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Kinderkrankenhaus Park Schönfeld

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kinderkrankenhaus Park Schönfeld

Trägerschaft Klinikum Kassel
Ort Kassel

Bundesland Hessen
Staat Deutschland
Koordinaten 51° 17′ 48″ N, 9° 28′ 49″ OKoordinaten: 51° 17′ 48″ N, 9° 28′ 49″ O
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Ärztlicher Direktor Friedrich-Karl Tegtmeyer
Betten 138
Mitarbeiter 363<ref name="hna20110727">HNA (Hrsg.): Gebäude des Kinderkrankenhaus Park Schönfeld steht zum Verkauf. 27. Juli 2011 (hna.de [abgerufen am 11. November 2012]).</ref>
davon Ärzte 37<ref name="hna20110727" />
Zugehörigkeit Nordhessen
Gründung 1909
Website park-schoenfeld.de
Lage
Kinderkrankenhaus Park Schönfeld (Hessen)
Kinderkrankenhaus Park Schönfeld (Hessen)

Das Kinderkrankenhaus Park Schönfeld war ein Tochterunternehmen des Klinikums Kassel in Kassel (Hessen, Deutschland). Die Gesundheit Nordhessen Holding (GNH AG) hatte das Kinderkrankenhaus Park Schönfeld von dem Deutsch-Evangelischen Frauenbund übernommen und dem Klinikum Kassel zugeordnet.<ref name="klinik">GNH AG (Hrsg.): Kliniken der Gesundheit Nordhessen. (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />klinikum-kassel.de (Memento vom 3. Juli 2007 im Internet Archive) [abgerufen am 11. November 2012]).</ref> Als das Kinderkrankenhaus geschlossen wurde, waren 363 Personen (37 Ärzte und 207 Pflegekräfte) dort beschäftigt.<ref name="hna20110727" />

Geschichte

1909 wurde das Kinderkrankenhaus Park Schönfeld auf Initiative von Felix Blumenfeld und Elisabeth Consbruch, Mitbegründerin des Deutsch-Evangelischen Frauenbunds (DEFB) und Leiterin von dessen Kasseler Ortsgruppe, als Kinderheim eröffnet. Jedoch wandelte es sich schon im Laufe der nächsten Jahre zu einem Kinderkrankenhaus, dessen erster Chefarzt Blumenfeld wurde. Dieser Wandel war 1917 abgeschlossen. In diesem Jahre kam die staatliche Anerkennung als Säuglingspflegeschule (später wandelte sich dieser Begriff in Kinderpflegeschule).<ref name=historie>GNH AG (Hrsg.): Kinderkrankenhaus Park Schönfeld. Historie. (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />klinikum-kassel.de (Memento vom 5. Juli 2007 im Internet Archive) [abgerufen am 11. November 2012]).</ref>

1928 wurde die chirurgische Kinderstation eröffnet, die 1975 zu „hauptamtlichen“ Abteilungen Kinderchirurgie und Kinderanästhesie ausgebaut wurden. Die Jahre 1976–1978 waren geprägt durch Erweiterungsbauten und Umbauarbeiten in den Bereichen: Kinderchirurgie und Kinderradiologischen Abteilung. 1988 wurde der Kinderchirurgische Bereich nochmals stark erweitert.<ref name=historie />

Das Jahr 1934 war durch den Bau des Bettenhauses geprägt.<ref name=historie />

Der Zweite Weltkrieg brachte Einschränkung mit sich, so dass das Kinderkrankenhaus von 1942 bis 1946 nach Helmarshausen (Bad Karlshafen) umgesiedelt wurde. Der Wiederaufbau dauerte bis 1948.<ref name=historie />

