Kleine Schmalenau
Die Kleine Schmalenau ist ein 10,6 kmVorlage:GeoQuelle langer Zufluss des zur Möhnetalsperre gehörenden Hevesees und damit ein linker Nebenfluss der Heve in Nordrhein-Westfalen, Deutschland.
Geographie
Die Kleine Schmalenau entspringt im Arnsberger Wald am Sattel zwischen Damberg und Haskers Brücher. Die Quelle liegt etwa 750 Meter nördlich von Dinschede in unmittelbarer Nähe des Plackweges auf einer Höhe von Vorlage:Höhe. Von hier aus fließt der Bach zunächst in nördliche Richtungen. Nach etwa der Hälfte des Weges wendet sich der Lauf nach Nordwesten. Nach 10,6 km Fließstrecke mündet die Kleine Schmalenau in den Hevesee, einem Vorstau der Möhnetalsperre. Die Höhenlage der Mündung liegt heute bei Vorlage:Höhe Höhe.
Bei einem Höhenunterschied von 176 m beträgt das mittlere Sohlgefälle 16,6 ‰. Das 17,909 km² große Einzugsgebiet wird über Heve, Möhne, Ruhr und Rhein zur Nordsee entwässert.
Nebenflüsse
Die Kleine Schmalenau nimmt zahlreiche kürzere Nebenflüsse auf. Wichtigster Nebenfluss ist mit 6,4 km Länge die Hevensbrink. Im Folgenden werden die Nebenflüsse der Kleinen Schmalenau aufgeführt, wie sie im Gewässerverzeichnis NRWVorlage:GeoQuelle geführt werden.
Vorlage:Zuflussliste Tabellenkopf |- | Aubach | align="right" | 4,412 | align="right" | rechts | align="right" | 0,8 | 276268-12 |- | Große Braumke | align="right" | 3,970 | links | align="right" | 1,3 | 276268-14 |- | Teufelssiepen | align="right" | 3,294 | align="right" | rechts | align="right" | 0,8 | 276268-2 |- | Hevensbrink | align="right" | 2,296 | links | align="right" | 6,4 | 276268-4 |- | N.N. | align="right" | 1,695 | links | align="right" | 1,4 | 276268-52 |- | Worbke | align="right" | 1,318 | align="right" | rechts | align="right" | 2,0 | 276268-6 |- | Elmecker Siepen | align="right" | 0,182 | links | align="right" | 3,1 | 276268-8 |}
Natur und Umwelt
Die Kleine Schmalenau lag von 1998 bis 2021 im gesamten Lauf im Naturschutzgebiet Breitenbruch-Neuhaus bzw. im Naturschutzgebiet Oberlauf der Kleinen Schmalenau.<ref name="LpArnsberg" /> Seit 2021 gehört das Gebiet zum Naturschutzgebiet Arnsberger Wald (Arnsberg).<ref name="LP Arnsberg neu">Vorlage:Internetquelle</ref>
Für dieses Gebiet laufen zurzeit Bemühungen einen Nationalpark Arnsberger Wald auszuweisen. Es ist bereits Teil des Naturpark Arnsberger Wald. Am Bach brütet der Eisvogel und der in den angrenzenden Wäldern brütende Schwarzstorch ist häufiger Nahrungsgast. Eine botanische Besonderheit ist ein ausgedehntes Vorkommen des Straußenfarns (Matteuccia struthiopteris) im Unterlauf der Kleinen Schmalenau.<ref name="Stichmann" /> Die Kleinen Schmalenau ist Teil eines zurzeit laufenden Life-Projekts der Europäischen Union Bachtäler im Arnsberger Wald. Bei diesem Projekt werden Fichtenbestände am Bach in naturnahe Wälder verwandelt, ferner frühere Bachbegradigungen und Uferverbauungen entfernt.
Siehe auch
Literatur
- Hochsauerlandkreis – Untere Landschaftsbehörde (Hrsg.): Landschaftsplan Arnsberg, Meschede 1998, S. 25 ff.
Weblinks
Einzelnachweise
<references>
<ref name="DGK5">Deutsche Grundkarte (DGK 5) in Vorlage:GeoQuelle</ref>
<ref name="Mükm">Mündungslage der Zuflüsse entsprechend der Fließgewässer-Kilometrierung der Kleinen Schmalenau;
laut Gewässerstationierungskarte in Vorlage:GeoQuelle</ref>
<ref name="GKZ">Zur besseren Übersicht und Sortierung flussabwärts ist pro Fließgewässer in die Gewässerkennzahl (GKZ) nach der Ziffer „276268“, die für die Kleine Schmalenau steht, jeweils ein Bindestrich eingefügt.</ref>
<ref name="Stichmann">Wilfried Stichmann: Vorlage:Webarchiv, auf lwl.org (PDF; 1,29 MB)</ref>
<ref name="LpArnsberg">Hochsauerlandkreis – Untere Landschaftsbehörde: Landschaftsplan Arnsberg, Meschede 1998</ref>
</references>