Kromolice (Pogorzela)
| Kromolice | ||||||
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| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Poland.svg Polen
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| Woiwodschaft: | Großpolen | |||||
| Powiat: | Gostyń | |||||
| Geographische Lage: | 51° 46′ N, 17° 18′ O
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| Einwohner: | 384 (2022) | |||||
| Postleitzahl: | 63-860 | |||||
| Telefonvorwahl: | (+48) 65 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | PGS | |||||
| Wirtschaft und Verkehr | ||||||
| Nächster int. Flughafen: | Posen-Ławica | |||||
Kromolice ist ein Dorf der Gemeinde Pogorzela im Powiat Gostyński in der Woiwodschaft Großpolen im westlichen Zentral-Polen. Der Ort befindet sich etwa 7 km südöstlich von Pogorzela, 23 km südöstlich von Gostyń, und 75 km südlich der Landeshauptstadt Poznań.
Geschichte
Der Ort gehörte nach der Zweiten Teilung Polens 1793 zum Kreis Krotoschin. Das Gemeindelexikon für das Königreich Preußen gibt für 1885 für den Ort drei Wohnplätze mit 81 Haushalten in 64 Wohngebäuden auf 555 ha Fläche an.<ref name="Gemeindelexikon1885" /> Von den 446 Bewohnern waren 117 evangelisch und 329 katholisch.<ref name="Gemeindelexikon1885" /> Die evangelische Gemeinde gehörte zum Kirchspiel Kobylin, die katholische zum Kirchspiel Wielowies.<ref name="Gemeindelexikon1885" /> Der Ort gehörte zum Polizeidistrikt Pogorzela, zum Standesamtsbezirk Starygrad und zum Amtsgericht Krotoschin.<ref name="Gemeindelexikon1885" /> Ab 1887 gehörte Kromolice mit der Umbildung der Kreise zum Kreis Koschmin.
Für 1905 gibt das Gemeindelexikon 63 Wohngebäude, sowie eine weitere Unterkunft, mit 82 Mehrpersonenhaushalten und vier Einpersonenhaushalte an.<ref name="Gemeindelexikon1905" /> Unter den 449 Einwohnern waren 73 evangelische mit deutscher Muttersprache und 376 Katholiken, davon zwei mit deutscher und 374 mit polnischer Muttersprache.<ref name="Gemeindelexikon1905" /> Im Jahr 1910 hatte der Ort 447 Einwohner.<ref>Landkreis Koschmin. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Januar 2021; abgerufen am 23. Februar 2026.</ref> Am 18. Mai 1943 wurde der Ort bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges in Kornland umbenannt.<ref name="Anordnung" /> In den Jahren 1975 bis 1998 gehörte der Ort zur Wojewodschaft Leszno. Im Jahr 2006 hatte der Ort 520 Einwohner.
Einzelnachweise
<references> <ref name="Gemeindelexikon1885">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1885</ref> <ref name="Gemeindelexikon1905">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1905</ref> <ref name="Anordnung"> Nr. 62: Anordnung über die Ortsnamenänderung im Reichsgau Wartheland. In: Verordnungsblatt des Reichstatthalters im Warthegau. Nr. 12. Posen 18. Mai 1943, S. 97 (gross-wartenberg.de [PDF; 1,8 MB; abgerufen am 20. Januar 2012]). </ref> </references>