Konrad Lorenz Forschungsstelle
| Konrad Lorenz Forschungsstelle | |
|---|---|
| Gründung | 1973 |
| Ort | Grünau im Almtal |
| Leitung | Sonia Kleindorfer |
| Website | Konrad Lorenz Forschungsstelle |
Die Konrad Lorenz Forschungsstelle (KLF) wurde 1973 in Grünau im Almtal in Oberösterreich gegründet, als Konrad Lorenz nach Österreich zurückkehrte. Träger der Forschungsstelle ist ein privater Förderverein; es besteht eine enge Verbindung zum Department für Verhaltensbiologie der Universität Wien. Die Leitung der KLF obliegt Sonia Kleindorfer (Stand 2020).<ref>klf.univie.ac.at</ref>
Forschung
Schwerpunkte der Forschung in Grünau sind die Erforschung des Verhaltens von Graugänsen, Raben und Waldrappen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichte der KLF. ( vom 5. Juni 2016 im Internet Archive) (abgefragt 18. Januar 2016)</ref> Der KLF gelang es beispielsweise, erstmals weltweit eine freilebende Kolonie von Waldrappen aus Zoonachzuchten zu etablieren.<ref>20 Jahre Konrad Lorenz Forschungsstelle Grünau. Auf: idw-online.de vom 17. September 2010.</ref>
Aus den Forschungen sind weitere Projekte entstanden. So hat sich im Almtal das Waldrappteam angesiedelt, das versucht, die Waldrappen die Flugroute in den Süden zu lehren. Dazu werden Ultraleichtflugzeuge verwendet.<ref>Webseite des Waldrappteams, zuletzt abgerufen am 16. Januar 2026.</ref> 2008 hatte sich auch das Wolf Science Center in Grünau angesiedelt,<ref>Webseite des Wolf Science Center, zuletzt abgerufen am 16. Januar 2026.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Newton: Die wahre Geschichte vom bösen Wolf. ( vom 26. November 2015 im Internet Archive). Auf: orf.at vom 14. März 2009 (abgefragt 18. Januar 2016)</ref> das im Frühjahr 2009 allerdings in den Wildpark Ernstbrunn übersiedelte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wolf Science Center, news ( vom 9. August 2011 im Internet Archive) (abgefragt 14. Oktober 2009)</ref> Weitere Verhaltensbeobachtungen finden im benachbarten Cumberland Wildpark statt.
Geschichte
Als Lorenz nach seiner Pensionierung am Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie in Seewiesen (Bayern) nach Österreich zurückkehrte, wurde er eingeladen, in Grünau im Almtal seine Arbeiten mit Graugänsen fortzusetzen. Die Forschungsstelle wurde in den ersten Jahren durch die Max-Planck-Gesellschaft finanziert, 1980 bis 1989 übernahm die Österreichische Akademie der Wissenschaften die Kosten. Seit damals wird sie durch einen privaten Verein, das Land Oberösterreich und die Universität Wien finanziert.<ref>20 Jahre Konrad Lorenz Forschungsstelle. Auf: derstandard.at vom 23. September 2010.</ref>
Siehe auch
- Konrad Lorenz Institut für Vergleichende Verhaltensforschung
- Konrad Lorenz Institut für Evolutions- und Kognitionsforschung
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 47° 48′ 50,2″ N, 13° 56′ 50,9″ O
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}}
- Wikipedia:österreichbezogen
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Forschungsinstitut in Österreich
- Naturwissenschaftliches Forschungsinstitut
- Standort der Universität Wien
- Organisation (Salzkammergut)
- Grünau im Almtal
- Unterorganisation der Universität Wien
- Konrad Lorenz
- Zoologisches Institut
- Tierhaltung (Österreich)
- Forschungseinrichtungsgründung 1973