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Kremper Au (Stör)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Krempau (Kremper Au)
Datei:Süderau Kremperau April-2010 SL273733.jpg
Kremper Au bei der Straßenbrücke (L 112) bei der Steinburg im gleichnamigen Ortsteil der Gemeinde Süderau

Kremper Au bei der Straßenbrücke (L 112) bei der Steinburg im gleichnamigen Ortsteil der Gemeinde Süderau

Daten
Gewässerkennzahl DE: 597698
Lage Schleswig-Holstein, Deutschland
Flusssystem Elbe
Abfluss über Stör → Elbe → Nordsee
Quelle Südlich Brande-Hörnerkirchen
Mündung In die StörKoordinaten: 53° 50′ 9″ N, 9° 26′ 10″ O
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Länge 20 km

Die Kremper Au (auch Krempau) ist ein orographisch linker Nebenfluss der Stör im Bereich der Naturräume Barmstedt-Kisdorfer Geest und Kremper Marsch. Sie mündet im östlichen Teilgebiet der Gemarkung Borsfleth von Süden in den Flusslauf der Stör, ist ca. 20 km lang und entspringt im südlichen Teil der Gemarkung Brande-Hörnerkirchen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 11. Juni 2008 im Internet Archive)</ref> Von dort aus fließt sie nach Westen, unterquert zwischen Hohenfelde und Steinburg die A 23, unterquert in südlicher Richtung die L 112 und fließt dann in südwestlicher Richtung durch Süderauerdorf und Süderau. Von Süderau fließt die Kremper Au in nordwestlicher Richtung nach Krempe, macht dann einen Bogen und fließt wieder in südwestlicher Richtung entlang Krempdorf und Borsfletherbüttel, wo sie einen Bogen nach Norden macht, durch Borsfleth fließt und schließlich bei Flusskilometer 45,8 in die Stör mündet. In Borsfleth wird die Kremper Au durch die Verlathschleuse bei hohen Wasserständen auf der Stör vor Überflutungen abgeschirmt.

Eine namensgleiche Kremper Au findet sich im Kreis Ostholstein.

Historischer Verlauf

Ursprünglich verlief die Kremper Au mitten durch die Stadt Krempe, auch direkt am Rathaus Krempe vorbei.<ref>Foto der Kremper Au von 1925</ref> Auf der Rückseite des Rathauses ist symbolisch eine nicht originale Seilrolle zur Erinnerung angebracht, da dort auch Waren entladen und gelagert wurden.<ref>Schiffs-Entladestelle an der Kremper Au</ref> Durch die allmähliche Verschlickung wurde im Süden der Stadt der „Hohenfelder Umlaufkanal“ gegraben.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Karte des ehemaligen Verlaufs der Kremper Au (Memento des Vorlage:IconExternal vom 30. September 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.krempe.de</ref> Nach der Zuschüttung der originalen Au im Stadtgebiet um 1960<ref>Zuschüttung 1964</ref> erinnern noch zwei symbolische Brücken an den ehemaligen Verlauf; gegenüber Rathausstraße Nr. 10 (Pastorat) findet sich, als Rest von ehemals sechs Übergängen, noch ein Eisengeländer<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />altes Brückengeländer „der vormaligen Brücke bei Göttsch“ (Memento des Vorlage:IconExternal vom 1. Oktober 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.krempe.de</ref>.

Bilder

Bildergalerie

Quellen

<references/>

Literatur

  • Klaus Bielenberg: Das Entwässerungswesen. Die Stör. C. Die Kremper Au. In: Heimatbuch-Kommission (Hrsg.): Heimatbuch des Kreises Steinburg. Bd. 2, Augustin, Glückstadt 1925, S. 312–320.
  • Klaus-J. Lorenzen-Schmidt: Die schiffbaren Nebengewässer der Stör: Wilsterau, Kremperau und Breitenburger Kanal, in: Heimatverband für den Kreis Steinburg (Hrsg.): Steinburger Jahrbuch 2011: Die Stör im Kreis Steinburg, Itzehoe 2010, S. 268–284.

Weblinks

Commons: Krempau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Stadt Krempe mit sechs stadtgeschichtlichen Rundgängen (auch Karten und Abbildungen)