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Klettenberger Mühlgraben

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Klettenberger Mühlgraben
meist kurz nur "Mühlgraben" (va. Uffe und Halebach)

Daten
Gewässerkennzahl DE: 5648148
Lage Landkreis Nordhausen, Thüringen (Deutschland)
Flusssystem Elbe
Abfluss über Ichte → Helme → Unstrut → Saale → Elbe → Nordsee
Quelle zwischen Branderode und Klettenberg am Eselsberg
51° 33′ 55″ N, 10° 35′ 47″ O
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Quellhöhe ca. 260 m ü. NHN<ref name="TK25">Topografische Karte 1:25.000</ref>
Mündung nahe Holbach in die IchteKoordinaten: 51° 31′ 55″ N, 10° 36′ 42″ O
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Mündungshöhe 206,2 m ü. NHN<ref name="TK25" />
Höhenunterschied ca. 53,8 m
Sohlgefälle ca. 11 ‰
Länge 5 km
Durchflossene Stauseen Hochwasserrückhaltebecken HRB Holbach<ref>www.thueringer-fernwasser.de</ref>
Gemeinden Hohenstein

Der (Klettenberger) Mühlgraben, historisch auch Uffe genannt, ist ein etwa 5 km langer, nordnordwestlicher und orographisch linker Zufluss der Ichte im thüringischen Landkreis Nordhausen.

Verlauf und Einzugsgebiet

Der Mühlgraben beginnt der thüringisch-niedersächsischen Landesgrenze im Naturpark Südharz nicht weit des Flusses Uffe, von dem er einst künstlich abgezweigt wurde. Sein Ursprung liegt nördlich des Hohensteiner Ortsteils Klettenberg auf etwa 260 m ü. NHN<ref name="TK25" /> auf dem Osthang des Eselsberges (278,6 m) – wenige Meter vor einer Brücke der Kreisstraße 9.

Der überwiegend nach Südsüdosten fließende Mühlgraben verläuft durch die Hohensteiner Ortsteile Klettenberg und Holbach, um kurz danach – etwa 300 m südlich der Holbacher Wiesenmühle – auf 206,2 m<ref name="TK25" /> Höhe in den Helme-Zufluss Ichte zu münden.

Das Einzugsgebiet des Mühlgrabens ist sehr stark von Karsterscheinungen geprägt (mehrere Tümpelquellen und Versickerungsstrecken).

Geschichte

Der Klettenberger Mühlgraben wurde im 17. Jahrhundert<ref name="WN25102012" /> künstlich angelegt, als Abzweigung von der zur Wieda strebenden Uffe, die im Unterlauf Sachsengraben heißt. Die Abzweigung liegt nahe dem zum niedersächsischen Bad Sachsa gehörenden Neuhof. Bis 1961<ref name="WN25102012" /> trieb das Wasser in Klettenberg und Holbach bis zu zehn Mühlen. Der Mühlgraben kreuzte unter Ausnutzung kleiner Mulden die Wasserscheide zwischen Uffe und Ichte in Nord-Süd-Richtung.

Einzelnachweise

<references> <ref name="WN25102012">Erinnerung an eine fast vergessene mittelalterliche Ingenieurleistung, vom 25. Oktober 2012, abgerufen am 16. März 2012, auf walkenrieder-nachrichten.com</ref> </references>

Weblinks