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Krüdersheide

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Krüdersheide
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Kr%C3%BCdersheide 51° 9′ N, 6° 59′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 8′ 42″ N, 6° 58′ 52″ O
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Höhe: ca. 80 m ü. NHN
Krüdersheide (Langenfeld (Rheinland))
Krüdersheide (Langenfeld (Rheinland))
Lage von Krüdersheide in Langenfeld (Rheinland)
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Krüdersheide ist ein Ortsteil von Langenfeld. Ein kleinerer Bereich gehört politisch zu Solingen.

Lage

Der Ort liegt am nordöstlichen Rand von Wiescheid, in Langenfeld (Rheinland), direkt an der Stadtgrenze zu Solingen und östlich der A3.<ref name="Tim Online"> Topografisches Informations Management TIM-online, bereitgestellt von der Bezirksregierung Köln</ref> Dabei trennt die Stadtgrenze Langenfeld-Solingen die Oberste Krüdersheide so, dass vier Wohnhäuser mit ihren Nebengebäuden auf Solinger Stadtgebiet liegen, eine Folge der napoleonischen Gemeindeneugliederung.<ref>Zeitspurensuche.de Grenzberichtigungen und Neueinteilungen in Krüdersheide, eingesehen am 17. November 2010</ref> Angrenzend an den Ort befindet sich das Solinger Naturschutzgebiet Krüdersheide und Götsche.

Etymologie

Die etymologische Bedeutung des Ortsnamens Krüdersheide ist nicht abschließend geklärt. Vieles spricht jedoch dafür, dass das Wort Krüder Kräuter bedeuten könnte. Der Krüder ist ein Spezereihändler, Apotheker, Kräutersammler.<ref name=":1">Stadt Solingen: Straßen- und Ortsbezeichnungen in unserer Stadt Solingen, Eigenverlag, Solingen 1972</ref><ref name="Brangs">Hans Brangs: Erklärungen und Erläuterungen zu den Flur-, Orts-, Hof- und Straßennamen in der Stadt Solingen. Solingen 1936</ref>

Geschichte

Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes war im Jahre 1488 als Krudersbergh.<ref>Rolf Müller, „Stadtgeschichte Langenfeld Rheinland“, Verlag Stadtarchiv Langenfeld 1992</ref> Erst 1816 wird die Krüdersheide als Bauerschaft bezeichnet, die 50 Einwohner hat. Die Volkszählung des Kreises Solingen vom 1. Dezember 1875 unter Bürgermeisteramt Richrath ergab für den Wohnplatz Krüdersheide 15 Wohnhäuser bewohnbar, 4 Wohnhäuser unbewohnbar und 16 Haushaltungen.

Im Urkataster der Gemeinde Wiescheid, Flur VIII Kreudersheide, von 1829<ref>Karte; „Urriß Krüdersheide von 1829“ im Katasteramt Mettmann, Titel: „GEMEINDE WIESCHEID Flur Nr.: VIII genannt Kreudersheide; Blatt Nr.: V“</ref> ist vermutlich erstmals differenziert worden; in die „Oberste Kreudersheide“, die „Mittelste Kreudersheide“ und die „Unterste Kreudersheide“. Dabei handelt es sich um drei Hofschaften, welche etwa ein rechtwinkliges Dreieck bilden, mit Abständen in Luftlinie von ca. 300 m (Mittelste – zu Unterste Krüdersheide) und ca. 500 m (Oberste – zu Unterste Krüdersheide). Zwischen 1910 und 1912 ließ der Solinger Kaufmann Eugen Berg auf der Solinger Seite der Krüdersheide ein neobarockes Herrenhaus errichten, den sogenannten Waldhof Hackhausen. Sowohl das Herrenhaus als auch das zugehörige Kutscherhaus sind eingetragene Baudenkmäler der Stadt Solingen.

Bildung

Alle schulpflichtigen Kinder der Krüdersheide, auch die von der Solinger Seite, gingen seit jeher in die Wiescheider katholische und evangelische Schule, später in die Grundschule Parkstraße. Erst seit 2008 können Eltern frei entscheiden, in welcher Grundschule sie ihre Kinder anmelden.

Weblinks

Commons: Krüdersheide – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

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