Krete (Mythologie)
Krete ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist in der griechischen Mythologie die namengebende Nymphe der Insel Kreta.
Die Überlieferungslage in der griechischen Literatur ist verwirrend und zeigt ein teilweise widersprüchliches Bild: Nach Dosiadas<ref>FGrHist 458 F 4</ref> war sie die Tochter einer der Hesperiden, Stephanos von Byzanz<ref>Stephanos von Byzanz s. v. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)</ref> hielt sie selbst für eine Hesperide. Die Bibliotheke des Apollodor<ref>Bibliotheke des Apollodor 3,1,2</ref> nennt sie Tochter des Asterios und Frau des Minos, an einer anderen Stelle aber<ref>Bibliotheke des Apollodor 3,3,1</ref> Tochter des Deukalion und Schwester des Idomeneus. Diodor nennt sie einerseits<ref>Diodor Bibliotheke 3,71,2</ref> Tochter eines der Koureten, die den ägyptischen Gott Ammon heiratete, während er Zuflucht auf Kreta suchte und andererseits<ref>Diodor Bibliotheke 4,60,4</ref> von Helios Mutter der Pasiphae. Das Etymologicum magnum<ref>Etymologicum magnum s.v. Aia</ref> erwähnt sie als Nymphe, Schwester der Aia und schließlich nennt sie Claudius Aelianus<ref>Claudius Aelianus de natura animalium 12,30</ref> Mutter des Kar, den sie mit Zeus zeugte.
Die Nymphe wird zur Personifikation der Insel Kreta und ist als solche auch auf antiken Denkmälern dargestellt.
Literatur
- Kurt Latte: Krete. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band XI,2, Stuttgart 1922, Sp. 1822.
- Heinrich Wilhelm Stoll: Krete 1-8. In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 2,1, Leipzig 1894, Sp. 1423 (Digitalisat).
- Maria Andreadakis-Vlasakis: Krete. In: Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae. Bd. 6, 1992, S. 133–135.
Einzelnachweise
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