Koppe (Hörre)
| Koppe (Hörre) | ||||||
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| Blick von Osten über Kölschhausen hinweg | ||||||
| Blick von Osten über Kölschhausen hinweg | ||||||
| Höhe | 353,8 m ü. NHN | |||||
| Lage | bei Kölschhausen; Lahn-Dill-Kreis, Mittelhessen (Deutschland) | |||||
| Gebirge | Hörre | |||||
| Dominanz | 2,2 km → Mühlberg im WNW | |||||
| Schartenhöhe | 35 m ↓ unmittelbar nordwestlich (zu namenloser Anhöhe im N) | |||||
| Koordinaten | 50° 38′ 10″ N, 8° 22′ 25″ O
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| Topo-Karte | LAGIS Hessen | |||||
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Die Koppe ist ein 353,8 m ü. NHN<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref><ref>TK 25 Bl. 5316 'Ballersbach'</ref> hoher Berg mit kegelförmigem Gipfel im Südwesten der Hörre. Der Berg liegt 1,7 km westlich von Kölschhausen und 3,8 km nördlich von Ehringshausen im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis. Zur Unterscheidung von der 8 km westlich gelegenen Hirschberger Koppe wird der Berg auch als Kölschhäuser Koppe bezeichnet.
Außer als Naturschutzgebiet war die Koppe vormals auch für den Rundblick bekannt, den sie von ihrem Gipfel bot. Wegen aufgewachsener Bäume besteht gegenwärtig nur noch Sicht nach Südsüdost (Östlicher Taunus) bis Südsüdwest (Daubhausen).
Am Berg vorbei führen die Wanderwege H8 ('Hörre-Weg': Herborn – Hörre – Koppe – Edingen) und der 'Köhlerweg' ('Extratour' im Naturpark Lahn-Dill-Bergland: rund um Dreisbach).
Naturschutzgebiet
Der gesamte Bergkegel ist als Naturschutzgebiet mit einer Fläche von 23,35 ha ausgewiesen. Das Gebiet wurde bereits mit Verordnung vom 12. Februar 1931 eingerichtet und mit Verordnung vom 24. August 1976 bestätigt.<ref>Staatsanzeiger für das Land Hessen 1976 Nr. 37 S. 1641 ff - online (PDF)</ref> Die Kuppe selbst ist mit Buchenwald bestanden, während der Waldrand im Süden und Osten von heideähnlicher Vegetation aus Kiefern, Birken und Wacholdern gebildet wird.<ref>Detaillierte Beschreibung im Internetauftritt des RP Gießen</ref>
Innerhalb des Naturschutzgebietes sind am Berggipfel durch zwei ehemalige Steinbrüche Basaltschichten sichtbar geworden, die sich in bemerkenswert regelmäßiger Säulenform zeigen. Dieser Basaltaufschluss ist im Geopark Westerwald-Lahn-Taunus als geologische Sehenswürdigkeit ausgewiesen.<ref>Siehe GeoTope im Geopark WLT (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Januar 2026. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>
Einzelnachweise
<references />
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- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Berg in Europa
- Berg in Hessen
- Berg unter 1000 Meter
- Wikipedia:Weblink offline IABot
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- Berg im Lahn-Dill-Kreis
- Berg im Gladenbacher Bergland
- Geographie (Ehringshausen)
- Naturschutzgebiet im Lahn-Dill-Kreis
- Schutzgebiet der IUCN-Kategorie IV
- Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa
- Schutzgebietsgründung 1931