Zum Inhalt springen

Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2013

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />

← 2008Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 20132018 →
 %
40
30
20
10
0
38,9
29,8
13,7
5,0
4,8
2,9
2,5
1,6
0,8
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2008
 %p
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
+0,3
+3,2
+3,4
−4,0
−0,3
−0,1
−4,4
+1,6
+0,3

Die Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2013 fanden am 26. Mai 2013 statt. Gewählt wurde von 8 Uhr bis 18 Uhr in rund 2.600 Wahlbezirken.

Gemeindewahlen, Kreiswahlen, Direktwahlen

In den Gemeindewahlen stimmten die Wähler über die Gemeindevertretungen in 1.079 (von insgesamt 1.106) kreisangehörigen Gemeinden und in vier kreisfreien Städten ab.<ref name="pi20130516"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Presseinformation (Memento des Vorlage:IconExternal vom 12. Juni 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.schleswig-holstein.de (PDF; 228 kB) des Innenministeriums Schleswig-Holstein vom 16. Mai 2013</ref> Außerdem wurden in der Kreiswahl die Kreistage in den elf Kreisen des Landes neu gewählt.

In zwei Städten (Meldorf und Barmstedt) fanden die Direktwahlen des hauptamtlichen Bürgermeisters ebenfalls am Termin der Kommunalwahlen statt.<ref name="pi20130516" />

Wahlberechtigte

Wahlberechtigt waren alle Bürger von EU-Staaten, die am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet hatten und seit mindestens drei Monaten in Schleswig-Holstein wohnten. Die Zahl der Wahlberechtigten war mit 2,35 Millionen um ca. 1,5 % größer als 2008. Rund 50.000 Wahlberechtigte waren Bürger eines ausländischen EU-Staates, rund 150.000 Wahlberechtigte durften zum ersten Mal wählen.<ref name="pi20130516" />

Änderungen gegenüber den Kommunalwahlen 2008

Gegenüber den Kommunalwahlen 2008 kam es zu folgenden wesentlichen Änderungen:

Wahlbeteiligung

Datei:Ergebnisse der Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 1959 bis 2013.png
Wahlbeteiligung und Ergebnisse

Die Wahlbeteiligung der Kreiswahl erreichte den historischen Tiefststand von 46,7 % (2008: 49,7 %). Besonders niedrig war sie in allen vier kreisfreien Städten des Landes (Flensburg: 35,9 %, Lübeck: 37,1 %, Kiel: 37,2 % und Neumünster: 39,8 %). Die höchste Wahlbeteiligung gab es auf der Hallig Gröde; dort lag sie bei 88,9 % (acht von neun Wahlberechtigten).

Ergebnisse

Das endgültige amtliche Landesendergebnis der Kreiswahl (also für die kreisfreien Städte und Kreise) lautet<ref>Landesergebnisse. (PDF) Wahlberechtigte, Wählerinnen und Wähler, Stimmenverteilung. In: Kommunalwahl in Schleswig-Holstein am 26. Mai 2013. Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein, Juni 2013, S. 5, abgerufen am 29. Mai 2017.</ref>:

Partei Prozent Veränderung zu 2008 in Prozentpunkten
Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) 38,9 +0,3
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 29,8 +3,2
Bündnis 90/Die Grünen (GRÜNE) 13,7 +3,4
Freie Demokratische Partei (FDP) 5,0 −4,0
Wählergruppen (WG) 4,8 −0,3
Südschleswigscher Wählerverband (SSW) 2,9 −0,1
Die Linke (LINKE) 2,5 −4,4
Piratenpartei Deutschland (Piraten) 1,6 +1,6
Sonstige 0,8 +0,3

Einzelnachweise und Anmerkungen

<references />

Siehe auch

Weblinks

Commons: Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2013 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Wahlen zum Schleswig-Holsteinischen Landtag

1947 | 1950 | 1954 | 1958 | 1962 | 1967 | 1971 | 1975 | 1979 | 1983 | 1987 | 1988 | 1992 | 1996 | 2000 | 2005 | 2009 | 2012 | 2017 | 2022 | 2027

Abstimmungen im Land Schleswig-Holstein

1997 | 1998

Kommunalwahlen

1946 | 1948 | 1951 | 1955 | 1959 | 1962 | 1966 | 1970 | 1974 | 1978 | 1982 | 1986 | 1990 | 1994 | 1998 | 2003 | 2008 | 2013 | 2018 | 2023 | 2028

hervorgegangen aus: Provinz Schleswig-Holstein (Preußen)

Vorlage:Klappleiste/Ende