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Koppe (Hörre)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Koppe (Hörre)
Blick von Osten über Kölschhausen hinweg
Blick von Osten über Kölschhausen hinweg
Höhe 353,8 m ü. NHN
Lage bei Kölschhausen; Lahn-Dill-Kreis, Mittelhessen (Deutschland)
Gebirge Hörre
Dominanz 2,2 km → Mühlberg im WNW
Schartenhöhe 35 m ↓ unmittelbar nordwestlich (zu namenloser Anhöhe im N)
Koordinaten 50° 38′ 10″ N, 8° 22′ 25″ OKoordinaten: 50° 38′ 10″ N, 8° 22′ 25″ O
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Topo-Karte LAGIS Hessen

Die Koppe ist ein 353,8 m ü. NHN<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref><ref>TK 25 Bl. 5316 'Ballersbach'</ref> hoher Berg mit kegelförmigem Gipfel im Südwesten der Hörre. Der Berg liegt 1,7 km westlich von Kölschhausen und 3,8 km nördlich von Ehringshausen im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis. Zur Unterscheidung von der 8 km westlich gelegenen Hirschberger Koppe wird der Berg auch als Kölschhäuser Koppe bezeichnet.

Außer als Naturschutzgebiet war die Koppe vormals auch für den Rundblick bekannt, den sie von ihrem Gipfel bot. Wegen aufgewachsener Bäume besteht gegenwärtig nur noch Sicht nach Südsüdost (Östlicher Taunus) bis Südsüdwest (Daubhausen).

Am Berg vorbei führen die Wanderwege H8 ('Hörre-Weg': Herborn – Hörre – Koppe – Edingen) und der 'Köhlerweg' ('Extratour' im Naturpark Lahn-Dill-Bergland: rund um Dreisbach).

Naturschutzgebiet

Datei:Koppe (Hörre) 4 Basalt.JPG
Basaltsäulen

Der gesamte Bergkegel ist als Naturschutzgebiet mit einer Fläche von 23,35 ha ausgewiesen. Das Gebiet wurde bereits mit Verordnung vom 12. Februar 1931 eingerichtet und mit Verordnung vom 24. August 1976 bestätigt.<ref>Staatsanzeiger für das Land Hessen 1976 Nr. 37 S. 1641 ff - online (PDF)</ref> Die Kuppe selbst ist mit Buchenwald bestanden, während der Waldrand im Süden und Osten von heideähnlicher Vegetation aus Kiefern, Birken und Wacholdern gebildet wird.<ref>Detaillierte Beschreibung im Internetauftritt des RP Gießen</ref>

Innerhalb des Naturschutzgebietes sind am Berggipfel durch zwei ehemalige Steinbrüche Basaltschichten sichtbar geworden, die sich in bemerkenswert regelmäßiger Säulenform zeigen. Dieser Basaltaufschluss ist im Geopark Westerwald-Lahn-Taunus als geologische Sehenswürdigkeit ausgewiesen.<ref>Siehe @1@2Vorlage:Toter Link/geopark-wlt.deGeoTope im Geopark WLT (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Januar 2026. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Lahn-Dill-Kreis