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Kleine Röder (Große Röder)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kleine Röder
Datei:Kleine Roeder Muendung.jpg
Mündung in die Große Röder bei Ottendorf-Okrilla

Mündung in die Große Röder bei Ottendorf-Okrilla

Daten
Gewässerkennzahl DE: 53844
Lage Landkreis Bautzen, Sachsen, Deutschland
Flusssystem Elbe
Abfluss über Große Röder → Schwarze Elster → Elbe → Nordsee
Ursprung am Eierberg bei Lichtenberg
51° 10′ 12″ N, 13° 58′ 47″ O
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Quellhöhe 302 m ü. NN
Mündung von rechts in Cunnersdorf (Ortsteil von Ottendorf-Okrilla) in die Große RöderKoordinaten: 51° 10′ 44″ N, 13° 48′ 45″ O
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Mündungshöhe 162 m ü. NN
Höhenunterschied 140 m
Sohlgefälle 7 ‰
Länge 20 km
Linke Nebenflüsse Orla
Rechte Nebenflüsse Mittelwasser
Gemeinden Wachau, Lichtenberg, Ottendorf-Okrilla
Datei:Kleine Roeder (Gr Roeder).jpg
Verlauf von der Quelle nördlich Leppersdorf bis zur Mündung in die Große Röder bei Ottendorf-Okrilla

Verlauf von der Quelle nördlich Leppersdorf bis zur Mündung in die Große Röder bei Ottendorf-Okrilla

Die Kleine Röder oder Wilde Röder ist ein etwa 20 km langer Wasserlauf in Sachsen im Einzugsgebiet der Elbe.

Beschreibung

Das Gewässer entspringt am Südwesthang des Eierberges bei Lichtenberg im Landkreis Bautzen in ca. 300 Metern Höhe.

Unterhalb von Leppersdorf ändert der Bach seine südwestliche Abflussrichtung nach Norden und folgt damit der allgemeinen Geländeabdachung. Er durchfließt Kleindittmannsdorf mit vier ehemaligen Wassermühlen. Am Rand der mächtigen Okrillaer Beckensande schwenkt der Lauf in eine westliche Richtung und bildet die südliche Grenze der Mittelheide nördlich Lomnitz. Nach der Mündung des aus Großnaundorf kommenden Mittelwassers fließt die Kleine Röder südlich der Laußnitzer Heide weiter Richtung Westen bis Ottendorf-Okrilla. Sie mündet schließlich im Ortsteil Cunnersdorf von rechts in die Große Röder. Weitere Nebenbäche sind von Süden die Orla (Quelle bei Feldschlößchen) und von Norden das Lichtenberger Wasser.

Es gab häufig Hochwasserereignisse im Einzugsgebiet der Kleinen Röder. Größere Schäden unterschiedlichen Ausmaßes sind für die Jahre 1958, 2002, 2006, 2010, 2011, 2012 und 2013 belegt.<ref name="HW_Plan">Nachhaltiger Wiederaufbauplan für die Kleine Röder - Erstellung von Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten und eines Hochwasserrisikomanagementplans. Endfassung Dezember 2017 pdf</ref> Ein großes Hochwasser trat am 12. und 13. August 2002 auf.<ref name="HW_Plan" /> Dabei kam es zu hohen Schäden insbesondere in Leppersdorf und Ottendorf-Okrilla.<ref name="HW_Plan" /> Außerdem wurde das Tosbecken des Stausees Kleindittmannsdorf zerstört.<ref name="HW_Plan" />

Galerie

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Commons: Kleine Röder (Landkreis Bautzen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />