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Kleines Spital

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Datei:KleinesSpital.jpg
Kleines Spital
Datei:Weißenburg, Friedrich-Ebert-Straße 10-002-.jpg
Rückwärtige Sicht

Das Kleine Spital ist ein Bauwerk in der denkmalgeschützten Altstadt von Weißenburg in Bayern, einer Großen Kreisstadt im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Das Gebäude ist unter der Denkmalnummer D-5-77-177-152 als Baudenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen.<ref name="denkmalliste">Ehem. kleines Spital, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (PDF, abgerufen am 27. April 2023).</ref>

Geographische Lage

Das Gebäude mit der postalischen Adresse Friedrich-Ebert-Straße 10 befindet sich gegenüber der Spitalkirche am Übergang vom Marktplatz zur Friedrich-Ebert-Straße direkt am Spitaltor auf einer Höhe von 417 m ü. NHN.<ref name="BY">Topographische Karten, Bayerisches Vermessungsamt (BayernAtlas). Abgerufen am 27. November 2023.</ref>

Das Gebäude steht auf der Weißenburger Flurnummer 1.<ref name="denkmälerinbayern">Gotthard Kießling: Stadt Weißenburg i. Bay. (= Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege [Hrsg.]: Denkmäler in Bayern. Band V.70/2). Karl M. Lipp Verlag, München 2001, ISBN 3-87490-582-9, S. 74.</ref>

Baubeschreibung und Geschichte

Im Jahre 1447 wurde ein bürgerliches Spital in Weißenburg eingerichtet. Das Spitalwesen war eine bedeutende Geldquelle für Stadt und Kirche, weshalb man das Kleine Spital im Jahre 1586 an die Spitalkirche im ehemaligen Zwinger hinzubaute. 1729 fand im Zuge der Umbauarbeiten der Spitalkirche eine Barockisierung des Spitals durch Gabriel de Gabrieli statt. Im 19. Jahrhundert waren hier zwei Schulräume, später das Gesundheitsamt und die Bezirkskasse untergebracht. Von 1925 bis 1935 sowie 1954 bis 1966 befand sich die Stadtbibliothek Weißenburg im Kleinen Spital.<ref>Beschreibung der Bibliothek Weißenburg</ref> 1909 wurde ein Fußgängerdurchgang angelegt. Heute wird das Kleine Spital als Geschäftsgebäude genutzt.

Das Kleine Spital ist ein zweigeschossiger Mansarddachbau, das mit sechs Achsen gegliedert ist, wobei das Erdgeschoss korbbogige (heute stichbogige) Fenster und das Obergeschoss rechteckige Fenster aufweist mit dazu korrespondierenden Dachgauben.<ref name="denkmalliste"/><ref name="denkmälerinbayern"/>

Literatur

  • Gotthard Kießling: Stadt Weißenburg i. Bay. (= Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege [Hrsg.]: Denkmäler in Bayern. Band V.70/2). Karl M. Lipp Verlag, München 2001, ISBN 3-87490-582-9, S. 74.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 49° 1′ 47,5″ N, 10° 58′ 14,7″ O

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