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Klein Bohrau

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Klein Bohrau, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), war ein Ortsteil der ehemals selbstständigen Gemeinde Bohrau (heute Ortsteil der Stadt Forst). 1962 hatte der Ort 45 Einwohner. In den Jahren 1986/87 erfolgte der Abriss. Zu diesem Zeitpunkt mussten noch 20 Einwohner umgesiedelt werden.<ref name="Archiv">Dokumentation bergbaubedingter Umsiedlungen, Archiv verschwundener Orte, S. 121, Forst 2010</ref> Die Ortslage liegt im Gebiet des Tagebaus Jänschwalde.

Datei:Klein Briesnig Mały Rjasnik - Ausschnitt Meßtischblatt Forst.jpg
Messtischblatt 1920 Ausschnitt

Lage

Klein Bohrau lag in der Niederlausitz an der Malxe und westlich des Dorfes Bohrau.

Geschichte

Klein Bohrau war ein sogenannter „Ausbau“ des Ortes Bohrau, eine vergleichsweise junge Siedlung, die 1803 erstmals schriftlich erwähnt wurde. Im Kirchenbuch von Mulknitz wurde die Siedlung als „neue Häuser in Bohrau“ bezeichnet.<ref name="Archiv" /> Aufgrund der großen Schafherden auf den herrschaftlichen Höfen in Bohrau entstand eine Schäferei in Klein Bohrau. Um diese herum wurden in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts Hütten errichtet. 1880 gab es zehn Hofstellen. Im Urmesstischblatt von 1845 ist die Siedlung unter dem Namen „Bohrauer Hütten“ verzeichnet.

Im Jahr 1880 wurde festgestellt, dass 25 Einwohner aktiv sorbisch sprachen, 1956 sprach keiner der Einwohner mehr sorbisch.

Siehe auch

Literatur

  • Dokumentation bergbaubedingter Umsiedlungen, Archiv verschwundener Orte, Forst 2010

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 51° 47′ 2″ N, 14° 34′ 3″ O

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