Zum Inhalt springen

Knöselsbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Infobox Fluss

Der Knöselsbach (früher Rautendeller Bach) ist ein Fließgewässer zwischen den Bochumer Stadtteilen Sundern und Stiepel. Er ist ein nördlicher und rechter Zufluss der Ruhr und gilt hinter dem Lottenbach als größtes weitgehend erhaltenes Bachsystem im Süden Bochums.<ref>Michael Weeke: Kanäle graben Bächen Wasser ab. In: WAZ, Lokalteil Bochum, 13. November 2007</ref> Sein wichtigster Zufluss ist der Ranterdeller Bach.

Geographie

Verlauf

Der Knöselsbach entspringt im zum Bochumer Stadtteil Stiepel gehörenden Ortsteil Haar auf einer Höhe von Vorlage:Höhe westlich der Haarkampstraße in einem Wäldchen.

Er fließt zunächst gut zweihundert Meter in südlicher Richtung durch einen Waldstreifen und wird dann auf seiner linken Seite von dem Mittelkamps Siepen gestärkt. Knapp hundert Meter bachabwärts speist der Knöselsbach einen kleinen Fischteich. Er läuft begleitet von der Hülsbergstraße südwärts weiter durch Hülsmegge und wird dann bei Ridders Berg von links zunächst durch den Waßmers Siepen, dann auf der gleichen Seite durch den Finkensiepen und kurz danach auf der anderen Seite durch den Rautendeller Siepen verstärkt. Der Knöselsbach zieht nun etwa vierhundert Meter parallel zu L 705 (Kosterstraße) in Richtung Süd-Südwesten, unterquert dann bei einer Reithalle die Landstraße, fließt danach knapp dreihundert Meter süd-südostwärts durch Felder und Wiesen und nimmt dann auf seiner linken Seite den Ranterdeller Bach auf.

Von dort fließt der Knöselsbach in Richtung Südwesten zunächst durch Ackerland und dann durch die mit Kopfweiden bepflanzten Ruhrwiesen. Dieser Bereich ist Wasserschutzgebiet und wird zur Wassergewinnung genutzt.

Er mündet schließlich auf einer Höhe von ungefähr Vorlage:Höhe von rechts in die dort aus dem Ost-Südosten heranziehende Ruhr.

Der etwa 2,4 km lange Lauf des Knöselsbachs endet ungefähr 72 Höhenmeter unterhalb seiner Quelle, er hat somit ein mittleres Sohlgefälle von circa 29 ‰.

Einzugsgebiet

Das 5,031 km² große Einzugsgebiet des Knöselsbachs liegt im Ruhrtal wird durch ihn über die Ruhr und den Rhein zur Nordsee entwässert.

Es grenzt

Das Einzugsgebiet am Oberlauf ist besiedelt, im Bereich des Mittellaufs ist es bewaldet und am Unterlauf dominiert Ackerland.

Zuflüsse

Vorlage:Zuflussliste Tabellenkopf

Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile

Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenfuß

Geschichte

In seinem Tal befanden sich mehrere kleine Bergwerke, darunter die Zeche am Bliestollen, die urkundlich bereits 1627 erwähnt wurde. In ihren Stollen wurde Blei abgebaut. 1828 wurde hier für den Kohlebergbau eine Pferdeschleppbahn bis zur Ruhr angelegt, 1865 eine zweigleisige Dampfhaspelbahn. Im Jahre 1910 wurde in Stiepel die Kanalisation eingeführt, die dem Bach aber auch Wasser vorenthält. Bei einer ehemaligen Mühle (Knösels Mühle) befinden sich Fischteiche.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

DEFAULTSORT:Knoselsbach