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Kuhfraß

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Kuhfraß
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(124)&title=Kuhfra%C3%9F 50° 46′ N, 11° 23′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(124) 50° 45′ 51″ N, 11° 23′ 11″ O
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Höhe: 321 m ü. NHN
Fläche: 2,67 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Kuhfraß, Gemeinde Uhlstädt-Kirchhasel. In: GEOindex. Abgerufen im November 2025.</ref>
Einwohner: 124<ref>Ortsteil Kuhfraß. In: Webauftritt. Gemeinde Uhlstädt-Kirchhasel, abgerufen im November 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 46 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1950
Eingemeindet nach: Neusitz
Postleitzahl: 07407
Vorwahl: 036743
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Datei:Grabkapelle Hirschhügel.jpg
Grabkapelle

Kuhfraß ist ein Ortsteil der Gemeinde Uhlstädt-Kirchhasel im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen.

Geografie und Geologie

Von Kirchhasel über Oberhasel führt die Kreisstraße 18 ständig bergauf im Wald verlaufend zu dem 300 m über NN liegenden Ortsteil Kuhfraß. Dort beginnt etwa die Kochberger Hochfläche auf der Saale-Ilmplatte und es endet der Ausläufer des Hexengrundes. Dort herrschen grundwasserferne Böden auf verwittertem Muschelkalk vor.

Geschichte

Die urkundliche Ersterwähnung des Weilers erfolgte 1428.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 154.</ref> Der Weiler ist ehemals ein Vorwerk des Ritterguts Großkochberg gewesen. Dieses wurde 1825 von der Familie des James Patrick von Parry geerbt und von 1835 bis 1838 zum Schloss Hirschhügel umgebaut. Standesgemäß wurde dazu später eine Grabkapelle Hirschhügel errichtet. Der Sohn Charles Edward von Parry (1828–1882), königlich preußischer Oberstleutnant, war dann Erbe des Majorats. Dieses bekam seine Schwester Emma Luise (1834–1912).<ref>Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser 1915. In: GGT. "Der Gotha". 9. Auflage. Parry, Luise Emma von Parry. Justus Perthes, Gotha 1914, S. 717 (uni-duesseldorf.de [abgerufen am 24. März 2023]).</ref> Ihr Ehemann wurde Leo Graf Henckel Freiherr von Donnersmarck-Gröditzberg, Sohn des Leo Victor Felix Henckel von Donnersmarck. Nach 1892 erbte der Diplomat Graf Viktor Henckel von Donnersmarck das Schloss. Sein Sohn mit Nebenwohnsitz Berlin, der Arzt Viktor jun. Henckel von Donnersmarck,<ref>Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser 1941. B (Briefadel). Zugleich Adelsmatrikel der Deutschen Adelsgenossenschaft. In: GGT. "Der Gotha". 114. Auflage. Henckel von Donnersmarck, II. Linie (Neudeck), (evangelisch), 1. Ast. Justus Perthes, Gotha 1940, S. 124 (d-nb.info [abgerufen am 24. März 2023]).</ref> baute es 1941 zum Kinderlandheim um.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden dort entsprechend der Vereinbarungen der Siegermächte Heimatvertriebene und landarme Bauern mit Boden und Inventar aus der enteigneten Masse ausgestattet. Das Schloss wurde Altersheim und 1978 psychiatrisches Pflegeheim.<ref>Kuhfraß auf der Website der Gemeinde Uhlstädt-Kirchhasel Abgefragt am 11. August 2017</ref>

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Kuhfraß – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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