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Konferenzschaltung (Rundfunk)

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Eine Konferenzschaltung im Rundfunk (Hörfunk oder Fernsehen) besteht aus mindestens zwei Live-Berichterstattungen, zwischen denen hin- und hergeschaltet wird. Die Konferenzschaltung ist bei Ereignissen, die an mehreren Schauplätzen stattfinden, üblich. Dazu gehören vor allem Wahlen und Sportveranstaltungen. Ein bekanntes Beispiel ist die Bundesligakonferenz der ARD.

Die erste Fußball-Konferenzschaltung geschah am 21. September 1952 auf dem öffentlich-rechtlichen Radiosender NWDR unter der Leitung des Sportreporters Herbert Zimmermann, der 2 Jahre später das "Wunder von Bern"-WM-Finale kommentieren würde. Diese Konferenzschaltung 1952 war derart erfolgreich, dass die gesamte ARD sie 1953 übernahm.<ref>21. September 1952 - Erste Fußball-Konferenzschaltung im ARD-Hörfunk. 21. September 2012, abgerufen am 19. Februar 2026.</ref>

In der herkömmlichen Übertragungstechnik erfolgt die Umschaltung durch die Senderegie. Neuere Fernsehtechnik erlaubt das Umschalten durch den Zuschauer. Beispielsweise bot der Bezahlfernsehsender Premiere seit der Saison 2000/01 eine Konferenzschaltung über die Deutsche Fußball-Bundesliga an, was in der Folge von den Bezahlsendern Sky Deutschland<ref>Sportredaktion RND: Sky verliert Bundesliga-Konferenz – DAZN übernimmt ab 2025. 1. Dezember 2024, abgerufen am 19. Februar 2026.</ref> und ab der Bundesliga-Saison 2025/2026 von DAZN<ref>Multiview statt Konferenz: Das kann der neue Bundesliga-Samstag bei Sky. 22. August 2025, abgerufen am 19. Februar 2026.</ref> in verschiedenen Formen fortgesetzt wurde.

Siehe auch: Konferenzschaltung (Telekommunikation)

Einzelnachweise

<references />