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Kolontár

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kolontár
Datei:HUN Kolontár COA.jpg
Basisdaten
Staat: UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn
Region: Mitteltransdanubien
Komitat: Veszprém
Kleingebiet bis 31.12.2012: Devecser
Kreis: Devecser
Koordinaten: 47° 5′ N, 17° 28′ OKoordinaten: 47° 5′ 3″ N, 17° 28′ 30″ O
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Fläche: 21,72 km²
Einwohner: 673 (1. Jan. 2025)
Bevölkerungsdichte: 31 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+36) 88
Postleitzahl: 8468
KSH-kód: 30182
Struktur und Verwaltung (Stand: 2023)
Gemeindeart: Gemeinde
Bürgermeister: Zoltán Horváth<ref>Helyi önkormányzati választások 2019 - Kolontár (Veszprém megye). 13. Oktober 2019, abgerufen am 10. Oktober 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (parteilos)
Postanschrift: Kossuth Lajos u. 24
8468 Kolontár
Website:
(Quelle: II. Detailed data of localities In: Detailed Gazetteer of Hungary. Hungarian Central Statistical Office)

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Kolontár ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Devecser im Komitat Veszprém. Sie liegt zwischen den Städten Devecser und Ajka, an dem Fluss Torna.

Geschichte

Der Ort wurde 1210 zum ersten Mal schriftlich erwähnt, während der Mongoleneinfälle stark entvölkert und durch deutsche Kolonisten wieder aufgebaut.

Am 4. Oktober 2010 ereignete sich im in der Stadt Ajka angesiedelten Aluminiumwerk der MAL AG (Magyar Aluminium) ein schwerer Industrieunfall, der so genannte Kolontár-Dammbruch. Aus dem ca. 1 km von Kolontár entfernten Deponiebecken traten 600.000 bis 700.000 Kubikmeter<ref name="NRiD">Neue Risse im Damm: Dorf vollständig evakuiert. DerStandard, 9. Oktober 2010, abgerufen am 10. Oktober 2023.</ref> ätzenden, schwermetallhaltigen Rotschlamms aus und überfluteten ca. 800 Hektar Land,<ref>"Redsludge" tragedy. Official Website of the Hungarian Government. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Oktober 2013; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/redsludge.bm.hu</ref> darunter den Großteil des Ortes Kolontár zum Teil hüfthoch. Zehn Menschen kamen bei dem Unfall ums Leben, 150 wurden verletzt.<ref name="NRiD" />

Sehenswürdigkeiten

  • Denkmal für die Opfer der Rotschlamm-Katastrophe (A vörösiszap-katasztrófa áldozatainak emlékére), errichtet 2011
  • Römisch-katholische Kirche Magyarok Nagyasszonya, erbaut 1772 (Barock), erweitert 1933
  • Szentháromság-Säule, erschaffen 1911

Verkehr

Durch Kolontár verläuft die Landstraße Nr. 7339. Die Gemeinde liegt an der Eisenbahnstrecke von Székesfehérvár nach Szombathely, der Personenverkehr an der Haltestelle Kolontár wurde jedoch 2012 eingestellt.

Weblinks

Commons: Kolontár – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Devecser