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Konsumkompetenz

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Unter Konsumkompetenz wird allgemein das Wissen und die Fähigkeit verstanden, die einem Konsumenten vor oder während eines Kaufprozesses dabei helfen, die einzelnen Schritte des Kaufprozesses so zu gestalten, dass für den Konsumenten eine „günstige“ Ausgangssituation eintritt. Eine einheitliche Definition zum Begriff der Konsumkompetenz hat sich derzeit noch nicht durchgesetzt.

Der Begriff Konsumkompetenz in verschiedenen Disziplinen

Der Begriff Konsumkompetenz wird u. a. von Marketingforschung verwendet. Diese ist besonders daran interessiert, das Wissen von Konsumenten über bestimmte Güter zu analysieren, und fragt, inwieweit dieses Wissen das Verhalten der Konsumenten beeinflusst.<ref>Hennig-Thurau, Thorsten (1998): Konsum-Kompetenz: Eine neue Zielgröße für das Management von Geschäftsbeziehungen. Frankfurt/M.: Europäischer Verlag der Wissenschaften</ref> Hierbei geht es oft um das Wissen über bestimmte Produkteigenschaften. Der Begriff Konsumkompetenz taucht aber auch im Rahmen der Verbraucherbildung und ökonomischen Bildung auf. Dort versteht man unter einem kompetenten Konsumenten jemanden, der u. a. seine Bedürfnisse reflektiert,<ref>Weber, Birgit (2005): "Acting as a Moral Human Being - Neglecting Economic Studies" Situation, Concepts and Challenges of Economic. In: Journal of Social Science Education, Jg. 1. doi:10.4119/jsse-342</ref> sich ausreichend informiert,<ref>Bonnemaizon, Audrey; Batat, Wided (2010): How competent are consumers? The case of the energy sector in France. In: International Journal of Consumer Studies 20 (September), S. 1–11</ref> nicht allen Werbeversprechen blind vertraut<ref>Müller, Edda; Mackert, Hildegard (2003): Bildung für Haushalt und Konsum als vorsorgender Verbraucherschutz. In: Aus Politik und Zeitgeschichte. 9, S. 20–26</ref> und für sich „weise“ Entscheidungen<ref>O’Shaughnessy, J. (1987): Why people buy. New York: Oxford University</ref> fällt.

Einzelnachweise

<references />