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Kikla

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
arabisch ككلة
Kikla
Kikla (Libyen)
Kikla (Libyen)
Koordinaten 32° 4′ N, 12° 42′ OKoordinaten: 32° 4′ N, 12° 42′ O
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Basisdaten
Staat Libyen
Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink al-Dschabal al-Gharbi
Einwohner 10.000

Kikla (arabisch ككلة) ist eine libysche Stadt mit ungefähr 10.000 Einwohnern.

Lage

Kikla liegt im Nafusagebirge und gehört zum Munizip al-Dschabal al-Gharbi. Die Stadt liegt ungefähr 150 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Tripolis, östlich des regionalen Zentrums Yafran und westlich des Wirtschaftszentrum Gharyan.

Geschichtliches

In seinem Reisebericht über Nordafrika in den Jahren 1849 bis 1855 erwähnte Heinrich Barth Kikla als Namensgeberin für einen Bezirk. Die Einwohner des Bezirks hätten sich am Widerstand gegen die Türken beteiligt, dadurch die Dörfer sehr gelitten und viele Wohnungen wären zerstört worden.<ref>Heinrich Barth: Reisen und Entdeckungen in Nord- und Central-Afrika in den Jahren 1849 bis 1855, 1867, Band 1 auf S. 20 (googlebooks)</ref> 1917 vermerkt das Libyen-Handbuch der britischen Marine, Kikla sei eine Gruppe von Dörfern mit gemauerten Häusern und die Hauptstadt eines Verwaltungsbezirks mit einer Gesamtbevölkerung von 8000 Personen.<ref>Handbook of Libya Great Britain Naval Intelligence Division 1917</ref>

Gefechte 2011

Kikla war während des Bürgerkriegs in Libyen mehrmals Schauplatz von Kämpfen zwischen der Regierung und Aufständischen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. April 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/libyatadreft.com</ref> Am 14. Juni 2011 wurde Kikla von den Aufständischen eingenommen.<ref>https://www.haaretz.com/news/mideast-in-turmoil/libya-rebels-make-gains-against-gadhafi-forces-in-tripoli-1.367810</ref> Der Krieg forderte 60 Tote<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The Tears of the Gibli, Zainab Al-Arabi, The Tripoli Post, 2. Juli 2012 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. April 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tripolipost.com</ref>.

Gefechte 2014

Im Herbst 2014 kam es erneut zu heftigen Gefechten um die Kontrolle der Stadt. Beteiligt waren die mit General Haftar verbündeten Zintan-Milizen und das von Katar unterstützte islamistische Milizenbündnis Fadschr Libiya<ref>Too many chiefs, The Economist, 27. September 2014</ref>. Die 40 Tage andauernden Gefechte endeten mit einem Sieg der Zintan-Milizen<ref>Libyen: Regierungstreue Kämpfer erobern Stadt von Islamisten, Die Presse, 24. November 2014</ref>. Sie forderten 142 Todesopfer, 518 Menschen wurden verletzt<ref>Libya: 142 dead, 518 wounded in 2 weeks of clashes in Kikla, ANSAmed, 4. November 2014</ref>. Beide kämpfenden Seiten begingen schwere Menschenrechtsverletzungen wie Beschuss, Entführung und Folterung unbeteiligter Zivilisten<ref>Libya: Rule of the gun: Abductions, torture and other abuses in western Libya, Amnesty International, Oktober 2014 (31 S., engl. PDF)</ref>.

Einzelnachweise

<references />