiftung in Höhe von 30 Mio. Euro entstand 2007 an der Technischen Universität Hamburg-Harburg in Public-Private-Partnership die Kühne School of Logistics and Management (KSL), die sich in Forschung und Lehre zentralen Fragen der Logistik sowie des Managements widmet.<ref>Technische Universität Hamburg-Harburg: Pressemitteilung – Großspende der Kühne-Stiftung</ref> Gemessen an der Fördersumme, die eine der grössten Einzelspenden im Bereich Forschungsförderung in Deutschland überhaupt darstellt, ist die Kühne School of Logistics and Management das bedeutendste Projekt der Kühne-Stiftung.

Im September 2010 wurde die KSL als eigenständige, private Hochschule aus der TUHH herausgelöst und erhielt im selben Jahr die staatliche Anerkennung. Die "Kühne Logistics University" bietet mit ihren 15 Lehrstühlen rund 170 Studierenden die Auswahl aus drei Master-, einem MBA- sowie einem Bachelor-Studiengang. Seit 2012 besteht zudem ein Ph.D-Programm<ref name="Jahresbericht 2012"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jahresbericht 2012 der Kühne-Stiftung (Memento vom 26. August 2014 im Internet Archive)</ref>. Ende 2013 hat sie ihren neuen Sitz in der HafenCity bezogen.

Die KLU ist Mitglied der Logistik-Initiative Hamburg.<ref name="Mitgliedschaft Logistik-Initiative">Unsere Mitglieder | Logistik-Initiative Hamburg. Abgerufen am 17. Februar 2025.</ref>

Weitere Logistik-Projekte sind seit 2005 das Zentrum für internationale Logistiknetze an der Technischen Universität Berlin, das 2009 zum Fachgebiet Internationale Logistiknetze ausgebaut worden ist<ref>TU Berlin | Kühne Foundation. Abgerufen am 17. Februar 2025.</ref> und seit 2000 das Kühne-Zentrum für Logistikmanagement an der WHU – Otto Beisheim School of Management, das 2005 um einen Lehrstuhl in Logistikmanagement ergänzt wurde. Neuer Projektpartner ist die ETH Zürich. Unterstützt wird zudem die Deutsche Außenhandels- und Verkehrs-Akademie in Bremen.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.kuehne-stiftung.org (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive )</ref> Im logistischen Bereich wird auch humanitäre Logistik gefördert.<ref>Schwerpunkt | Kühne Foundation. Abgerufen am 17. Februar 2025.</ref>

Medizin

Alle Projekte im medizinischen Bereich werden unter der Medizin Campus Davos AG gebündelt.<ref>Medizincampus Davos | Kühne Foundation. Abgerufen am 14. Januar 2026.</ref><ref>Nachfolge noch unklar: CEO des Zürcher Kinderspitals wechselt zum Medizincampus Davos. 29. Januar 2025, abgerufen am 14. Januar 2026.</ref> Als wichtigster Partner ist die Hochgebirgsklinik Davos auf dem Medizincampus angesiedelt. Zudem arbeitet dort das Christine-Kühne-Center for Allergy Research and Education (CK-CARE)<ref>CK-CARE | Kühne Foundation. Abgerufen am 17. Februar 2025.</ref>, welches Projekte im Bereich Allergieforschung und Gesundheitsförderung von Kindern unterstützt. Weitere Projekte sind die Davos Bioscience AG und die Cardio-Care AG.<ref>Campus Partner | Medizin Campus Davos. 22. August 2024, abgerufen am 14. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Schwerpunkt | Kühne Foundation. Abgerufen am 14. Januar 2026.</ref>

Kultur und Klima

Weitere Schwerpunkte sind die kulturelle Förderung (insbesondere für die Musik)<ref>Schwerpunkt | Kühne Foundation. Abgerufen am 17. Februar 2025.</ref>, z. B. Förderung der Elbphilharmonie und gemäss eigenen Angaben im Bereich Klimaschutz.

Weblinks

Quellen

<references />