Kaiserpalast Tokio
Der Kaiserpalast Tokio ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Kōkyo, wörtl. „Kaiserliche Residenz“) ist die Residenz des Tennō, des japanischen Kaisers. Die kaiserliche Residenz liegt auf dem ehemaligen Gelände der Burg Edo im heutigen Stadtteil Chiyoda des gleichnamigen Bezirks im Zentrum von Tokio.
Entstehung
Nach der Meiji-Restauration und der Entmachtung des Shoguns wurde der Kaiserhof von Kyōto nach Edo verlegt, das in Tōkyō bzw. damals auch Tōkei („östliche Hauptstadt“) umbenannt wurde. Die Burg der Stadt, bis dahin Sitz der Tokugawa-Shogune, wurde am 26. November 1868 vom Kaiser besucht und in Tōkei-jō ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), dt. „Burg der östlichen Hauptstadt“) umbenannt. Am 9. Mai 1869 machte er die vom letzten Shogun genutzte Residenz im Westbezirk (Nishi-no-maru) zu seinem festen Sitz und benannte sie in Kōjō ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), dt. „Kaiserliche Burg“) um.<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Abgerufen am 10. März 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 5. Mai 1873 brannte diese Residenz ab. Bis zur Fertigstellung der neuen Residenz an derselben Stelle im japanisch-westlichen Mischstil 1888, Kyūjō ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), dt. „Palastburg“) genannt, nutzte die kaiserliche Familie 15 Jahre lang die Kaiserliche Residenz Akasaka.
Im Zweiten Weltkrieg wurden die Gebäude durch Bomben zerstört. Den heutigen Namen bekam der Palast 1948. Bis 1968 wurde der Komplex in modernem Stil wieder aufgebaut. Architekt war Yoshimura Junzō.
Auf dem Gelände des Palastes befindet sich auch das Kaiserliche Hofamt.
Zur Zeit der japanischen Bubble Economy in den späten 1980er Jahren bis 1990 wurde das Palastgelände von 110 000 m2 als ebenso teuer bezeichnet wie der gesamte US-Staat Kalifornien.<ref>Fläche laut Reiseführer Tokio von sueddeutsche.de, abgerufen am 11. Februar 2016.</ref><ref>Grundstückswert 1990 laut Zeit Online, abgerufen am 11. Februar 2016.</ref>
Zugang
Der Palast wird von der „kaiserlichen Palastpolizei“ bewacht. Der größte Teil des Palastes ist der Öffentlichkeit in der Regel nur nach Voranmeldung zu einer Besuchertour zugänglich. Die Gebäude selbst sind dabei nicht betretbar. Am Geburtstag des Kaisers (23. Februar) und an Neujahr (2. Januar) ist das innere Palastgelände ohne Anmeldung zugänglich. Die östlichen Gärten sind das ganze Jahr über geöffnet, außer montags und freitags sowie einigen speziellen Tagen.
Zum Kaiserpalast gelangt man über zwei Brücken: vom öffentlichen Vorfeld aus überquert man bei besonderen Anlässen (s. o.) von rechts nach links die steinerne Zweibogen-Brücke Seimon-ishibashi, passiert das Tor Nishi-no-maru Ōte-mon, überquert dann von links nach rechts die kurze, hochgelegene eiserne Brücke Nijūbashi. Diese Brücke wurde vom Deutschen Wilhelm Heise (1846–1895) konstruiert<ref>Takeuchi, Hiroshi: Rainichi Seiyō jimmei jiten. Kinokuniya 1983. ISBN 4-8169-0215-5.</ref>, der dafür von der japanischen Regierung mit einem Orden ausgezeichnet wurde.<ref group="Anm">Heise war 1871 als O-yatoi gaikokujin nach Japan gekommen. Er starb in Tokio und ist auf dem Friedhof Aoyama begraben.</ref> Nijūbashi heißt „Doppelbrücke“ und war ursprünglich der Name der hölzerneren Vorgängerkonstruktion, die als Doppelbrücke ausgeführt war. Im Sprachgebrauch werden heute auch beide Brücken zusammen als Nijūbashi bezeichnet, da aus bestimmten Perspektiven die vordere Steinbrücke und die hintere Eisenbrücke wie eine Doppelbrücke erscheinen.
Man passiert ein weiteres Tor und befindet sich dann vor dem Palast.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Kyūchū sanden
Im Palast befinden sich die Kyūchū sanden ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), die „drei Heiligtümer im Palast“, als persönliche Shintō-Schreine des Kaisers und seiner Familie. Diese sind:<ref>Sakamoto Koremaru: „Kyūchū sanden“. In: Encyclopedia of Shinto. Kokugaku-in, 28. März 2007 (englisch)</ref>
- Kashiko-dokoro ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Ort der Ehrfurcht“), auch Naiji-dokoro ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) und Unmei-den ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) genannt, in dem sich eine Replik aus der Zeit des mythologischen Kaisers Sujin (1./2. Jahrhundert v. Chr.) des Spiegels Yata no Kagami befindet,<ref>Fukui Yoshihiko: „Sanshu no shinki“. In: Encyclopedia of Shinto. Kokugaku-in, 22. März 2007 (englisch)</ref> eines der drei Throninsignien Japans,
- Kōrei-den ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Halle der kaiserlichen Ahnenseelen“), in der die Ahnen des Kaisers und der kaiserlichen Familie verehrt werden,
- Shinden ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Götterhalle“), wo die Tenjinchigi, die Kami von Himmel und Erde, verehrt werden.
Siehe auch
Anmerkungen
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Einzelnachweise
<references />
Weblinks
- Beschreibung des Kaiserlichen Palastes beim Kaiserlichen Hofamt (englisch)
- Fotos Vom Kaisergeburtstag
Koordinaten: 35° 40′ 57,4″ N, 139° 45′ 9,9″ O
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