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Kurt Haseloff

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Datei:Bundesarchiv Bild 183-L03233, Oberst Haseloff und General Friedrich Fromm.jpg
Haseloff (stehend) und General Friedrich Fromm, 1940

Kurt Haseloff (* 18. März 1894 in Metz; † 30. September 1978 in München) war ein deutscher Generalmajor im Zweiten Weltkrieg.

Leben

Haseloff trat mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges am 3. August 1914 als Fahnenjunker in die Ersatz-Abteilung des Garde-Schützen-Bataillons der Preußischen Armee ein. Ende des Monats erfolgte seine Versetzung in das Reserve-Jäger-Bataillon Nr. 16 und Mitte Oktober 1914 kam er zum Bataillon an die Front. Bereits einen Monat später erfolgte seine Versetzung zum Garde-Schützen-Ersatz-Bataillon. Haseloff erkranke Ende Dezember 1914 und befand sich im März 1915 im Lazarett sowie zur Kur im Reservelazarett Bad Altheide. Dort erfolgte Ende Mai 1915 seine Beförderung zum Leutnant. Im weiteren Verlauf des Krieges befand er sich beim Stab der Jäger-Division und erhielt für sein Wirken neben beiden Klassen des Eisernen Kreuzes das Österreichische Militärverdienstkreuz III. Klasse mit der Kriegsdekoration sowie die Silberne Tapferkeitsmedaille.<ref>Reichswehrministerium (Hrsg.): Rangliste des Deutschen Reichsheeres. Mittler & Sohn, Berlin 1930, S. 148.</ref>

Er wurde nach Kriegsende in die Reichswehr übernommen, war u. a. im 9. (Preußisches) Infanterie-Regiment tätig und avancierte bis Anfang November 1934 zum Major. Am 4. Februar 1938 wurde er zum Chef des Allgemeinen Heeresamtes unter Friedrich Fromm.

Nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs stieg Haseloff am 1. Dezember 1939 zum Oberst d. G. auf und war ab dem 15. Februar 1940 als Chef des Stabes des Chefs der Heeresrüstung und Befehlshabers des Ersatzheeres tätig, da ihn Fromm angefordert und mitgenommen hatte. Am 1. März 1941 wurde er Kommandeur der 5. Schützen-Brigade (am 5. Juli 1942 umbenannt in 5. Panzer-Grenadier-Brigade, später im Jahr 1942 aufgelöst, siehe 5. Panzer-Division). Vom 20. Oktober bis zum 31. Dezember 1942 befand er sich in der Führerreserve und wurde anschließend unter Beförderung zum Generalmajor Chef des Generalstabes des Wehrkreisbefehlshabers im Generalgouvernement.

Nach einer erneuten Versetzung in die Führerreserve war Haseloff war er ab dem 6. Mai 1944 Chef der Amtsgruppe (Ag) Haushalt beim Chef der Heeresrüstung und Befehlshaber des Ersatzheeres (Chef H Rüst u BdE) Friedrich Fromm. Nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 wurde er vom Dienst enthoben und „für Dauer des Krieges auf der Festungshaftanstalt Germersheim“ untergebracht. Nach kurzer Zeit wurde er jedoch entlassen. Am 9. Oktober 1944 war seine Entlassung aus dem Heeresdienst geplant, dieser Befehl wurde jedoch zurückgezogen. Am 26. November 1944 wurde er in die Führerreserve versetzt, am 14. Februar mit Wirkung vom 28. Februar 1945 wurde er endgültig mit der gesetzlichen Pension und „unter Verleihung des Rechts zum Tragen der bisherigen Uniform“ aus dem aktiven Heeresdienst entlassen.<ref>Bundesarchiv BArch PERS 6/1338 und PERS 6/299800</ref>

Literatur

  • Dermot Bradley (Hrsg.), Karl-Friedrich Hildebrand, Markus Brockmann: Die Generale des Heeres 1921–1945. Die militärischen Werdegänge der Generale, sowie der Ärzte, Veterinäre, Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalrang. Band 5: v. Haack-Hitzfeld. Biblio Verlag, Osnabrück 1999, ISBN 3-7648-2538-3, S. 156–158.

Einzelnachweise

<references/>

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