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Krätze (Uetze)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Krätze
Gemeinde Uetze
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(186)&title=Kr%C3%A4tze 52° 27′ N, 10° 8′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(186) 52° 27′ 13″ N, 10° 8′ 27″ O
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Höhe: 58 m
Einwohner: 186 (1928)<ref name="Crätze" />
Eingemeindung: 1928
Postleitzahl: 31311

Krätze, bis 1928 auch Crätze, ist ein Ortsteil von Altmerdingsen in der Gemeinde Uetze der niedersächsischen Region Hannover.

Der Ort wurde erstmals gegen Ende des 13. Jahrhunderts in einem Zehntregister des Klosters Wienhausen als Cretcinghesen erwähnt.<ref>Wilhelm von Hodenberg: Pagus Gretinge in: Archiv für Geschichte und Verfassung des Fürstenthums Lüneburg, Band 6, Capaun-Karlowa'sche Buchhandlung, 1858. S. 398.</ref> Spätere Schreibweisen waren unter anderem Cressinghe oder Krezezen.<ref>Krätze (Uetze) in: Uwe Ohainski, Jürgen Udolph (Hrsg.): Die Ortsnamen des Landkreises und der Stadt Hannover, Veröffentlichungen des Instituts für Historische Landesforschung, Bielefeld 1998, S. 266/267.</ref>

Die Dörfer Crätze und Altmerdingsen lagen etwa fünf Kilometer westlich von Uetze. Die gemeinsame Schule und ein Wirtshaus lagen in der Mitte zwischen den beiden etwa anderthalb Kilometer voneinander entfernten Orten bei der Kreuzung ihrer Verbindungsstraße mit der heutigen Bundesstraße 188.<ref>Kartenausschnitt der Preußischen Neuaufnahme</ref>

Mit Beschluss der Bezirksregierung Lüneburg vom 17. Oktober 1928 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Crätze mit der Nachbargemeinde Altmerdingsen und dem unbewohnten Forstbezirk Schilfbruch vereinigt.<ref>Daten und Fakten aus der Altmerdingser Schulchronik. Aufgeschrieben von Albert Depenau, archiviert am 20. Oktober 2019</ref> Im Jahr 1910 hatte Krätze 147 Einwohner und Altmerdingsen 150.<ref name="Gemeindeverzeichnis1910"> Ulrich Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Landkreis Burgdorf. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: gemeindeverzeichnis.de. 5. Januar 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 15. Dezember 2022; abgerufen am 29. Juli 2020.</ref> Beim Zusammenschluss waren es 186 und 157. Als gemeinsamer Ortsname wurde Altmerdingsen bestimmt. Der bisherige Schulverband Crätze wurde zum Eigenschulverband Altmerdingsen. Der Ort Crätze wurde zugleich in Krätze umbenannt.<ref name="Crätze">Am 17. Oktober 1928 werden Crätze und Altmerdingsen vereinigt...., Nach einem Bericht von Albert Depenau vom Oktober 1988.</ref>

„Doch spricht man von Altmerdingsen, darf Krätze nicht vergessen“<ref>Gemeinde Uetze (Hrsg.): Leben Land und Leute Erlebnistouren durch die Gemeinde Uetze. Nr. 1996/97, S. 8.</ref>

Datei:Ortsschild Krätze-Uetze.jpg
Ortsschild von Krätze/Uetze
Datei:Altmerdingsen Krätze Ortsschild.jpg
Ortsschild von Krätze

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende