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Kwale (Schiff)

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Kwale
Datei:Hamburg Dradenau MV Kwale MV Likoni 3735.jpg
Kwale und Likoni liegen vor dem Transport nach Kenia am Terminal Dradenau im Hamburger Hafen.
Kwale und Likoni liegen vor dem Transport nach Kenia am Terminal Dradenau im Hamburger Hafen.
Schiffsdaten
Flagge KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Kenia
Schiffstyp Doppelendfähre
Eigner Kenya Ferry Services
Bauwerft Schiffs- und Yachtwerft Dresden
Stapellauf 11. November 2009
Schiffsmaße und Besatzung
Länge 75 m (Lüa)
Breite 16,28 m
Tiefgang (max.) 1,9 m
Maschinenanlage
Maschine 2 × Caterpillar-Dieselmotor
Maschinen­leistung 391 PS (288 kW)
Propeller 2
Transportkapazitäten
Zugelassene Passagierzahl 1550
Fahrzeugkapazität 60 PKW
Sonstiges
Registrier­nummern IMO-Nr. 9522398

Kwale und Likoni (IMO-Nr. 9522386) sind zwei in Deutschland gebaute Fähren der Kenya Ferry Services. Sie verbinden in Kenia im Mombasa District die auf einer Insel gelegene Stadt Mombasa mit dem Festland.

Allgemeine Daten

Die baugleichen Fähren wurden in den Jahren 2008 und 2009 auf der Schiffs- und Yachtwerft Dresden in Laubegast zum Preis von jeweils 5,9 Millionen Euro<ref name="The Standard 2010-01-14"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. (engl.). The Standard, Online Edition, 14. Januar 2010. Abgerufen am 18. April 2010.</ref> gebaut. Die Kiellegung beider Schiffe war am 22. August 2008, der Stapellauf und die Taufe fanden am 11. November 2009 statt. Benannt sind die Fähren nach Kwale, einer Kleinstadt 30 Kilometer südwestlich von Mombasa, sowie Likoni, einer Division im Mombasa District. Die Schiffe verließen die Werft in Dresden am 25. Februar 2010. Sie wurden Anfang Mai im Hamburger Hafen auf die Beluga Singapore verladen und trafen Anfang Juni 2010 in Mombasa ein.<ref name="Hafen Hamburg"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref><ref name="The Standard 2010-06-04"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Delight as new ferry is offloaded amid hope of booming business. (Memento vom 5. Juni 2010 im Internet Archive) (engl.). The Standard, Online Edition, 4. Juni 2010. Abgerufen am 23. Juli 2010.</ref>

Technische Daten

Kwale und Likoni sind freifahrende Doppelendfähren mit Rampen an beiden Enden. Das Ruderhaus befindet sich an der Seite oberhalb der Fahrbahn. Die Fähren haben eine Gesamtlänge von 75,0 Metern, eine Breite von 16,28 Metern und beladen einen Tiefgang von 1,9 Metern. Die Seitenhöhe beträgt 3 Meter. Jede Fähre kann bis zu 60 Personenkraftwagen oder 1550 Personen befördern. Angetrieben werden sie von zwei Caterpillar-Dieselmotoren, die mit einer Leistung von jeweils 287 Kilowatt über eine Welle einen Schottel-Ruderpropeller antreiben.

Fährverbindung

Datei:MV Likoni in Mombasa 01 (cropped).jpg
Likoni in Mombasa

Die staatliche Kenya Ferry Services betreibt mit fünf Schiffen zwei Fährlinien in Mombasa. Vier Fähren verkehren auf dem Likoni-Kanal zwischen Mombasa Island und Likoni, eine verbindet zu den Spitzenzeiten am Morgen und Abend Mombasa Island mit Mtongwe. Täglich werden im Durchschnitt 170.000 Fahrgäste und 3.000 Fahrzeuge transportiert.<ref name="Public Crossing">Kenya Ferry Services Ltd. (Hrsg.): <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Public Crossing (Memento vom 14. April 2010 im Internet Archive) (engl.). Abgerufen am 29. Oktober 2012.</ref> Kwale und Likoni sollen die zwei ältesten, 41 und 36 Jahre alten<ref name="Ferry Specifications">Kenya Ferry Services Ltd. (Hrsg.): <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ferry Specifications (Memento vom 14. April 2010 im Internet Archive) (engl.). Abgerufen am 29. Oktober 2012.</ref> Fähren ersetzen.<ref>„Massai-Fähren“ starten Fahrt nach Kenia. DDV Mediengruppe, 26. Februar 2010, abgerufen am 8. September 2022.</ref>

Einzelnachweise

Die Informationen dieses Artikels entstammen zum größten Teil aus

<references />