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Krobia

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

{{#if: behandelt eine Ortschaft in Polen. Die gleichnamige Buntbarschgattung ist unter Krobia (Gattung) zu finden.

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}} Vorlage:Infobox Ort in Polen Krobia ([[[:Vorlage:IPA]]]; deutsch Kröben, älter auch Krebe<ref>http://digitool.is.cuni.cz:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=1026926.xml&dvs=1468003412593~233&locale=de_DE&search_terms=&adjacency=&VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&DELIVERY_RULE_ID=3&divType=&COPYRIGHTS_DISPLAY_FILE=licence_mapy</ref>) ist eine Stadt in der Woiwodschaft Großpolen in Polen. Sie ist Sitz der gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde im Powiat Gostyński.

Geographische Lage

Die Stadt liegt in der historischen Region Großpolen, etwa 70 Kilometer südlich der Stadt Posen.

Geschichte

Datei:Krobia ratusz 01.JPG
Rathaus
Datei:Krobia (1).jpg
St.-Ägidius-Kirche von 1140
Datei:Mikolaj krobia.jpg
Pfarrkirche St. Nikolaus (1763)

Die erste Erwähnung des heutigen Krobia stammt aus dem Jahr 1258. Zu dieser Zeit bis 1796 waren der Ort im Besitz des Bistums Polen. Stadtrecht erhielt der Ort im 13. Jahrhundert.<ref name="pilot"/> Bei der Zweiten Teilung Polens kam der Ort 1793 zu Preußen und wurde der neu geschaffenen Provinz Südpreußen angegliedert. 1798 wurde Kröben Kreisstadt. 1807 wurde die Stadt Teil des neu gegründeten Herzogtums Warschau, kam 1815 aber wieder zurück an Preußen<ref name="pilot"/> und wurde Sitz des Kreises Kröben.<ref name="Gostingen"/> 1878 wurde Kröben Teil des Kreises Gostyn.<ref name="Gostingen"/> Am Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Kröben eine evangelische Kirche, drei katholische Kirchen, eine erzbischöfliche Kapelle, eine Synagoge und war überwiegend von Polen besiedelt.<ref name="Meyers" />

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Krobia Teil des neu gegründeten Polens. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde der Ort im September 1939 von der Wehrmacht besetzt. 1945 marschierte die Rote Armee in die Gegend ein.<ref name="pilot"/>

Demographie

Bevölkerungsentwicklung bis 1921
Jahr Einwohnerzahl Anmerkungen
1816 Vorlage:0985 <ref>Alexander August Mützell und Leopold Krug: Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preußischen Staats. Band 3, Kr–O, Halle 1822, S. 17, Ziffer 5282.</ref> nach anderen Angaben 965 Einwohner, davon 935 Katholiken, 30 Juden<ref name="AAM5" >Alexander August Mützell und Leopold Krug: Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preussischen Staats. Band 5: T–Z, Halle 1823, S. 312–319, Ziffer 342.</ref>
1821 1102 <ref name="AAM5" />
1826 1300 in 206 Häusern<ref name="Zedlitz" >Leopold von Zedlitz-Neukirch: Die Staatskräfte der preußischen Monarchie unter Friedrich Wilhelm III.. Band 2, Teil 1, Berlin 1828, S. 97, Ziffer 10.</ref>
1837 1254 <ref name="Wuttke" >Heinrich Wuttke: Städtebuch des Landes Posen. Codex diplomaticus: Allgemeine Geschichte der Städte im Lande Posen. Geschichtliche Nachrichten von 149 einzelnen Städten. Leipzig 1864, S. 342–343.</ref>
1843 1365 <ref name="Wuttke" />
1858 1588 <ref name="Wuttke" />
1861 1681 <ref name="Wuttke" />
1867 1677 am 3. Dezember<ref name="StatBüro" />
1871 1596 davon 50 Evangelische, 1460 Katholiken und 80 Juden (1450 Polen);<ref name="Neumann">Gustav Neumann: Das Deutsche Reich in geographischer, statistischer und topographischer Beziehung. Band 2, G. F. O. Müller, Berlin 1874, S. 146–147, Ziffer 5.</ref> nach anderen Angaben 1596 Einwohner (am 1. Dezember), davon 57 Evangelische, 1462 Katholiken, 77 Juden<ref name="StatBüro" >Königliches Statistisches Büro: Die Gemeinden und Gutsbezirke des preussischen Staates und ihre Bevölkerung. Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. Dezember 1871 bearbeitet und zusammengestellt. Teil IV: Die Provinz Posen, Berlin 1874, S. 110–111, Ziffer 6 (Digitalisat, S. 117-118).</ref>
1885 1847 darunter 91 Evangelische und 77 Juden<ref name="MR"> Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1900 2186 meist polnische und katholische Einwohner<ref name="Meyers">Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage, Band 11, Leipzig/Wien 1907, S. 726.</ref>
1910 2384 am 1. Dezember<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Anzahl Einwohner bis heute in graphischer Darstellung<ref> Für 1875 (1577), 1871 (1596): Słownik geograficzny Królestwa Polskiego, 1883, Band IV, S. 675, Online
Für 1885 (1847): Vorlage:Webarchiv, abgerufen am 18. Dezember 2009
Für 1900 (2186): Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 11. Leipzig 1907, S. 726, Online
Für 30. Juni 2009 (4099): Vorlage:Webarchiv </ref> <timeline> ImageSize = width:300 height:200 PlotArea = left:50 bottom:20 width:230 height:180 TimeAxis = orientation:horizontal AlignBars = early Colors =

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Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Datei:Rynek w Krobi.jpg
Das Rathaus von Krobia

Zu den Sehenswürdigkeiten Krobias gehören:

Gemeinde

Krobia ist Sitz der gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde. Diese hat etwa 13.000 Einwohner auf einer Fläche von 129,6 Quadratkilometern. Vorlage:Hauptartikel

Verkehr

Der Bahnhof Krobia liegt südlich der Stadt an der Bahnstrecke Łódź–Forst (Lausitz), früher lag er auch an der Gostyner Kreisbahn, die dazu einen näher an der Stadtmitte gelegenen Bahnhof hatte.

Durch die Stadt verläuft in Nord-Süd-Richtung die Woiwodschaftsstraße DW434. Sie führt nach etwa zwölf Kilometern durch Gostyń und kreuzt dabei die Landesstraße DK12. In südlicher Richtung mündet die DW434 nach etwa 14 Kilometern in die Landesstraße DK36.

Die nächsten internationalen Flughäfen sind der Flughafen Posen, etwa 65 Kilometer nördlich und der Nikolaus-Kopernikus-Flughafen Breslau, etwa 65 Kilometer südlich von Krobia.

Persönlichkeiten

Literatur

  • Heinrich Wuttke: Städtebuch des Landes Posen. Codex diplomaticus: Allgemeine Geschichte der Städte im Lande Posen. Geschichtliche Nachrichten von 149 einzelnen Städten. Leipzig 1864, S. 342–343.

Weblinks

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Fußnoten

<references> <ref name="pilot"> szukacz.pl, Krobia - Informacje dodatkowe, abgerufen am 18. Dezember 2009 </ref> <ref name="Gostingen"> Territorial.de, Landkreis Gostingen, abgerufen am 18. Dezember 2009 </ref> </references>

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