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Kim Yŏng-ju

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Kim Yŏng-ju (* 1920 in Mangyŏngdae bei Heijō, Unterprovinz Heian-nandō, Provinz Chōsen, damaliges Japanisches Kaiserreich, heutiges Nordkorea; † Dezember 2021<ref>Brother of North Korea's founder Kim dies: state media. In: yna.co.kr. 15. Dezember 2024, abgerufen am 24. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war ein nordkoreanischer Politiker. Er war Ehrenvizepräsident der Obersten Volksversammlung.

Familie

Kim Yŏng-ju war der jüngste Bruder des 1994 verstorbenen nordkoreanischen Staatspräsidenten Kim Il-sung und damit ein Onkel des im Dezember 2011 verstorbenen Machthabers Kim Jong-il. Als Mitglied der Familie Kim kam ihm in Nordkorea eine besondere Verehrung zu.

Leben

Kim Yŏng-ju studierte an der Moskauer Lomonossow-Universität und einer Moskauer Schule für Kader der Kommunistischen Partei. Nach seiner Rückkehr nach Nordkorea arbeitete er in der Organisationsabteilung des Zentralkomitees der Partei der Arbeit Koreas (PdAK). 1966 wurde er zum Kandidaten des Zentralkomitees und Sekretär des Politbüros ernannt. Bis zum Ende der 1960er Jahre stieg er in der Parteihierarchie auf und war schließlich nach seinem Bruder der wichtigste Funktionär der PdAK.<ref>Daniel Gomà: El nacimiento de la Dinastía Roja: La instauración de la sucesión hereditaria en Corea del Norte (1970–1974). In: Historia Contemporánea, ISSN 1130-2402, Nr. 62 (2020), S. 159–186, hier S. 163.</ref> Allerdings trat Kim üblicherweise nicht öffentlich in Erscheinung. Eine der wenigen Ausnahmen waren die Gespräche zwischen Nord- und Südkorea 1972.

Einige Zeit galt Kim Yŏng-ju als potentieller Nachfolger Kim Il-sungs an der Staatsspitze und damit als innerfamiliärer Rivale seines Neffen Kim Jong-il. Doch bei der 7. Plenartagung des ZK der PdAK vom 4. bis zum 17. September 1973 wurde er von Platz 6 in der Parteihierarchie auf Platz 13 herabgestuft.<ref>Daniel Gomà: El nacimiento de la Dinastía Roja: La instauración de la sucesión hereditaria en Corea del Norte (1970–1974). In: Historia Contemporánea, Nr. 62 (2020), S. 159–186, hier S. 179.</ref> Bei der folgenden 8. Plenartagung des ZK vom 11. bis zum 13. Februar 1974 entmachtete Kim Jong-il seinen Onkel. Kim Yŏng-ju verlor alle Ämter in der Partei und wurde mit dem bedeutungslosen Posten eines stellvertretenden Ministers abgefunden.<ref>Daniel Gomà: El nacimiento de la Dinastía Roja: La instauración de la sucesión hereditaria en Corea del Norte (1970–1974). In: Historia Contemporánea, Nr. 62 (2020), S. 159–186, hier S. 180.</ref> Dieses Amt hatte er nur übergangsweise, bis zum April 1975, inne.

Ab 1975 verschwand Kim Yŏng-ju für 20 Jahre aus der Öffentlichkeit. In den 1990er Jahren wurde er wieder bei öffentlichen Anlässen gesehen. 1998 wurde er Abgeordneter der Obersten Volksversammlung und deren Ehrenvizepräsident und im Jahr 2014 in diesem Amt bestätigt.<ref>Rüdiger Frank: Nordkorea. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2014, Seite 73, ISBN 978-3-421-04641-3</ref>

Familie

Stammbaum<ref>Kari Huus, Clay Frost: North Korea’s First Family. In: NBCNews.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. Juli 2012; abgerufen am 22. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
The tangled family history of North Korea’s Kim Jong Un. In: NBCNews.com. 9. Juni 2018, abgerufen am 22. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
Holly Yan, Alberto Mier: The world's most mysterious family tree: Kim Jong Un’s secretive dynasty is full of drama, death. In: cnn.com. 7. Februar 2018, abgerufen am 16. Februar 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Vorlage:Stammbaum Kim

Weblinks

  • Kim Yong-ju. In: KBS. (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

Einzelnachweise

<references/>

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