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Staatliche Kunstsammlungen Dresden

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Staatliche Kunstsammlungen Dresden
(SKD)
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Rechtsform Staatsbetrieb
Gründung 25. Februar 1957
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Sitz Dresden (Koordinaten: 51° 3′ 9,9″ N, 13° 44′ 12,9″ O
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Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Vorsitz Bernd Ebert
Geschäftsführung Cornelia Rabeneck
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Beschäftigte 448 (2023)
Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Website www.skd.museum

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) sind ein Verbund aus insgesamt 15 staatlichen Museen, von denen mehrere weltberühmt sind. Sie sind im Besitz des Freistaates Sachsen und dem Sächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst unterstellt. Die Sammlungstradition geht zurück auf die im Jahr 1560 gegründete Kunstkammer der sächsischen Kurfürsten. Neben dem Residenzschloss mit fünf sowie dem Zwinger mit drei Museen sind das Albertinum, das Schloss Pillnitz, das Japanische Palais und der Jägerhof Ausstellungsorte, allesamt in Dresden.

Die Standorte der ebenfalls zu den Staatlichen Kunstsammlungen gehörenden Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen befinden sich in Dresden, Leipzig und Herrnhut.

Geschichte

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Residenzschloss Dresden, Sitz der SKD

Die Dresdner Sammlungen gehen auf die im Jahre 1560 von Kurfürst August von Sachsen gegründete Kunstkammer zurück, die auch Objekte der heutigen Staatlichen Naturhistorischen Sammlungen enthielt. Eine wesentliche künstlerische Weiterentwicklung erfolgte zur Zeit Augusts des Starken und seines Nachfolgers August III. Auch im 20. Jahrhundert gab es bedeutende Veränderungen im Bestand, besonders während der Zeit des Nationalsozialismus und durch Beschlagnahmungen nach 1945. In den Jahren 1955 bis 1958 kehrten große Teile der Sammlung, die als Beutekunst in die Sowjetunion verbracht worden waren, nach Dresden zurück. Mit dem Statut von 1957 erhielten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ihre Bezeichnung und waren als juristische Person dem Rat der Stadt Dresden unterstellt.<ref>Anordnung über das Statut der „Staatlichen Kunstsammlungen Dresden“ vom 25. Februar 1957 (GBl. II S. 125)</ref>

Die Vorgängerorganisationen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden waren die Staatlichen Sammlungen für Kunst und Wissenschaft zu Dresden (1918–1945), die Königlichen Sammlungen für Kunst und Wissenschaft zu Dresden (1806–1918) und die Kurfürstliche Kunstkammer zu Dresden (1560–1805).<ref>vgl. GND</ref> Der Museumsverbund in seiner heutigen Form wurde 1946 gegründet und ist seit 2009 ein Staatsbetrieb. Er strukturiert sich in fünfzehn selbständig geleitete Museen, die Generaldirektion, die Verwaltung, zentrale Servicebereiche und weitere Institutionen und Einrichtungen.

Im Jahr 2023 besuchten etwa 2,1 Millionen Gäste die Kunstsammlungen, die meisten davon das Grüne Gewölbe und die Gemäldegalerie Alter Meister.<ref>SKD: 2,1 Millionen Besuche im Jahr 2023: Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden erreichen fast ihr Vor-Corona-Niveau. Abgerufen am 17. Juli 2025.</ref>

2012 wurde das Gesamtbudget von 40 Millionen Euro zu einem Drittel durch Eintrittsgelder getragen. Die Hälfte der Kosten bezahlte das Land Sachsen.<ref>Heinrich Löbbers: Rausch und Ekstase im Residenzschloss. In: Sächsische Zeitung. 7. Mai 2013 (kostenpflichtig online [abgerufen am 7. Mai 2013]).</ref>

In je einem ihrer Museen ist seit 2018 der Eintritt jeden Sonntag von 15:00 bis 18:00 Uhr frei.<ref>SKD: Sonntags ins Museum. Abgerufen am 16. April 2025.</ref>

Museen

Datei:RAFAEL - Madonna Sixtina (Gemäldegalerie Alter Meister, Dresde, 1513-14. Óleo sobre lienzo, 265 x 196 cm).jpg
Sixtinische Madonna, Gemäldegalerie Alte Meister

Die Staatlichen Kunstsammlungen sind in fünfzehn Museen nach Sammelgebieten unterteilt. Einzelne Sammlungen sind auch in getrennt zugänglichen Räumen ausgestellt, so im Grünen Gewölbe und in der Rüstkammer.

