Kostrzyn
{{#if: beschreibt die Stadt in der Woiwodschaft Großpolen. Für die Stadt in der Woiwodschaft Lebus siehe Kostrzyn nad Odrą.
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}} Vorlage:Infobox Ort in Polen Kostrzyn (Vorlage:DeS Kostschin) ist eine Stadt im Powiat Poznański der Woiwodschaft Großpolen in Polen. Sie ist Sitz der gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde mit Vorlage:FormatZahl Einwohnern (Stand Vorlage:EWD).
Geographische Lage
Kostrzyn befindet sich 21 Kilometer östlich der Stadt Posen. Die Ortschaft liegt an der Landesstraße 92 und an der Eisenbahnlinie Berlin–Warschau.
Geschichte
In einer Urkunde aus dem Jahr 1251 steht, dass der Großherzog Przemysł I. der Stadt Kostrzyn Stadtrechte analog der Stadt Rogoźno (Rogasen) erteilte.
1331 wurde die nicht von Mauern umgebene Stadt von Deutschordensrittern heimgesucht und verwüstet.<ref name="HW">Heinrich Wuttke: Städtebuch des Landes Posen. Codex diplomaticus: Allgemeine Geschichte der Städte im Lande Posen. Geschichtliche Nachrichten von 149 einzelnen Städten. Leipzig 1864, S. 341.</ref> Im 15. Jahrhundert war die Stadt Starostensitz; 1441 heißt Lukas Gorka capitaneus Costrzenensis.<ref name="HW" />
1793 fiel die Stadt an Preußen. Nach dem Ersten Weltkrieg musste die Stadt aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags an die Zweite Polnische Republik abgetreten werden. Durch den Überfall auf Polen 1939 wurde die Stadt vom Deutschen Reich völkerrechtswidrig annektiert. Die Stadt wurde dem Landkreis Schroda im Reichsgau Wartheland angegliedert.
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Katholische Kirche
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Innenraum der Kirche
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Altar der Kirche
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Kostschin im Frühjahr 1945 von der Roten Armee besetzt. Der deutsche Bevölkerungsteil wurde in der Folgezeit vertrieben.
Am Marktplatz wurde ein Denkmal zu Ehren der 28 Einwohner von Kostrzyn, die am 20. Oktober 1939 im Rahmen des Unternehmens Tannenberg hingerichtet wurden, errichtet. Die Morde geschahen mit aktiver Unterstützung der örtlichen deutschen Minderheit (siehe auch Volksdeutscher Selbstschutz).
Einwohnerzahlen vor 1945
- 1800: Vorlage:0660 (Polen), darunter 14 Juden<ref name="HW" />
- 1837: 1178<ref name="HW" />
- 1861: 1700<ref name="HW" />
- 1875: 2050<ref name="MR">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
- 1880: 2090<ref name="MR" />
- 1890: 2117, darunter 192 Evangelische und 41 Juden (1700 Polen)<ref name="MR" />
Gemeinde
Zur Stadt-und-Land-Gemeinde (gmina miejsko-wiejska) Kostrzyn gehören die Stadt selbst und 20 Dörfer mit Schulzenämtern. Vorlage:Hauptartikel
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Zu den Baudenkmälern zählen die spätgotische Kirche der Heiligen Apostel Petrus und Paulus aus dem 16. Jahrhundert sowie die Bürgerhäuser entlang der Średzka-Straße aus dem 18. Jahrhundert (Hausnummern 30 und 35) und aus dem 19. Jahrhundert (Hausnummern 2 und 4).
Persönlichkeiten
- Bogdan Frankiewicz (1923–2003), polnischer Archivar und Historiker.
Literatur
- Heinrich Wuttke: Städtebuch des Landes Posen. Codex diplomaticus: Allgemeine Geschichte der Städte im Lande Posen. Geschichtliche Nachrichten von 149 einzelnen Städten. Leipzig 1864, S. 341.
Weblinks
Fußnoten
<references />
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- Ort der Woiwodschaft Großpolen
- Gmina Kostrzyn
- Stadtrechtsverleihung 1251