Kräuselparadieskrähe
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| Kräuselparadieskrähe | ||||||||||||
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| Datei:Manucodia comrii by Bowdler Sharpe.jpg
Kräuselparadieskrähe (Manucodia comrii) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Manucodia comrii | ||||||||||||
| Sclater, 1876 |
Die Kräuselparadieskrähe<ref name="HBW"/> (Manucodia comrii), auch Kräusel-Manucodia genannt, ist eine Vogelart aus der Gattung der Manukoden (Manucodia) innerhalb der Familie der Paradiesvögel (Paradisaeidae). Sie ist endemisch auf den D’Entrecasteaux-Inseln und den Trobriand-Inseln östlich von Papua-Neuguinea.
Das Artepitheton wurde 1876 von Philip Lutley Sclater nach Dr. Peter Comrie gewidmet. Nach Sclater erlangte der Medizinische Offizier der H.M.S. Basilisk im Mai 1874 ein Exemplar im Huongolf an der südöstlichen Küste Papua-Neuguineas, nahe der gegenüber liegenden Insel Neubritannien.<ref name="Sclater"/><ref name="Sharpe"/> Diese Herkunftsbeschreibung ist jedoch fehlerhaft, der Herkunftsort ist die Vulkaninsel Fergusson im D’Entrecasteaux Archipel.<ref name="HBW"/>
Beschreibung
Die Kräuselparadieskrähe gehört zu den größten und schwersten Paradiesvögeln. Sie erreicht eine Länge von bis zu 44 Zentimetern.<ref name="Frith & Beehler220"> Frith & Beehler: The Birds of Paradise - Paradisaeidae. S. 220. </ref> Das Gewicht eines Männchens wird mit 448 g, das eines Weibchens (Nominatform) mit 418 g angegeben.<ref name="HBW"/> Das Gefieder ist allgemein glänzend purpur, schwarz und grün. Nacken und Oberbrust sind durch eine gekräuselte gelblich-grüne Befiederung charakterisiert. Die Kopfbefiederung ist ebenfalls gekräuselt. Die recht langen<ref name="HBW"/> Steuerfedern sind gewunden. Die Federn am Bauch sind an der Basis schwarz mit breitem, purpurfarbenen Saum.<ref name="Sclater"/> Die Iris ist rotbraun. Die Weibchen sind kleiner als die Männchen.<ref name="BoNG"/> Die Unterarten unterscheiden sich kaum.<ref name="HBW"/>
Juvenile und immature Vögel sind schwärzer und matter gefärbt, die Kräuselfedern fehlen, ihre Iris ist braun.<ref name="BoNG"/>
Lebensraum und Lebensweise
Die Kräuselparadieskrähe lebt in den Regenwäldern der D'Entrecasteaux-Inseln und der Trobriand-Inseln, insbesondere auf Goodenough und Fergusson. Sie kommt in allen bewaldeten Habitaten vom Tiefland bis in die oberen montanen Wälder sowie an Waldrändern<ref name="HBW"/> innerhalb des begrenzten Verbreitungsgebietes vor.<ref name="BoNG"/> Sie kommt auf Goodenough, Fergusson und Normanby sympatrisch mit dem Schall-Manukodia (Phonygammus keraudrenii) vor, Hybride sind jedoch keine bekannt.<ref name="HBW"/>
Über ihre Ernährung ist nur wenig bekannt. Sie ernährt sich hauptsächlich von Früchten, vermutlich werden auch Wirbellose als Beute genommen. Der Nestbau findet nach Berichten Mitte November statt, die Eier werden im März und Juni bis Oktober gelegt.<ref name="HBW"/> Ein Ei im Australian Museum das im frühen Juli 1891 auf Fergusson gesammelt wurde, wird in der Grundfarbe als warm isabellfarben mit purpurfarbenen Punkten, Flecken und breiten Längsstrichen beschrieben. Die Oberfläche ist gleichmäßig gezeichnet und mit einer grauvioletten Zeichnung überlagert.<ref name="NORTH"/><ref name="Sharpe"/> Küken wurden im Oktober gesichtet.<ref name="HBW"/>
Systematik
Von der Kräuselparadieskrähe sind zwei Unterarten beschrieben:<ref name="HBW"/>
- Manucodia comrii comrii <templatestyles src="Person/styles.css" />Sclater, 1876 – D’Entrecasteaux-Inseln (Goodenough, Wagifa, Fergusson, Dobu und Normanby)
- Manucodia comrii trobriandi <templatestyles src="Person/styles.css" />Mayr, 1936 – Trobriand-Inseln (Kiriwina und Kaileuna)
Literatur
- Bruce M. Beehler, Thane K. Pratt: Birds of New Guinea. Distribution, Taxonomy, and Systematics. Princeton University Press, Princeton 2016, ISBN 978-0-691-16424-3.
- Clifford B. Frith, Bruce M. Beehler: The Birds of Paradise - Paradisaeidae. Oxford University Press, Oxford 1998, ISBN 0-19-854853-2.
Einzelnachweise
<references> <ref name="HBW">C. Frith, D. Frith: Curl-crested Manucode (Manucodia comrii). In: del Hoyo, J., Elliott, A., Sargatal, J., Christie, D.A. & de Juana, E. (eds.). Handbook of the Birds of the World Alive. 2017. Lynx Edicions, Barcelona. (Online, abgerufen am 5. März 2017)</ref> <ref name="BoNG">Thane K. Pratt, Bruce M. Beehler: Birds of New Guinea. 2015, Princeton University Press, ISBN 978-0-691-09562-2, S. 226.</ref> <ref name="Sharpe">Richard Bowdler Sharpe: Monograph of the Paradiseidae, or birds of paradise and Ptilonorhynchidae, or bower-birds. Vol. II, 1891 – 1898, S. 17. (Online)</ref> <ref name="Sclater">P. L. Sclater: On the birds collected by Dr Comrie on the south-east coast of New Guinea. In: The Proceedings of the Scientific Meetings of the Zoological Society of London. 1876</ref> <ref name="NORTH">A. J. North: Note On The Nidification Of Manucodia Comril, Sclater. Comrie's Manucode. In: Records of the Australian Museum. S. 32 (Online) doi:10.3853/j.0067-1975.2.1892.1185</ref> </references>
Weblinks
- [[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2015.4. Eingestellt von: BirdLife International, 2012. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.
- Beschreibung (französisch)
- Birdlife factsheet