Kunsthalle Würth
| Daten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ort | Schwäbisch Hall, Deutschland Welt-Icon
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dim=250 | globe= | name=Kunsthalle Würth | region=DE-BW | type=building
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| Art | ||||||
| Architekt | Henning Larsen | |||||
| Eröffnung | 18. Mai 2001 | |||||
| Besucheranzahl (jährlich) | 250.000 (2025)<ref name="rohbau" /> | |||||
| Betreiber |
Adolf Würth GmbH & Co. KG
| |||||
| Leitung |
Maria Würth
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| Website | ||||||
| ISIL | [[[:Vorlage:ISIL-Link]] DE-MUS-739911] | |||||
Die Kunsthalle Würth ist ein 2001 von dem Unternehmer Reinhold Würth gegründetes privates Kunstmuseum in der Katharinenvorstadt von Schwäbisch Hall. Das Museum wird mit Wechselausstellungen aus der Sammlung Würth bespielt.
Architektur
Die Kunsthalle wurde von dem dänischen Architekten Henning Larsen geplant.<ref>20 Jahre Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall - STIMME.de. 18. Mai 2021, abgerufen am 11. Februar 2026.</ref> Das dreigeschossige moderne Museumsgebäude umfasst neben den Ausstellungsräumen auch Shop, Cafeteria und ein Veranstaltungsraum, der mittels großer Glastüren nach außen geöffnet werden kann.
Die beiden Gebäudeteile können durch ein Stoffsegel verbunden werden, so dass auch die Außenfläche überdacht wird. Die Gebäudehöhe beträgt rund 17 Meter, der umbaute Raum etwa 15.000 Kubikmeter. Die Fassade ist mit Muschelkalk verkleidet, die ansonsten vorherrschenden Baumaterialien sind Beton, Stahl und Glas.
Nach der Renovierung des benachbarten Sudhauses und der Verbindung der beiden Gebäude 2004 kamen rund 600 Quadratmeter Ausstellungsfläche für die Kunsthalle Würth hinzu.<ref>Bettina Lober: 20 Jahre Haller Kunsthalle Würth: Ausstellungen Rückblick - Südwest Presse. Südwest Presse, abgerufen am 11. Februar 2026.</ref> 2005 wurden Architekt und Bauherr für die Kunsthalle mit der „Auszeichnung Guter Bauten“ des Hugo-Häring-Preises gewürdigt.<ref name=":0">Preisträger Kunsthalle Würth - Archiv Hugo-Häring-Preis. In: archiv.hugo-häring-preis.de. Abgerufen am 31. Mai 2025.</ref> Seit 2024 entsteht eine Erweiterung der Kunsthalle auf insgesamt 3200 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Der Rohbau wurde 2025 fertiggestellt und mit dem Innenausbau begonnen.<ref>Tanja Kurz: Museum in Schwäbisch Hall: Kunsthalle Würth bekommt einen Anbau. In: Stuttgarter Nachrichten. Abgerufen am 29. Mai 2025.</ref><ref name="rohbau">Christoph Feil: Würth erweitert seine Kunsthalle in Schwäbisch Hall – Neubau kostet 20 Millionen Euro. In: stimme.de. Heilbronner Stimme, 24. Oktober 2025, abgerufen am 26. Oktober 2025.</ref> Die Pläne für den Anbau stammen vom selben Architekturbüro und die Bauarbeiten sollen zum 25-jährigen Jubiläum im Jahr 2026 abgeschlossen sein.<ref>Kunsthalle Würth | Würth Group. Adolf Würth GmbH & Co KG, abgerufen am 29. Mai 2025.</ref>
Ausstellungen
