Kleinlöbichau
Kleinlöbichau Gemeinde Großlöbichau
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(74)&title=Kleinl%C3%B6bichau 50° 56′ N, 11° 42′ O
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dim=10000 | globe= | name=Kleinlöbichau | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 300 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 1,52 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Kleinlöbichau, Gemeinde Großlöbichau. In: GEOindex. Abgerufen im Februar 2026.</ref> | |||||
| Einwohner: | ca. 74 (2011)<ref name="Gindex" /> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 49 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. März 1951 | |||||
| Postleitzahl: | 07751 | |||||
| Vorwahl: | 03641 | |||||
Lage von Kleinlöbichau in Thüringen
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Kleinlöbichau ist ein Ortsteil der Gemeinde Großlöbichau im thüringischen Saale-Holzland-Kreis.
Geographie
Das Rundlingsdorf Kleinlöbichau liegt 2 km östlicher im Gembdental als die Hauptgemeinde am auslaufenden Nordhang auf einer Anhöhe. Diese Gegend ist ein Kaltluftsammelgebiet des Gembdentales und war landwirtschaftlich geprägt. Die Bundesstraße 7 führt etwa 500 m nördlich von Jena Richtung Eisenberg/Autobahn vorbei. Im Ort sind 50 Einwohner beheimatet.
Geschichte
Kahl weist die urkundliche Ersterwähnung des Ortes vom 19. Februar 1406 nach.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 145.</ref> Die Gemeinde geht von 1353 aus. Nach einer Urkunde wurde der Ort „Ubir Lobichow“ darin erwähnt.
Der Ort gehörte zum Besitz des Klosters Bürgel und kam nach dessen Auflösung im Zuge der Reformation im Jahr 1526 zum ernestinischen Amt Bürgel.<ref>Johann Ernst Fabri: Geographie für alle Stände. Theil 1, Band 4: Welcher die Fortsetzung und den Beschluß vom Obersächsischen Kreise enthält. Schwickert, Leipzig 1793, S. 43 f.</ref> Dieses gehörte aufgrund mehrerer Teilungen zu verschiedenen Ernestinischen Herzogtümern. Ab 1815 war der Ort Teil des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach,<ref>Staats-Handbuch des Großherzogthums Sachsen-Weimar-Eisenach. 1827, ZDB-ID 514527-2, S. 121 f. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im November 2022. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> welches ihn 1850 dem Verwaltungsbezirk Weimar II (Verwaltungsbezirk Apolda) angliederte.<ref>II. Verwaltungsbezirk (Apolda). Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. August 2022; abgerufen am 28. Februar 2026.</ref> 1920 kam Kleinlöbichau zum Land Thüringen.
Am 1. März 1951 wurde Kleinlöbichau nach Großlöbichau eingemeindet.<ref>Rainer Pfingst: Kleinlöbichau. Abgerufen am 28. Oktober 2017.</ref>
Die Dorfkirche Kleinlöbichau ist die kleinste Kirche am Kirchenradweg Jena – Thalbürgel und nahe dessen topographischem Höhepunkt. Sie wurde 2013 in das Verzeichnis der Radwegekirchen aufgenommen<ref>Listeneintrag zur Dorfkirche Kleinlöbichau. In: Radwegekirchen der EKD. Abgerufen am 4. Februar 2020.</ref>.
Wirtschaft
- Nach wie vor spielt die Landwirtschaft eine Rolle. Deshalb sind auch noch Streuobstwiesen an den Ortsrändern vorhanden.
- Auch die naturnahen Teiche locken Besucher zum Erholungsgebiet „Wöllmisse“.
- Ein Gewerbegebiet wurde errichtet.
- 1989 war der Baubeginn für ein Wohngebiet.
Weblinks
Einzelnachweise
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