1962 wurde das Schwesternhaus gebaut und Räumlichkeiten wurden für die Kinderkrankenpflegeschule geschaffen.<ref name=historie /> Die Jahre 1963–1973 waren geprägt durch den Ausbau und die Renovierung des Mutter- und Bettenhauses. 1974 schließlich wurde der Spiel- und Parkplatz angelegt. Um schneller akutmedizinische Betreuung für das Gebiet Nordhessen zu leisten, wurde 1992 ein Hubschrauberlandeplatz angelegt.<ref name=historie /> Schließlich wurde 1996 ein neues Kapitel der medizinischen Versorgung begonnen: Der Umbau bzw. Neubau der Intensiv- und Frühgeborenenstation. Diese wurde sukzessive um die Station für Frührehabilitation von schwer schädel-hirn-geschädigter Kinder erweitert.<ref name=historie /> 2001 kam die Psychosomatische Station als letzter Baustein hinzu.<ref name=historie />

2003 erfolgte die Übernahme durch die GNH AG. 2007 erfolgte die Grundsteinlegung mit dem Klinikum Kassel für ein neues Zentrum für Frauen- und Kindermedizin im Klinikum Kassel.

Im Jahr 2011 wurde das Kinderkrankenhaus Park Schönfeld als einzige Einrichtung in Nordhessen als Mukoviszidose-Zentrum anerkannt.<ref>HNA (Hrsg.): Zentrum für Mukoviszidose. 11. Juli 2011 (hna.de [abgerufen am 11. November 2012]).</ref> Am 1. Dezember 2011 zog das Kinderkrankenhaus Park Schönfeld in das neugebaute Zentrum für Frauen- und Kindermedizin am Klinikum Kassel um.<ref>HNA (Hrsg.): Kinderklinik ist nun in der Mönchebergstraße. 30. November 2011 (hna.de [abgerufen am 11. November 2012]).</ref>

Seit dem beschlossenen Umzug des Kinderkrankenhaus Park Schönfeld in das Zentrum für Frauen- und Kindermedizin im Jahr 2010 wird eine entsprechende Nachfolgenutzung des Baus gesucht. Der Ortsbeirat des Kasseler Stadtteils Südstadt, in dem das ehemalige Kinderkrankenhaus seinen Standort hat, schlug vor, das Gebäude in ein Kinderhospiz umzuwandeln.<ref>HNA (Hrsg.): Kinderhospiz für Kassel. 11. September 2011 (hna.de [abgerufen am 11. November 2012]).</ref> Im Jahr 2012 wurde vorgeschlagen, den leerstehenden Bau in eine Unterkunft für Asylsuchende umzuwandeln<ref>HNA (Hrsg.): Stadt und Kreis suchen nach Alternativen zur Unterbringung der Asylbewerber. 11. September 2012 (hna.de [abgerufen am 11. November 2012]).</ref> und ab Ende 2014 wurde es auch als solches genutzt.<ref>HNA (Hrsg.): Park Schönfeld: Erste Flüchtlinge im Kinderkrankenhaus. 18. Dezember 2014 (hna.de [abgerufen am 24. April 2016]).</ref> Aktuell wird das einstige Krankenhaus u. a. als Unterkunft für Studenten der CVJM-Hochschule genutzt, die das Gebäude anmietet, aber auch andere Menschen wohnen dort. Mittlerweile wurde das Gebäude kernsaniert und darin befinden sich keine Studenten-WGs mehr, sondern Ferienwohnungen glaube ich sind das.

Abteilungen

Das Kinderkrankenhaus hatte folgende Abteilungen:<ref>GNH AG (Hrsg.): Willkommen im Kinderkrankenhaus Park Schönfeld. (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />klinikum-kassel.de (Memento vom 30. Juli 2007 im Internet Archive) [abgerufen am 11. November 2012]).</ref>

  • Kinder- und Jugendmedizin
  • Kinderchirurgie
  • Kinderanästhesie
  • Kinderradiologie
  • Sauglingschirurgie
  • Kinderschönheitsoperationen (nach schweren Brandverletzungen)

Für die Bereiche HNO und Mund-Kiefer-Chirurgie gab es Kooperationen mit niedergelassenen HNO-Ärzten, Zahnärzten und Mund-Kiefer-Chirurgen, die im Kinderkrankenhaus operierten.

Einzelnachweise

<references />

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