Gezeigt werden Wechselausstellungen auf der Grundlage der Sammlung von Reinhold Würth, der bereits 1991 das Museum Würth in Künzelsau gründete und als Kunstmäzen bekannt ist. Im Jahr 2025 übernahm seine Enkelin Maria Würth die Leitung des Gesamtbereichs „Kultur bei Würth“ von Carmen Sylvia Weber und damit auch die Verantwortung für die Kunsthalle.<ref>Nikolai B. Forstbauer: Maria Würth im Interview: „Unsere Idee von Kunst ist, zu verbinden, nicht zu trennen“. In: stuttgarter-zeitung.de. Stuttgarter Zeitung Verlagsgesellschaft mbH, 23. Juli 2025, abgerufen am 8. September 2025.</ref>
Bisher waren in der Kunsthalle Würth unter anderem große Werkschauen von Eduardo Chillida, Max Liebermann, Anthony Caro, Henry Moore, Horst Antes, Fernando Botero, Edvard Munch, Georg Baselitz, David Hockney, Niki de Saint Phalle sowie Themenausstellungen zu sehen. Die Ausstellungen werden von Führungen, Museumspädagogik und Rahmenprogrammen begleitet. Im Adolf-Würth-Saal der Kunsthalle gibt es Vorträge, Konzerte und Lesungen.<ref>Q4U GmbH: Kunsthalle Würth – Stadt Schwäbisch Hall. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 14. August 2017; abgerufen am 13. August 2017.</ref>
Umgebung
2004 wurde das Sudhaus, ein imposanter Backsteinbau der Löwenbrauerei Hall aus dem Jahr 1903, bei der Kunsthalle wiedereröffnet, in dem sich ein Gastronomiebereich und Veranstaltungsräume befinden.<ref>20 Jahre Haller Kunsthalle Würth: Ausstellungen Rückblick - Südwest Presse. Abgerufen am 11. Februar 2026.</ref><ref>Tanja Kurz: Museum in Schwäbisch Hall: Kunsthalle Würth bekommt einen Anbau. In: Stuttgarter Nachrichten. Abgerufen am 11. Februar 2026.</ref>
Eine Dependance der Kunsthalle befindet sich in der Schwäbisch Haller Johanniterkirche. Diese Ende des 12. Jahrhunderts erbaute und in den Jahren 1385 und 1404 umgebaute Johanniterkirche wurde 1816 säkularisiert. Seitdem diente sie, nun unter dem Namen Johanniterhalle, neben zahlreichen weiteren Funktionen auch als Ausstellungsort. Das Gebäude, das seit 2005 im Besitz der Adolf Würth GmbH und Co. KG ist, wurde sorgfältig restauriert. Seit Herbst 2008 bietet der nun wieder als Johanniterkirche bezeichnete Bau dem spätmittelalterlichen Bilderschatz der ehemals Fürstlich Fürstenbergischen Bildersammlung in Donaueschingen sowie weiteren, auch skulpturalen Bildwerken des südwestdeutschen Raumes aus dem Besitz der Sammlung Würth eine adäquate Heimstatt. Seit Januar 2012 ist das Gemälde Darmstädter Madonna (Madonna des Bürgermeisters Jacob Meyer zum Hasen) von Hans Holbein dem Jüngeren (1497–1543) im Chor der Johanniterkirche ausgestellt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Stadt Schwäbisch Hall ( vom 8. Januar 2012 im Internet Archive).</ref><ref>Johanniterkirche. In: kunstkultur.wuerth.com. Adolf Würth GmbH & Co. KG, abgerufen am 8. September 2025.</ref><ref>Holbein-Madonna. In: kunstkultur.wuerth.com. Adolf Würth GmbH & Co KG, abgerufen am 8. September 2025.</ref>
Auszeichnungen
- 2005: „Auszeichnung Guter Bauten“ des Hugo-Häring-Preises<ref name=":0" />
Literatur
- Gottfried Knapp, Andreas Schmid: Building for the world. Architecture at Würth. = Bauen für die Welt. Architektur bei Würth. Swiridoff, Künzelsau 2001, ISBN 3-934350-43-7, S. 231–243.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />