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Klemmhülse

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Klemmhülse.JPG
Eine Klemmhülse mit den Maßen 4 × 40 mm
Datei:Klemmhülse Profil.JPG
Profilansicht einer Klemmhülse
Datei:Klemmhülse Griff.JPG
Anwendungsbeispiel für eine Klemmhülse, hier als Drehpunkt eines Griffes an einer Klemmschraube

Eine Klemmhülse ist ein metallisches Bauteil, das zum Sichern oder Befestigen als Drehpunkt für bewegliche Bauteile oder als Splint eingesetzt wird.

Funktionsweise

Die Klemmhülse wird in ein gebohrtes Loch eingeschlagen, das etwas kleiner ist als der Außendurchmesser der Klemmhülse. Durch das Einschlagen in das kleine Loch wird die Klemmhülse etwas zusammengedrückt. Durch die Federkraft hält sich die Klemmhülse in dem eingeschlagenen Loch und kann z. B. als Drehpunkt zwischen zwei Bauteilen eingesetzt werden; das Loch des Bauteils, welches sich an der Klemmhülse frei bewegen soll, muss geringfügig größer sein als die Klemmhülse.

Material

Klemmhülsen werden vorwiegend aus Federstahl, teilweise auch rostfreiem Stahl oder Messing gefertigt.