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Knoten Nußdorf

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Datei:KnotenNussdorf.jpg
Zwei der vier Donaukanalbrücken des Knotens Nußdorf

Der Knoten Nußdorf ist ein 1981 errichtetes, sich auf 500 m Flussstrecke ausbreitendes, vierteiliges Brückenbauwerk über den Donaukanal in der Nähe der Stadtteile Nußdorf und Heiligenstadt im Norden Wiens. Er verbindet für den motorisierten Individualverkehr wichtige Verkehrsströme und schließt direkt an das westliche Ende der autobahnmäßig ausgebauten Nordbrücke an. An einzelnen Brücken befinden sich neben der Fahrbahn auch öffentliche Fußwege, die teilweise nur über Stiegenanlagen erreichbar sind. Der Knoten liegt in den Bezirken 19 und 20.

Verkehrsrelationen

Der Knoten verknüpft (im Uhrzeigersinn) folgende Relationen:

Von den vier Brücken über den Donaukanal wurde die Verbindung zwischen Nordbrücke und Nußdorfer Lände mit dem Namen Nußdorfer Brücke versehen. Zwischen den vier Brücken befindet sich für Fußgänger und Radfahrer der Nußdorfer Steg (19. / 20. Bezirk). Bautechnisch interessant sind die Brücken vor allem wegen ihrer oft extremen Bogenlagen bei Spannweiten bis zu 70 Meter. Ohne die Nußdorfer Brücke besitzt der Knoten eine Verkehrsfläche von rund 54.000 Quadratmeter.

Umgebung

Der Knoten umrahmt die am Donaukanal gelegene Schiffsbautechnische Versuchsanstalt und befindet sich im Westen in geringer Entfernung vom Bahnhof Wien-Heiligenstadt der Franz-Josefs-Bahn (mit S 40), der Vorortelinie (S 45) und der Wiener U-Bahn (U4). Östlich schließt der von der S45 durchfahrene Frachtenbahnhof Brigittenau der Donauuferbahn an. Derzeit besteht im Süden zudem noch die Zufahrt zum vor der Stilllegung stehenden Nordwestbahnhof.

Vor allem aus Platzgründen führt die nach Klosterneuburg führende frühere Bundesstraße 14 (straßenbaurechtlich Klosterneuburger Straße genannt, ein in der Allgemeinheit in Wien wegen Verwechslungsgefahr mit einer Brigittenauer Hauptstraße nicht verwendeter Begriff) nördlich des Knotens Nußdorf in Hochlage nur wenige Meter am unter Denkmalschutz stehenden Nußdorfer Wehr vorbei, dessen Gesamteindruck darunter schwer leidet.

Literatur

  • Alfred Pauser: Brücken in Wien – Ein Führer durch die Baugeschichte. Springer Verlag, Wien 2005, ISBN 3-211-25255-X

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Koordinaten: 48° 15′ 9″ N, 16° 22′ 24″ O

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