Kraftwerk Heimbach
Das Kraftwerk Heimbach, beziehungsweise das Urftkraftwerk, liegt im Norden der Eifel in der Rureifel im Stadtgebiet von Heimbach im nordrhein-westfälischen Kreis Düren.
Das Wasserkraftwerk wurde im Verbund mit der Urfttalsperre ab 1900<ref>Vorlage:ANNO</ref> gebaut und am 8. August 1905 in Betrieb genommen.<ref name="RWECorporate" /> Es liegt zwar an der Rur, bezieht aber sein Wasser aus der Urfttalsperre über den Kermeterstollen, der 67 Höhenmeter oberhalb des Kraftwerkes in zwei Druckrohre übergeht und eine Wassermenge von 16 m³/s abgibt. Das Kraftwerk war bei der Einweihung mit einer Leistung von 12 Megawatt das größte Speicher-Wasserkraftwerk Europas und wird von RWE Generation betrieben.
Geographische Lage
Das Kraftwerk Heimbach liegt am Nordfuß des Kermeters im Naturpark Hohes Venn-Eifel – unmittelbar nördlich außerhalb des Nationalparks Eifel. Es befindet sich am Südufer der Rur südwestlich gegenüber vom Heimbacher Stadtteil Hasenfeld und südöstlich der Heimbacher Siedlung Schwammenauel, die südsüdöstlich des Staudamms der Rurtalsperre liegt. Zu erreichen ist das Kraftwerk über die Rurbrücke der von Hasenfeld kommenden Kleestraße, die am Kraftwerk auf {{#ifeq: Vorlage:Höhe/Fmt|Expression error: Unrecognised punctuation character "."||}}{{#if: 215.1
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Geschichte und Beschreibung
Das Elektrizitätswerk ist bis heute in Betrieb.<ref name="RWEInnogy" /> Die ursprüngliche Ausrüstung mit acht Francis-Turbinen, die jeweils einen eigenen Generator zu 1,5 MW antrieben, war fast 70 Jahre in Betrieb. Die Turbinen wurden 1975 außer Betrieb genommen und durch zwei neue Maschinen mit höherem Wirkungsgrad ersetzt. Von den alten Maschinen sind noch zwei an Ort und Stelle verblieben, da die neuen Stromerzeuger deutlich weniger Platz beanspruchen. Eine weitere steht am Moselkraftwerk Fankel, eine zu Schauzwecken im Kraftwerk Weisweiler und eine in Brauweiler. Seitdem hat die Anlage eine installierte Leistung von 16 MW zur Abdeckung von Spitzenlast, in Betrieb überwiegend in den Vormittagsstunden der Wochentage.<ref name="RWEFakten" /><ref name="NationalParkTor" /> Dazu werden bis zu 18 m³ Wasser pro Sekunde benötigt. (Zum Vergleich: Die leistungsstärkste Windenergieanlage (Stand 2017) ist die MHI Vestas V164 mit 9 Megawatt installierter Leistung.) Bei maximaler Stauhöhe der Talsperre beträgt die Fallhöhe zum Kraftwerk 110 m.
Das Kraftwerk befindet sich in einem von dem Architekten Georg Frentzen entworfenen Jugendstil-Gebäude,<ref name="KunstVerlag" /> das wegen seiner vollständigen Erhaltung besonders sehenswert ist. Repräsentativer Blickfang im Inneren ist die Ausführung der Leitwarte zur Steuerung der Generatoren: Sämtliche Messgeräte und Schalter wurden aus Messing hergestellt und auf Grundplatten aus Marmor montiert, die wiederum in Mahagoni eingefasst sind. Die Leitwarte selbst befindet sich auf einer Empore über den Maschinen. Die beiden bergseitigen Türme erhielten bei der Renovierung von 1990 bis 1991 wieder ihre charakteristischen Aufsätze. Der Innenraum der Maschinenhalle wird von Eisenbinderkonstruktionen frei überspannt.
Am Ende der Schlacht im Hürtgenwald, gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, sprengten deutsche Truppen die aus dem Urftsee kommenden Druckrohre, um ein Hochwasser im Fluss Rur zu erzeugen und den Vormarsch der Alliierten durch das Rurtal zu behindern.<ref name="USArmy" />
Im Buch Kriegsende 1944/1945 – Zwischen Ardennen und Rhein von Hans-Dieter Arntz steht:<ref name="HDArntz1984" /> Vorlage:Zitat
Diese Aktionen an Rurtalsperre und Kermeterstollen der Urfttalsperre ließen den Wasserpegel der Rur um 50 bis 100 cm steigen.
Kultur
- Seit 1998 findet im Kraftwerk Heimbach das Kammermusik-Festival „Spannungen“ statt, das vom Pianisten Lars Vogt gegründet und bis 2002 geleitet wurde. Während der Konzerte werden die Turbinen wegen ihrer Lärmentwicklung abgeschaltet.
- Im Kraftwerk befindet sich das RWE Industriemuseum mit historischen Elektrogeräten und anderen Sehenswürdigkeiten.
Galerie
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Marmor-Schalttafel
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Tür in der Form einer Glühlampe
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Turbinen-Regulator
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Turbinenhalle
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Die alte Francis-Turbine mit Generator. Jetziger Standort ist Fankel an der Mosel
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Wasserkraftwerk Heimbach
Siehe auch
Literatur
- Claudia Euskirchen, Olaf Gisbertz, Ulrich Schäfer (Bearb.): Dehio-Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Nordrhein-Westfalen, Band 1, Rheinland. Deutscher Kunstverlag, München 2005, ISBN 3-422-03093-X, S. 461 f.
Weblinks
Einzelnachweise
<references> <ref name="RWEFakten">Vorlage:Internetquelle</ref> <ref name="RWECorporate">Vorlage:Internetquelle</ref> <ref name="RWEInnogy">Vorlage:Internetquelle</ref> <ref name="NationalParkTor">Vorlage:Internetquelle</ref> <ref name="KunstVerlag"> Claudia Euskirchen, Olaf Gisbertz, Ulrich Schäfer (Bearb.): Dehio-Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Nordrhein-Westfalen, Band 1, Rheinland. Deutscher Kunstverlag, München 2005, ISBN 3-422-03093-X, S. 461 f.</ref> <ref name="USArmy">Vorlage:Internetquelle</ref> <ref name="HDArntz1984">Hans-Dieter Arntz: Kriegsende 1944/1945 – Zwischen Ardennen und Rhein. Kümpel, Euskirchen 1984; 3., ergänzte Auflage 1986, ISBN 3-9800787-1-X, 679 Seiten; siehe S. 169</ref> </references>
- Wikipedia:Maximale Seitengröße durch Vorlageneinbindungen überschritten
- Wasserspeicherkraftwerk in Nordrhein-Westfalen
- Industriedenkmal in Nordrhein-Westfalen
- Bauwerk des Jugendstils in Nordrhein-Westfalen
- Baudenkmal in Heimbach (Eifel)
- RWE-Kraftwerk
- Erbaut 1905
- Wasserspeicherkraftwerk in Europa
- Technisches Denkmal in Nordrhein-Westfalen