Kloster St. Anna (Luzern)
Das Kloster St. Anna ist ein Kapuzinerinnen-Kloster auf dem Gerlisberg beim Dietschiberg in Luzern in der Schweiz. Sie sind nicht zu verwechseln mit der Gemeinschaft der St.-Anna-Schwestern, welche die in der Nähe liegende Klinik St. Anna gegründet haben.<ref>Gemeinschaft der St. Anna-Schwestern | Weltoffen, weitblickend und nahe bei den Menschen. Abgerufen am 28. Februar 2026.</ref>
Geschichte
Der Orden ist seit 1498 in Luzern beheimatet, dem Jahr, in dem fünf Terziarinnen aus Solothurn bei der St.-Anna-Kapelle auf der Bruchmatte ein klösterliches Leben aufnahmen. 1574 hatten sie ihr Klösterchen „unter den Bäumen“ beim Sternenplatz (heute Restaurant Stadtkeller) inmitten der Altstadt. 1599 zogen sie in die Rössligasse (ebenfalls in der Altstadt) und von 1619 bis 1904 wirkten sie im Bruchkloster (westlich der Altstadt). 1899 wurde das Kloster und die Liegenschaft von der Regierung des Kantons Luzern käuflich erworben. Nach langen Beratungen um einen neuen Bauplatz wurde ihnen von einem Gönner der Familie Crivelli ein solcher auf dem Gerlisberg angeboten. Das neue Kloster wurde vom damaligen Kantonsingenieur Müller in den Jahren 1901 bis 1904 gebaut.
Hostienbäckerei
Im Kloster befindet sich eine Hostienbäckerei. Die Hostien werden mangels Nachwuchs nicht mehr von den Schwestern, sondern von Laien vorwiegend in Handarbeit hergestellt.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 47° 3′ 33″ N, 8° 20′ 11″ O; CH1903: 668204 / 212406
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