Passionisten
Die Kongregation vom Leiden Jesu Christi, kurz Passionisten, ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Ordenskürzel: CP) sind eine katholische Ordensgemeinschaft, die 1720 durch den hl. Paul vom Kreuz gegründet wurde. Die Kongregation ist päpstlichen Rechts und besteht aus Priestern und Laienbrüdern.
Überblick
Hauptmerkmal der Ordensgemeinschaft der Passionisten ist die besondere Verehrung des Leidens Christi. Daher auch ihr offizieller Name: Kongregation vom Leiden Jesu Christi. Die Ordensmitglieder legen neben den drei Evangelischen Räten (Armut, Keuschheit, Gehorsam) zusätzlich ein viertes Gelübde ab, nämlich: Unter den Gläubigen die fromme Verehrung und das dankbare Andenken an das Leiden und Sterben unseres Herrn Jesu Christi zu fördern (memoria passionis). Das Ordenskleid besteht aus einem schwarzen Habit, dem Passionszeichen, dem Rosenkranz und einem schwarzen Ledergürtel.
Der erste und älteste Konvent der Passionisten befindet sich auf dem Monte Argentario bei Orbetello in der Toskana. In Italien sind die Passionisten auch am weitesten verbreitet. In Deutschland ist der Orden durch die niederländische Provinz und die süddeutsch-österreichische Vizeprovinz vertreten. Die einzige niederländische Kommunität befindet sich in Marienberg (Übach-Palenberg)<ref>http://www.passionisten-marienberg.de/</ref>. Kommunitäten der süddeutsch-österreichischen Vizeprovinz befinden sich in München-Pasing<ref>Kloster St. Gabriel München - Pasing. In: passionisten.de. Abgerufen am 16. April 2019.</ref>, wo in Schloss Gatterburg die erste Niederlassung in Deutschland entstand, in Schwarzenfeld in der Oberpfalz<ref>Kloster zur Hlgst. Dreifaltigkeit - Schwarzenfeld. In: passionisten.de. Abgerufen am 16. April 2019.</ref> und im ehemaligen Kapuzinerkloster (Schottenkloster) in Eichstätt<ref>Kommunität Heilig Kreuz - Eichstätt. In: Passionisten. Abgerufen am 16. April 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>. Die Niederlassung der Passionisten in der Abtei Marienmünster zwischen Steinheim und Höxter wurde als die einzige Niederlassung im norddeutschen Raum von der Niederländischen Provinz unterhalten, jedoch zum 31. August 2014 aufgegeben<ref>Abschied der Passionisten</ref>. In Österreich wird die Wallfahrtskirche Maria Schutz<ref>Simon Egle: Start. In: mariaschutz.at. Abgerufen am 16. April 2019.</ref> am Semmering von den Passionisten betreut. Neben Italien ist die Kongregation vor allem in Amerika und Asien verbreitet. Derzeit zählt die Kongregation 2200 Mitglieder mit 400 Niederlassungen in 54 Ländern. Seit 2024 ist Giuseppe Adobati Generalsuperior, der Joachim Rego nachfolgte.
Den weiblichen Zweig bilden die Passionistinnen, ferner besteht eine Laienbruderschaft (Comunità Laicale Passionista (CLP), Passionsbruderschaft).
Generalsuperioren
- Sel. Bernhard Maria Silvestrelli 1878–1902
- Alberto Deane 1946–1952
- Malcolm La Velle 1952–1964
- Theodore Foley 1964–1974
- Paul Michael Boyle 1976–1988
- José Augustín Orbegozo Jáuregui 1988–2000
- Ottaviano D’Egidio 2000–2012
- Joachim Rego 2012–2024
- Giuseppe Adobati seit 2024<ref>Benedikt Eble: Neuer Generaloberer gewählt. In: Passionisten. 22. Oktober 2024, abgerufen am 31. Oktober 2024.</ref>
Kanonisierte Passionisten
Aus den Reihen der Passionisten wurden heilig oder selig gesprochen:
- Hl. Paul vom Kreuz (1694–1775)
- Hl. Vinzenz Maria Strambi (1745–1824)<ref>Heiliger Vinzenz Maria Strambi. In: passionisten.de. Abgerufen am 16. April 2019.</ref>
- Sel. Lorenzo Maria Salvi (1782–1856)<ref>Seliger Lorenzo Salvi. In: passionisten.de. Abgerufen am 16. April 2019.</ref>
- Sel. Dominikus Barberi (1792–1849)<ref>Seliger Domenico Barberi. In: passionisten.de. Abgerufen am 16. April 2019.</ref>
- Hl. Charles Houben (1821–1893)<ref>Heiliger Karl Houben. In: passionisten.de. Abgerufen am 16. April 2019.</ref>
- Hl. Gabriel Possenti (1838–1862)<ref>Heiliger Gabriel Possenti. In: passionisten.de. Abgerufen am 16. April 2019.</ref>
- Sel. Pio Campidelli (1868–1889)<ref>Seliger Pio Campidelli. In: passionisten.de. Abgerufen am 16. April 2019.</ref>
- Sel. Bernhard Maria Silvestrelli (1878–1902)<ref>Seliger Bernhard M. Silvestrelli. In: passionisten.de. Abgerufen am 16. April 2019.</ref>
- Sel. Isidor De Loor (1881–1916)<ref>Seliger Isidor De Loor. In: passionisten.de. Abgerufen am 16. April 2019.</ref>
- Sel. Grimoaldo Santamaria (1883–1902)<ref>Seliger Grimoaldo Santamaria. In: passionisten.de. Abgerufen am 16. April 2019.</ref>
- Hl. Innozenz Canoura Arnau (1887–1934)<ref>Heiliger Inocencio Canoura. In: Passionisten. Abgerufen am 16. April 2019.</ref>
- Sel. Eugen Bossilkov (1900–1952)<ref>Seliger Eugen Bossilkov. In: passionisten.de. Abgerufen am 16. April 2019.</ref>
- Sel. Nicephoro und Gefährten (auch Märtyrer von Daimiel, † 1936)<ref>Nicephoro und Gefährten. In: Passionisten. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Mai 2022; abgerufen am 16. Mai 2023.</ref>
- Hl. Gemma Galgani (1878–1903)<ref>Heilige Gemma Galgani. In: passionisten.de. Abgerufen am 16. April 2019.</ref>, Laienpassionistin
Klöster
Deutschland
- Eichstätt: Kommunität Heilig Kreuz Eichstätt, Schottenkloster Eichstätt
- München-Pasing: Kloster St. Gabriel, Kirche Mariä Geburt (München)
- Schwarzenfeld: Kloster zur Hlgst. Dreifaltigkeit Schwarzenfeld, Dreifaltigkeitskirche (Schwarzenfeld)
Österreich
- Schottwien: Kloster Maria Schutz am Semmering
Weblinks
- Passionisten weltweit – Homepage
- Website der deutschen Passionisten
- Facebookseite der deutschen Passionisten
- Report of the Superior General 2018 (englisch)
Einzelnachweise
<references />