Galerien, Kunstmuseen und Sammlungen

Volks- und völkerkundliche Museen / Ethnologische Museen

Außerdem sind die Kunstbibliothek im Residenzschloss, der Kunstfonds und das Gerhard-Richter-Archiv im Albertinum Teil des Verbundes. Die Sächsische Landesstelle für Museumswesen mit Sitz in Chemnitz ist den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden angeschlossen.

Gebäude

Die fünfzehn Museen der Staatlichen Kunstsammlungen verteilen sich auf neun Gebäude, die mit Ausnahme des Schlosses Pillnitz alle im historischen Zentrum von Dresden liegen. Zwei weitere Standorte der Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen befinden sich in Leipzig und Herrnhut.

Im Residenzschloss befinden sich das Historische und das Neue Grüne Gewölbe, das Münzkabinett, das Kupferstich-Kabinett und die Rüstkammer mit der „Türckischen Cammer“.

Im Zwinger sind die Porzellansammlung und der Mathematisch-Physikalische Salon untergebracht.

In der Sempergalerie befinden sich die Gemäldegalerie Alte Meister und die Skulpturensammlung bis 1800.

Das Albertinum beherbergt die Gemäldegalerie Neue Meister und die Skulpturensammlung ab 1800.

Im Schloss Pillnitz befindet sich das Kunstgewerbemuseum, im Japanischen Palais das Museum für Völkerkunde Dresden und im Jägerhof das Museum für Sächsische Volkskunst mit der Puppentheatersammlung.

Die Kunsthalle im Lipsius-Bau zeigt wechselnde Kunstausstellungen zeitgenössischer Maler.

Das Blockhaus wird ab dem 5. Mai 2024 das Archiv der Avantgarden beherbergen.<ref>Archiv der Avantgarden: Archiv der Avantgarden — Egidio Marzona. Abgerufen am 16. April 2024.</ref>

Im Kraftwerk Mitte soll ab dem 7. September 2024 die Puppentheatersammlung untergebracht werden.<ref>Puppentheatersammlung. Abgerufen am 16. April 2024.</ref>

Leitung

Datei:Oliver Mark - Martin Roth, Dresden 2008.jpg
Ehemaliger Generaldirektor Martin Roth fotografiert von Oliver Mark vor Wilhelm Lehmbruck’s 1911 entstandener Figur Die Kniende (2008)

Generaldirektor:

Sonstiges

Rund 90 Werke der Staatlichen Kunstsammlungen gehören zu den Exponaten von Dresdner Museen, die auf Briefmarken der Deutschen Post der DDR abgebildet sind.

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden wurden in das im Jahre 2001 erschienene Blaubuch aufgenommen, eine Liste national bedeutsamer Kultureinrichtungen in Ostdeutschland. Es umfasst zurzeit 20 sogenannte kulturelle Leuchttürme. In der nach der Bedeutung sortierten Liste stehen die Kunstsammlungen an zweiter Stelle nach der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.

Seit 2006 wird die Software Daphne zur Verwaltung der Sammlungen genutzt.

Zur 450-Jahr-Feier der Gründung der Sammlungen durch den Kurfürsten August fand im Residenzschloss Dresden im Jahre 2010 eine Ausstellung mit dem Titel 450 Jahre Zukunft statt.

Der Wissenschaftsrat hat im Rahmen von Sitzungen in Berlin vom 22. bis 24. Januar 2014 die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden evaluiert, dazu wurde eine wissenschaftspolitische Stellungnahme veröffentlicht.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Pressemitteilung SKD vom 27. Januar 2014 (Memento vom 1. Februar 2014 im Internet Archive)</ref><ref>Wissenschaftsrat: Nummer 05 vom 27. Januar 2014. 24. März 2016, abgerufen am 16. April 2025 (Archivlink).</ref>

Filme

Literatur

  • Marlies Giebe: Eine Arche für die Kunst. Die neuen Depots und Restaurierungswerkstätten der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden im Albertinum in: Restauro 117 (2011), Heft 7, S. 54–62

Weblinks

Commons: Staatliche Kunstsammlungen Dresden – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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Senckenberg Naturhistorische Sammlungen: Museum für Mineralogie und Geologie | Museum für Tierkunde

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