Kurdische Fußballauswahl
| colspan="2" class="notheme" style="text-align:center; background-color:#Vorlage:Standardfarbe;" | Datei:KurdistanFootballAssociation.svg | |||
| Spitzname(n) | The Tricolour | ||
| Verband | Kurdistan Football Association | ||
| Konföderation | CONIFA | ||
| Cheftrainer | Datei:Flag of Kurdistan.svg Khasraw Groon (seit 2016) | ||
| Heimstadion | Franso-Hariri-Stadion | ||
|
| |||
| Bilanz | |||
|---|---|---|---|
| 34 Spiele 17 Siege 10 Unentschieden 7 Niederlagen | |||
| Statistik | |||
| Erstes Länderspiel Datei:Flag of Kurdistan.svg Kurdistan 2:2 Sápmi Datei:Sami flag.svg (Schweden, 7. Juli 2008) | |||
| Höchster Sieg Datei:Bicolor flag of Tamil Eelam.svgTamil Eelam 0:9 Kurdistan Datei:Flag of Kurdistan.svg (Schweden, 3. Juni 2014) | |||
| Höchste Niederlage Datei:Sami flag.svg Sápmi 3:1 Kurdistan Datei:Flag of Kurdistan.svg (Schweden, 13. Juli 2008) | |||
| (Stand: 19. Juni 2019) | |||
Die kurdische Fußballauswahl ist eine von den internationalen Fußballverbänden AFC und FIFA nicht anerkannte Fußballauswahl. Die kurdische Fußballauswahl ist die offizielle Fußballnationalmannschaft der Autonomen Region Kurdistan. Da Kurdistan kein AFC- und FIFA-Mitglied ist, kann sie nicht an den Asienmeisterschaften und Weltmeisterschaften teilnehmen. Alternativ wird daher bei internationalen Turnieren von der Organisation CONIFA teilgenommen.
Geschichte
Beim Viva World Cup 2008 in Schweden, einer Alternativveranstaltung zur offiziellen WM, erreichte die Mannschaft den 4. Platz nach einer 3:1-Niederlage im Spiel um Platz 3 gegen Sápmi. Ihren ersten und einzigen Sieg feierten die Kurden in diesem Turnier im Spiel gegen die Provence.
Im Dezember 2008, während der 5. Generalversammlung, wurde Kurdistan eine volle Mitgliedschaft im NF-Board gewährt. 2011 war die Autonome Region Kurdistan Gastgeber des Viva World Cups.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bericht über die kurdische Fußballauswahl (englisch) ( des Vorlage:IconExternal vom 15. September 2008 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Beim Viva World Cup 2009 in Italien wurde die kurdische Fußballauswahl Zweiter im Turnier. Im Halbfinale besiegten die Kurden die Provence mit 6:0 und im Finale unterlagen sie gegen Padanien mit 0:2.
Beim Viva World Cup 2010 auf Malta wurde die kurdische Fußballauswahl wieder Zweiter im Turnier. Im Halbfinale besiegten die Kurden Okzitanien mit 2:1 und im Finale unterlagen sie gegen Padanien mit 0:1.
2012 schließlich konnte sie zum ersten Mal das Turnier gewinnen, indem sie im Finale die Mannschaft der Türkischen Republik Nordzypern 2:1 besiegten.
2013 wurde die Confederation of Independent Football Associations (CONIFA) gegründet<ref>Gründung von CONIFA. Offizielle Webseite von CONIFA, abgerufen am 18. Juni 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und organisiert seit dem alle zwei Jahre eine Weltmeisterschaft für Staaten, Minderheiten, staatenlose Völker und Regionen, die nicht Mitglied der FIFA sind. In den jeweiligen CONIFA Weltfussballmeisterschaften konnte sich die kurdische Fußballauswahl bisher für die CONIFA-Weltfußballmeisterschaft 2014 in Sápmi (Schweden), sowie für die CONIFA-Weltfußballmeisterschaft 2016 in Abchasien (Georgien) qualifizieren. Während man noch im Vorgängerturnier „VIVI World Cup“ jedes Mal unter den Top 4 war, verliefen die Teilnahmen bei diesem neuen Turnier weniger erfolgreich. In der CONIFA-Weltfußballmeisterschaft 2014 schied man im Viertelfinale gegen Ellan Vannin mit einem 1:1 (4:2 n.E) aus und belegte somit den 6. Platz. Auch zwei Jahre später schied man im Viertelfinale aus, diesmal gegen Padanien mit einem 2:2 (6:7 n. E.)<ref>Kurdistan knocked out of the Conifa World Football Cup. In: Rudaw.net. Rudaw.net, 2. Juni 2016, abgerufen am 19. Juni 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>. Die Platzierung verlief mit einem 9. Platz nochmal schlechter aus. Die finale Platzierung werden in der sogenannten „Platzierungsrunde“ ermittelt.
Während der Qualifikation zur CONIFA-Weltfußballmeisterschaft 2018 in London konnte sich die kurdische Fußballauswahl nicht genug Punkte erspielen, weswegen sie sich nicht qualifizieren konnten<ref>CONIFA World Football Cup 2018 Asian qualification standings. In: Offizielle CONIFA Webseite. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. April 2018; abgerufen am 18. Juni 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>. Somit war dies das erste Mal seit 2008, dass die kurdische Fußballauswahl an keinem internationalen Turnier teilnahm.
Offizielles Kurdistan FA Emblem
Das Emblem des kurdischen Fußballverband wurde vom kurdischen Künstler Rawand Sirwan Nawroly ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) entworfen. Das Emblem stellt die Farben der kurdischen Flagge dar, wobei das Rot das Newroz-Feuer darstellt. Der gelbe Ball stellt die Sonne und das grüne Banner die grüne Landschaft dar.
Teilnahme am Viva World Cup
| Jahr | Ort | Platzierung |
| 2008 | Schweden | 4. Platz |
| 2009 | Italien | 2. Platz |
| 2010 | Malta | 2. Platz |
| 2012 | Autonome Region Kurdistan | 1. Platz |
Teilnahme an der CONIFA-Weltfußballmeisterschaft
| Jahr | Ort | Platzierung |
|---|---|---|
| 2014 | Sápmi | 6. Platz |
| 2016 | Autonome Republik Abchasien | 9. Platz |
| 2018 | England / London | Nicht qualifiziert |
| 2020 | Autonome Republik Somaliland | Teilnahme ausstehend |
Trainer
- Datei:Flag of Kurdistan.svg Abdullah Mahmoud (2008–2016)
- Datei:Flag of Kurdistan.svg Khasraw Groon (seit 2016)
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
- Kurdische Verbandsseite auf Facebook (arabisch und kurdisch)