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Kinana ibn ar-Rabi'

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Kinana ibn ar-Rabi, arabisch{{#if:كنانة بن الربيع‎| {{#invoke:Vorlage:lang|fold}}{{#if:| {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}}}{{#if:Kināna b. ar-Rabīʿ|, DMG {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}}}{{#if:| <templatestyles src="IPA/styles.css" />{{#if:|[}}{{#if:

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Der Überlieferung nach hatte seine Ehefrau Safiyya bint Huyayy einen Traum, in dem sie sah, dass ein leuchtender Mond über Medina stand. Das Gestirn wanderte langsam nach Chaibar, wo es in ihren Schoß fiel. Als Safiyya erwachte, erzählte sie ihrem Mann von ihrem Traum.<ref>Jotiar Bamarni: Die faszinierende Lebensgeschichte des letzten Propheten Muhammad, 3., überarbeitete Auflage, S. 161</ref> Kinana ibn ar-Rabi schlug sie ins Gesicht, sodass sie beinahe ein Auge verlor, und sagte: „Das kann nur heißen, dass du an Muhammad, dem König der arabischen Halbinsel, interessiert bist!“.<ref>As-Sira An-Nabawiya(die Biografie des Propheten) von Ibn Hischam, S. 513–514</ref> Es war ihm bekannt, dass sie mit Muhammad sympathisierte.<ref>Jotiar Bamarni: Die faszinierende Lebensgeschichte des letzten Propheten Muhammad, 3., überarbeitete Auflage, S. 161</ref>

Im Zuge der Eroberung Chaibars,<ref>Siehe Zug nach Chaibar</ref> wohin sein Stammes nach der Vertreibung aus Medina 625 n. Chr. geflohen war, verpflichtete sich sein Stamm gegen Gewährung von Schutz, den Aufenthaltsort all seiner Besitztümer preiszugeben.<ref name="Kister71">Meir Jacob Kister: The Massacre of the Banū Quraiẓa: A re-examination of a tradition. In: Jerusalem Studies in Arabic and Islam 8, 1986, S. 71</ref> Da Kinana den Schatz seiner Familie, der Abu 'l-Huqayq, verwahrte, ließ Mohammed ihn foltern, bis er den Standort des Schatzes preisgab, und ließ ihn später töten, nachdem auch seine Brüder – al-Rabi' ibn al-Rabi' und Sallam ibn al-Rabi', die beiderseits erklärte Gegner Mohammeds waren – hingerichtet worden waren.<ref name="Kister71" /> Kurz darauf heiratete Mohammed Kinanas Witwe.

Die Folter und darauf folgende Exekution ibn al-Rabi's wurde auch in der islamischen Rechtswissenschaft aufgegriffen: Der berühmte Jurist asch-Schaibani ist in seinem grundlegenden Werk über das islamische Völkerrecht auf dieses Ereignis Bezug nehmend zum Schluss gekommen, dass ein Feind getötet werden darf, wenn ihm muslimischerseits unter bestimmten Bedingungen Schutz gewährt wird, dieser allerdings sich des Verrats schuldig macht oder den vertraglich auszuhändigenden Gegenstand verbirgt.<ref>Siehe Meir Jacob Kister: The Massacre of the Banū Quraiẓa: A re-examination of a tradition. In: Jerusalem Studies in Arabic and Islam 8, 1986, S. 71 sowie dortige Quellenangaben</ref>

Fußnoten

<references />

{{#if: Kinana ibn ar-Rabi' | {{#if: Kināna b. ar-Rabīʿ | {{#if: Gegner von Mohammed und Anführer des in Yathrib (Medina) ansässigen Stammes der Banu Nadir | {{#if: 6. Jahrhundert oder 7. Jahrhundert | {{#if: | {{#if: 628 | {{#if: |

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