Kybol
Erscheinungsbild
Kybol war während des Zweiten Weltkriegs in Deutschland ein Antiklopfmittel mit 105 ROZ.<ref name="Chem. Paul Schneider">CIOS evaluation report 79: Dipl. Chem. Paul Schneider</ref> Kybol besteht aus Diethylbenzolen und Propylbenzolen.<ref>Vorlage:Webarchiv; Zugriff nur nach Anmeldung möglich</ref>
Kybol wurde neben Isooctan, Tetraethylblei, Benzol und Ethanol verwendet, um, statt B4-Kraftstoff mit 87 ROZ, die klopffestere Flugbenzinsorte C3-Kraftstoff mit 100 ROZ herzustellen.<ref>Part 6 K.T.B.</ref>
Kybol wurde in Produktionsstätten bei Hüls (400 Tonnen pro Monat), Schkopau (400 Tonnen pro Monat) und Gendorf (800 Tonnen pro Monat) im heutigen Bayerischen Chemiedreieck hergestellt.<ref name="Chem. Paul Schneider" />
Siehe auch
Einzelnachweise
<references/>