Zum Inhalt springen

Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg gGmbH
Datei:Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg Logo.svg
Logo
Ort Bernau bei Berlin, Ortsteil Waldsiedlung, Bussardweg 1

Bundesland Brandenburg
Staat Deutschland
Koordinaten 52° 43′ 58″ N, 13° 29′ 9″ OKoordinaten: 52° 43′ 58″ N, 13° 29′ 9″ O
 {{#coordinates:52,732777777778|13,485833333333|primary
dim=500 globe= name= region=DE-BE type=building
  }}
Geschäftsführerin Sandra Bandholz
Betten 28, plus 72 (Angehörige)
Mitarbeiter ca. 45 (2017)
davon Ärzte 4
Fachgebiete Rehabilitation
Gründung 24. November 2008
Website www.knkbb.de
Lage
Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg (Berlin)
Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg (Berlin)

Die Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg gGmbH in Bernau bei Berlin war eine gemeinnützige familienorientierte Rehabilitationsklinik für herz- und krebskranke Kinder und ihre Familien. Sie wurde am 13. März 2009 eröffnet. Zum 31. Dezember 2019 stellte sie ihren Betrieb ein.

Die Kindernachsorgeklinik setzte das Konzept der Familienorientierten Rehabilitation nach dem Vorbild der Nachsorgeklinik Tannheim um.<ref>Markus Baier: Anwalt für den Patient Familie. In: Südkurier, 15. November 2010.</ref> Die Kindernachsorgeklinik bestand aus sechs Gebäuden mit Wohneinheiten und Therapieräumen. Neben der medizinischen Betreuung, Ergotherapie, Physiotherapie und Psychotherapie bot die Klinik eine Kindertagesstätte, eine Schule, eine Schwimm- und Sporthalle und einen Jugendclub. Die Klinik hatte Kapazitäten für 28 Patienten und 72 Familienmitglieder. Die Klinik wurde in der Waldsiedlung, einem Ortsteil der Stadt Bernau bei Berlin, in ehemaligen Wohngebäuden von Mitgliedern der DDR-Regierung betrieben.

Zum 31. Dezember 2019 stellte die Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg den Geschäftsbetrieb ein, nachdem sich die Mietkosten auf dem genutzten Gelände in Wandlitz sowie ein geplantes Neubauprojekt in Strausberg als nicht mehr finanzierbar erwiesen hatten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Mit ganzem Herzen gekämpft – und doch verloren“. RehaNews24, 30. November 2019 (Memento vom 28. Dezember 2019 im Internet Archive).</ref>

Im Januar 2024 wurde die Nachsorgeklinik am Straussee gGmbH gegründet, die über die milaa gGmbH eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Evangelischen Diakonievereins Berlin-Zehlendorf ist.<ref>Inbetriebnahme der Nachsorgeklinik in Strausberg. Evangelischer Diakonieverein Berlin-Zehlendorf, 16. September 2024, abgerufen am 1. März 2025.</ref> Sie soll die Aufgaben der Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg übernehmen und ist die Betreiberin einer neuen Klinik am Straussee, die von der gemeinnützigen Peter und Ingeborg Fritz Stiftung für 25 Millionen Euro errichtet wurde. Das Land Brandenburg stellt eine Bürgschaft über 9 Millionen Euro für die Nachsorgeklinik in Strausberg zur Verfügung.<ref>Inbetriebnahme der Nachsorgeklinik am Straussee finanziell sichergestellt. In: Ministerium der Finanzen und für Europa in Brandenburg. 23. Dezember 2025, abgerufen am 9. Februar 2026.</ref> Die Eröffnung der Klinik ist für April 2026 geplant.<ref>Nachsorgeklinik für Kinder soll bald die Türen öffnen. RBB24, 17. September 2024.</ref><ref>Über uns: Geschichte. Nachsorgeklinik am Straussee, abgerufen am 1. März 2025.</ref>

Gesellschafter

Einzelnachweise

<references />